KARMA RAMEN

Rechte Wienzeile 2a, 1050 Wien

In den renovierten Räumen des ehemaligen Morisson werden nun von drei Russen japanische Nudelsuppen gekocht. Klingt skurril, ist aber so gut, das Gourmet-Experte Florian Holzer von der besten Nudelsuppe Wiens spricht. Und der Mann kennt sich aus. Neben der Flüssignahrung gibt es unter anderem hervorragende "Gyoza", japanische Nudeltaschen, Cocktails und japanische Craft Beere. Vom düsteren Puff-Ambiente ist übrigens nicht mehr viel übrig, das Karma Ramen ist ein super entspanntes, sehr freundliches Lokal.


Franz von Hahn

Rotensterngasse 8, 1020 Wien

Die jungen Besitzer der neuen Bar haben das alte „A Bar Shabu“ komplett entkernt, aus Beton eine Schank gegossen und ein fancy Lichtkonzept installiert. Die Birnen über der Bar erhellen den puristischen Raum im Takt der Musik. Im Hinterzimmer ist es ein klein wenig gemütlicher, denn hier stehen noch vereinzelt Sessel aus Shabu-Zeiten. Highlight der Barkarte ist ohne Zweifel der Franz von Hahn Cocktail aus Vodka, Tee, Molke, Läuterzucker und Zitronensaft – und nein, den haben wir (noch) nicht gekostet. Aber sonst alles sehr cool.

 

Kleinod 

Singerstraße 7, 1010 Wien

Gleich neben dem Stephansplatz eröffneten vier Wiener Gastronomen eine neue, schicke Cocktailbar. Unter ihnen David Schober, der bereits mit der Sky Kitchen großen, mit DAS Hungerberg weniger Erfolg hatte. Die neue Bar wurde fast ein Jahr lang renoviert und von dem auf Yacht-Design spezialisierten Designer Benjamin Toth gestaltet. Nun soll sie der neue „Place to be“ für all jene werden, die der Clublandschaft entwachsen, auf der Suche nach qualitätsvollem „Weggehen“ sind – und über das nötige Kleingeld verfügen. Optisch edel mit viel gold, Leder und Onxy-Steinplatten. Als Basis der selbstdesignten Drinks dienen hausgemachte Sirup-Sorten und Tee-Infuse. Die Barmänner mixen aber auf Wunsch auch alle Klassiker. 

 


Klub Franz Josef

Lerchenfelderstraße 35, 1070 Wien

Foto: Martin H. Siuda

Das ehemalige LVL7 wurde komplett saniert, mit neuem Soundsystem ausgestattet, umbenannt und am 10. Oktober unter dem Namen „Franz Josef“ neu eröffnet. Clubleiter Moritz Sageder (dem ein oder anderen vielleicht aus „Wien Tag und Nacht bekannt - gebt es zu, ihr habt das auch geschaut!), Nick Langer und Gastrochef Michael Gangl wollen mit ihrem Club etwas Neues für Wien kreieren und vermeiden es, sich an internationalen Trends zu orientieren. Sogar den Namen schaute man sich lieber bei der ersten Pop Ikone Wiens ab. Bei der Musik gilt das Motto „strictly no HipHop“, hier tanzt man zu Vocal-House von Resident „DJ Gee“. Geöffnet ist der Club jeden Freitag und Samstag ab 23 Uhr, die Gäste müssen über 21 Jahre alt sein. Der Eintrittspreis soll, unabhängig vom Booking, die 5 € nie übersteigen – sehr studentenfreundlich.

 


View Club

WU Executive Academy, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Auch in den Räumlichkeiten des Comida am WU Campus finden seit Oktober jeden Freitag und Samstag Partys statt. Der Name ist hier Programm, alleine wegen der Aussicht ist die Location einen Besuch wert. Und wenn das Seminar am Freitagabend wieder mal ewig dauert, kannst du zumindest direkt weiter ziehen zum Feiern.

 

Sindh

Burggasse 64, 1060 Wien 

Iftikhar Chattha, der mit seinem „Indus“ bereits eines der coolsten indischen Lokale Wiens besitzt, hat ein neues Lokal im Sechsten eröffnet. Auch hier wurde viel Wert darauf gelegt, optisch und geschmacklich eine moderne Alternative zu traditionellen indischen Lokalen zu bieten. Herausgekommen ist eine coole Mischung aus Chai-Room und Tapas-Bar mit kleinen, hervorragenden traditionellen, aber auch sehr kreativen Gerichten wie pakistanisches Linsencurry oder knusprige Tandoori-Wachtel aus dem Tonofen mit Minzsauce und Tamarinde. Und auch preislich mit fünf bis zehn Euro pro Tapa voll in Ordnung. 

 

Yori

Wiesingerstrasse 8, 1010 Wien

Foto: Jaehong Sang

„Yori“ bedeutet „kochen“ auf koreanisch, und das können sie hier. Die Köche, die früher den koreanischen Botschafter verköstigt haben, kochen authentische asiatische Speisen. Zu Mittag kann man aus verschiedenen „Baekban Sets“ auswählen. Das sind Fleisch oder Fisch Gerichte mit mehreren Beilagen, die auf Tabletts serviert werden und somit ein bisschen an die allseits bekannte Bento Box erinnern. Am Abend kann man dann aus dem 5-Gänge Menü auswählen. Einige Spezialitäten werden im Steintopf gekocht um während des Essens noch weiter zu garen. Das Yori ist typisch asiatisch und elegant eingerichtet. Der Tresen und die Möbel sind in dunklen Tönen gehalten, dazu hängen rote Lampen von der Decke. Korea Fans können sich über das erste authentische Lokal in Wien freuen, (das beweisen die vielen koreanischen Gäste) und sollten aber bereit sein, etwas mehr auszugeben. Seit der Eröffnung am 5. Oktober möchte jeder vom köstlichen Baekban kosten (oder Karaoke singen), also unbedingt reservieren!



Kleider gehen um 

Webgasse 4, 1060 Wien

Am 12. Oktober eröffnete im sechsten Bezirk das Kleider gehen um. Der Vintageladen bietet Mode der vergangenen 40 Jahre. Auf 50 Quadratmeter findet man hier Jacken, Mäntel, Bluse, Hosen, Röcke, Kleider, Jumsuits, Bomber Jackets, Schuhe, Accessoires und und und. Die Besitzerin Heidi Schüttbacher war schon immer ein Fan von Flohmärkten und Vintage Mode, daher hat sie ihr Hobby kurzerhand zum Beruf gemacht. Nach zahlreichen Pop-up-Veranstaltungen ist sie nun mit ihrem Shop in der Webgasse sesshaft geworden.

 

Grünstern Stadtgartenküche

Metro Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien 

Zu gerne erinnern wir uns an den Sommer im verwunschenen Augartenspitz beim „Kino wie noch nie“ und leckerem Bio-Essen frisch geerntet aus den Gärten Wiens. Der Sommer ist vorbei, aber die Grünstern Gartenküche können wir nun ganzjährig genießen. Seit Oktober 2015 kocht Ario Marzban im Metro Kino im ersten Bezirk. Im samtig-roten Foyer des schön renovierten Kinos sitzt man besonders schön. 


Herzhaft

Schwendermarkt Stand Nr. 18, 1150 Wien

Nach Stand 16 und Palme 13 traut sich ein weiterer neuer Stand auf den Schwendermarkt nach Rudolfsheim. Georg Duffek bieten an Stand Nummer 18 täglich zwei verschiedene Mittagsmenüs an. Hausgemacht und traditionell angehaucht schmeckts hier wie bei der Oma. Außerdem kann man verschiedene eingelegte Speisen in Rexgläsern kaufen und an den Wänden wird Kunst von Lukrezia ausgestellt. Die Nachbarschaft freut sich.

 

AKKU.delivery

Längenfeldgasse 27/A (Innenhof), 1120 Wien

Ein Lieferservice für die Mittagspause fernab von Pizza und China-Pappi. Patrick Rofaeil bekocht seit Mitte Oktober Firmen und Büros im 12. Bezirk mit engergiereichen, wohlschmeckenden Speisen für unter 10 €. Im Angebot sind wechselnde Fleisch-, Fisch- und Veggie-Gerichte, Suppen und Desserts, bestellt werden muss am Vortag bis 14 Uhr und geliefert wird bis spätestens 12.30 Uhr. Natürlich können die Menüs auch selber abgeholt oder gleich vor Ort verspeist werden.


CupCakes

Währingerstraße 12, 1090 Wien & Währingerstraße 152, 1180 Wien

Die CupCakes verteilen sich über die Wintermonate (von Oktober bis März) in der ganzen Stadt, was ja anlässlich des erhöhten Bedürfnisses nach Zucker bei kühleren Temperaturen nur logisch ist. Der kleine Eissalon von Gefrorenes in der Nähe vom Schottentor beherbergt im Winter süße kleine Mehlspeisen statt süße, gefrorene Eisspezialitäten. Die Auswahl ist riesig, 20 Sorten an Cupcakes von laktosefrei bis vegan werden angeboten. Das Gleiche passiert auch in der Gefrorenes-Filiale im 18. Bezirk. 

 

Juice Factory

Marco-d'Aviano-Gasse 1, 1010 Wien

Die Juice Factory eröffnete am 7. Oktober einen weiteren Shop im ersten Bezirk. Hier gibt’s gesunde und ausgefallene Säfte mit klingenden Namen wie Commander Cucumber, Holly Holler und Miss Hawaii. Da fühlt man sich schon nach dem ersten Schluck viel vitaler. Außerdem bekommt man in der Saftfabrik noch Kaffee und verschiedene Snacks mit Joseph Brot.

 


Illypoint

Webgasse 43, 1060 Wien

Foto: Michael Goldgruber

Am Tag des Kaffees, dem 1. Oktober, hat im sechsten Bezirk Österreichs erstes Illypoint eröffnet. Der italienische Kaffeehersteller hat auch in Österreichs Szene einen fixen Platz. Auf 80 Quadratmetern kann man hier Kaffeebohnen und –maschinen shoppen und natürlich auch ein Tässchen trinken.

 



Grand Ferdinand

Schubertring 10-12, 1010 Wien

Anfang Oktober eröffnete Florian Weitzer (der Hotelier hat auch die Häuser „Daniel“ in Wien und Graz, sowie das „Weitzer“ in Graz) das Grand Ferdinand Hotel in der Nähe vom Schwarzenbergplatz. Der schmucklose 1950er Jahre Bau verwandelte sich in ein prunkvolles Ringstraßengebäude. Nach dem Motto „Tradition vorwärts zelebrieren“ ist das Hotel einserseits typisch kaiserlich und edel, andererseits modern und gemütlich. Mit 188 Zimmern (darunter vier Suiten und eine Grand Suite), drei Restaurants, einem Rooftop Pool, einer Innenhof Oase, einem Fitnessbereich und einem Fuhrpark an dem man sich Limousinen ausleihen kann, bietet das Haus seinen (reichen) Gästen, was das Herz begehrt. Die Übernachtung ist ab 220 € zu haben. Außer man bucht über Air BnB, so kann man den Schlafsaal für 6 Personen schon ab 30 Euro pro Gast buchen.


Motel One - Wien Hauptbahnhof

Gerhard-Bronner-Straße 11, 1100 Wien

Die Hotelkette Motel One eröffnete am Hauptbahnhof ihre vierte Wiener Liegenschaft. Angepasst an die Nachbarschaft erinnert das Design ein bisschen an das Belvedere, aber auch an die Eisenbahn. Mit bodentiefen Fenstern hat man von dem 60 Meter hohen Gebäude einen tollen Ausblick über den modernen Bahnhof. Eine zweistöckige Outdoorlounge mit Wasserwand und Begrünung bringen vor allem im Sommer eine nette Abwechslung zum Grau der Stadt.

 

 

Die Neueröffnungen vom September findest du hier.

 

Mehr zum Thema
 
 
 
 
Freizeit, 30.5.15
 
 
Freizeit, 25.5.16
 
Freizeit, 18.10.16