Beim ersten Besuch im Thermalbad Vöslau wurde uns klar, wie blitzgescheit die Wiener der Jahrhundertwende waren, als sie ihre Sommer noch außerhalb der Stadt verbrachten und lieber im frischen Vöslauer Mineralwasser ihre Runden drehten, als sich nach 20 Stunden Flug von thailändischen Moskitos stechen zu lassen. Mmmmhhh Sommerfrische – das klingt schon so spritzig.

Wer keinen Sommer lang Zeit hat (oder keine der super süßen Miet-Kabanen im Thermalbad ergattert hat - siehe Foto unten), der sollte zumindest für einen Sommertag vorbeischauen. Denn Bad Vöslau ist mit dem Auto in 31 Minuten erreichbar oder man nimmt Bus oder Bahn – denn die erlauben auch ein paar abendliche Gin Tonics in einem der wunderschönen Lokale. 

Das zur der Jahrhundertwende erbaute Thermalbad Vöslau verfügt über eine 45.000 m² große Parklandschaft. Hier badet man tatsächlich in Vöslauer Mineralwasser, das in 660 Metern Tiefe entspringt: Frisch, kalt, glasklar und mit vielen Mineralstoffen sprudelt es aus der Quelle.

Während die Kinder im erwärmten großen, blauen Becken toben, können die Erwachsenen im großen, kühlen Naturbecken entspannen. Etwas versteckt liegt das kleine Waldbecken. Rundherum findet man auf verschiedenen Ebenen viel Platz zum Sonnen und Erholen unter altem Baumbestand. Natürlich gibt es auch ein Kleinkinderareal, Beachvolleyballplätze und einen Minigolfplatz.

Wer genug von Eis und Pommes hat, bekommt in der feschen Milchbar, neben Milchshakes und Kaffee, leckere Kuchen und ausgezeichnete Brote oder kann in der stilvollen Kabane 21 richtig gut essen gehen. 

Und an kühleren Tagen? Da können wir uns in der nagelneuen Saunawelt mit einem – ebenfalls mit klarem, reinen Vöslauer Mineralwasser gefüllten – Outdoor-Becken aufwärmen.

 

Events

An ausgewählten Abenden von Juni bis August sollte man aber ruhig länger bleiben (oder erst am Abend kommen), denn im „Schwimmenden Salon“ auf einer Wasserbühne vor der steinernen Insel des Quellbeckens liest unter anderem Harald Schmidt aus Michel Houellebecqs „Unterwerfung”, Petra Morzé und Manuel Rubey lesen Arthur Schnitzler und Maria Happel und Christoph Grissemann spielen Loriot. Die Vorstellungen beginnen um 19:30 Uhr, Tickets gibt’s um 25 Euro.

Das gesamte Programm gibt es hier.  

 

Saisonkalender

Wer ein Stück Sommerfrische mit heimnehmen möchte und im Büro vom Bad träumen will, der sollte sich einen der 660 streng limitierten Saisonkalender (startet im Mai 2017 und endet im April 2018) checken. Die großartigen Fotos von Rafaela Pröll werden von 16. Juni bis 1. Oktober aber auch im Restaurant Kabane 21 ausgestellt.

Foto: Sonja & Gitti, c Rafaela Pröll

 

Öffnungszeiten

5.-25. Juni: 8-19:30 Uhr 

26. Juni - 13. August: 8-20 Uhr 

14.-27.August: 8-19:30 Uhr 

28. August - 1.Oktober: 8-19 Uhr

Saunaöffnungszeiten siehe Website.  

 

Eintrittspreise

Tageskarte Mo-Fr: 8,90 € (Studierende bis 24 Jahre: 5,50 €)

Tageskarte Sa-So: 9,90 € (Studierende bis 24 Jahre: 5,50 €)

Mittagskarte (ab 12:30 Uhr) Mo-Fr: 7,90 € (Studierende bis 24 Jahre: 5 €)

Mittagskarte (ab 12:30 Uhr) Sa-So: 8,90 € (Studierende bis 24 Jahre: 5 €)

Infos zu Halbtageskarten, Spätbesucherkarten, Sauna- und Kombipreisen siehe Website

 

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Vöslauer.

 

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