Salon Plafond 

Stubenring 5, 1010 Wien

Seit dem 17. Dezember hat das Lokal im MAK offiziell geöffnet. TV-Koch Tim Mälzer betreibt den Salon Plafond und kümmert sich um die Küche. Das ehemalige „Österreicher im MAK“ wurde komplett umgebaut und mit skandinavischen Möbeln (was sonst?) ausgestattet. Zu Essen gibt es untertags verschiedene Brote und Salate, aber auch Pulled Pork Burger sowie wechselnde Mittagsgerichte. Am Abend wird es mit Wild, Lamm, verschiedenen Fischgerichten und schön klingenden Beilagen, wie Blutorangen Hollandaise, Ananas-Koriander-Relish oder Kürbis bis Majoran und Honig, ein bisschen schicker. Abends bezahlt man für den Hauptgang schon mal 30 €, untertags sind die Preise moderat (alle Gerichte unter 15 €)

 

Kojiro 3

Rechte Wienzeile 25-27, 1050 Wien

Das Kojiro 3 befindet sich am Standort des ehemaligen berüchtigten Café Terrassinger an der Wienzeile gleich beim Naschmarkt. Die Spezialität dieses Japaners ist die Trend-Nudelsuppe Ramen. Das Grätzl bekommt also noch mehr asiatischen Zuwachs, ganz in der Nähe befinden sich auch die ebenfalls recht neue China Bar und das Karma Ramen.

 

Zur Rezeption im Grätzl Hotel 

Große Sperlgasse 6, 1020 Wien

Foto: © Heidrun Henke

Das Café „Zur Rezeption“ heißt nicht nur so, sondern hat wirklich die Funktion einer Rezeption inne. Hier kann man ins Grätzl Hotel am Karmelitermarkt einchecken. Dieses Konzept wurde von einigen Hoteliers, unter anderem der Chefin vom 25hours Hotel Fanny Holzer-Luschnig, gegründet und bietet Übernachtungen in leerstehenden Geschäftslokalen an. Sieben solcher Suiten findet man am Karmelitermarkt, aber auch beim Belvedere und beim Meidlinger Markt werden Grätzl Hotels angeboten. Nun aber zum Café: Das Lokal bezeichnet sich selbst als „Tschecherl“ und steht allen Wienern, bzw. Wienern auf Zeit (also Urlaubern) offen. Zu Mittag gibt’s ein Menü, immer auch vegetarisch, und jeden Donnerstag werden Buchteln mit Vanillesauce angeboten. Die Einrichtung ist hell und freundlich, man fühlt sich, auch dank der netten Familienfotos an den Wänden, sofort wie zuhause.

 

 

Door No. 8

Neubaugasse 8, 1070 Wien 

Am 2. Dezember hat in Neubau ein Steaklokal von zwei Quereinsteigerinnen eröffnet. Die Schwestern haben Eindrücke von kulinarischen Reisen mitgenommen und eine besondere Steak Zubereitung nach Wien gebracht. Zuerst wird das Fleisch bei niedrigen Temperaturen gegart, damit sich das Aroma perfekt entfalten kann. Als Abschluss kommt das Steak dann noch einmal in einen 1.000 Grad heißen Ofen, wo sich eine leckere Kruste bilden kann. Dazu werden Fries, Ofenkartoffel, Salate, Gemüse und verschiedene Saucen angeboten. Die Preise sind eher gehoben, die Qualität aber auch. Eingerichtet ist das Lokal im typischen Industrial Chic.

 

Otto Bauer

Otto-Bauer-Gasse 13, 1060 Wien

Das Otto Bauer ist ein nettes Café, das Anfang Dezember in der der Otto-Bauer-Gasse (naja, wo sonst?) in Mariahilf eröffnet hat. Eingerichtet wurde hier mit Vintage Möbeln, die alle käuflich sind und in der hauseigenen Werkstätte hergerichtet werden. Der Vater von Betreiber Andreas war Möbelhändler und so ist sogar die Bar selbst getischlert und beinhaltet ein kleines Gewächshaus, in dem Weizengras gezogen wird. An den Wänden hängt Kunst, so soll jungen Künstlern Raum geboten werden, um ihre Werke zu zeigen. In der Küche steht der zweite Betreiber des Cafés, Südtiroler Julian, der neben Koch auch noch Künstler ist (von ihm stammt der Großteil der ausgestellten Bilder). Das Essen wird wohl einen österreichisch-italienischen Einschlag bekommen, aber trotzdem einzigartig sein, denn das Außergewöhnliche an diesem Lokal ist der eigene Kräutergarten im Keller. Nachhaltig, kreativ und hoffentlich gut fürs Geschäft.

 

Miznon  

Schulerstraße 4, 1010 Wien

Am 11. Dezember eröffnete der israelische Koch Eyal Shani sein Lokal im ehemaligen Dom Beisl. Seine Pita Brote mit saftigem Fleisch und knackigen Gemüse sind in Paris und Tel Aviv bereits sehr beliebt und stehen für Lebensfreude. Das israelische Streetfood soll Spaß machen, Eyal Shani versucht auch immer die traditionelle Küche des jeweiligen Landes in seine Kreationen miteinzubauen.

 

Swing Kitchen 

Operngasse 24, 1040 Wien

Im ehemaligen Coffee & Bread im vierten Bezirk ist am 10. Dezember eine zweite Filiale der Swing Kitchen eingezogen. Chef Karl Schillinger lebt vegan, auch die Burger in der Swing Kitchen verzichten komplett auf tierische Produkte. Die Laibchen bestehen aus Sojageschnetzeltem. Das Angebot ist gleich wie im siebten Bezirk und soll bald erweitert werden. Auch die Einrichtung ist sehr ähnlich im Industrial Chic gehalten.

 

Winisan

Langen Gasse 34, 1080 Wien

Asia Experte Wini Brugger eröffnete am 8. Dezember ein „Asia-Heurigen“. Die Fusionküche zog in eine fast 400 Jahre alte Backstube in einem Barockhaus in der Josefstadt. Das Flair ist, bis auf die asiatischen Malereien, sehr österreichisch, die Küche dafür weniger. Angeboten wird hier alles vom Huhn (und zwar wirklich alles: Herz, Leber, Brust, Magen ,..) am Spieß, dazu gibt es Salate und Sashimi.

 

Curtain Tanzbar 

Petersplatz 1, 1010 Wien

Die Tanzbar in den Räumen des Werk X Eldorado ist das neueste Projekt am Petersplatz. Von nun an gibt es nicht nur Theater, sondern auch Tanzbares. Die große Eröffnungssause gibt am 5. Dezember über die Bühne. Die beiden Pächter sind Wiens Nachtleben nicht unbekannt, Manfred Schluderbacher und Johannes Wegenstein mischen auch in der Roten Bar im Volkstheater sowie beim Schikaneder mit. Wir werden sehen, wie lange das Projekt erfolgreich ist, der Standort gilt für Clubbings nicht als ideal. Wir erinnern uns an das Debakel vom Jessas…

 

Würstelstand Kaiserzeit 

Augartenbrücke/Obere Donaustraße, 1020 Wien

Ein Würstelstandl das selbst der Kaiser besucht hätte, sind sich die Betreiber sicher. Zu essen gibts, naja, Würstl eben: Von Frankfurter über Käsekrainer bis zu Blunzn. Der Kiosk stammt noch aus dem Jahr 1909 und wurde früher als Trafik und Zeitungsgeschäft betrieben. Wer in Zukunft nach dem Fortgehen noch Lust auf einen royalen Snack hat, ist hier also genau richtig. Bei der gut besuchten Eröffnung am 21. Dezember stand Schauspieler Rudi Roubinek im Standl und verkaufte “Haße”, “Eitrige” und wie sie sonst noch alle heißen.

 

Goldfisch 

Lerchenfelderstraße 16, 1080 Wien

Wiens neuester Zugang zum Meer liegt in der Josefstadt. Hier gibt es Fisch und Meeresfrüchte, aus Salzwasser, aber auch aus heimischen Gewässern. Seit dem 15. Dezember kann man in der Fischerei am Lerchenfeld einkaufen oder sich einfach bekochen lassen. Vorgeschmack konnte man sich schon in der Markterei holen, wo die Goldfischer auch vertreten waren.

 

Die Neueröffnungen vom November 2015 findest du hier.

 

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