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#TullnART - Garten der Künstler

noch bis 30. September 2018

Rathaus/Minoritenkloster, Tulln

Donnerstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

 

Außerhalb des Zauns liegt das Wunder!

 ... ist das Motto, nachdem die Künstlerinnen und Künstler die Grenzen durchbrechen und hinterfragen.

 

#TullnArt

In der Ausstellung im Rathaus/Minoritenkloster eröffnen zeitgenössische KünstlerInnen neue Einblicke und Perspektiven zu Themen rund um Garten, Natur und Wildnis. 20 künstlerische Positionen zum Verhältnis Mensch-Garten, Mensch-Natur, Mensch-Wildnis, Mensch-Erde und Mensch-Mensch zeigen neue Sichtweisen auf und regen zur Auseinandersetzung an.

 

Unkonventionell

Im "Garten der Künstler" wird deutlich, wie umfassend und vielfältig die Gartenthemen sind, wenn man sie genauer, kritischer und offener betrachtet. Private und öffentliche Gärten sind nicht nur Erholungs- und Ruhezonen, Grünoasen und Beschäftigungsräume, sondern auch Projektionsflächen für ein gutes Leben und eine bessere Welt.

 

Grenzüberschreitend

Der Bogen wird weit gespannt. Schon zu Beginn wird mit einer großen Performance, "Kompost", von Heinz Cibulka klar, dass die Grenzen zwischen Organischem, Musik, Literatur und bildender Kunst nicht eng gefasst sind. Die Wunder, die außerhalb des engen Gartenzauns zu finden sind, können überraschen und begeistern, Zuspruch und Widerspruch auslösen.

 

Vermittelnd

Großen Wert wird auf Vermittlungsprogramme und auf direkten Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern gelegt. Zum Beispiel im Forum "Welt mit Zukunft", das anhand der Thesen und Forschungsergebnisse von Univ. Prof. DDr. Franz Josef Radermacher globale und lokale Herausforderungen thematisiert – u.a. zu den Themen Klima und Umwelt, Wirtschaft und Finanzen sowie Soziales Miteinander.

Foto: Iris Andraschek, Claudia S ... auctaque forma fuga est. 2002/2018, C-Print, © Iris Andraschek

 

Kommende Events

 

22. September 2018

BioART – ArtistWalk mit Sonja Bäumel & Manuel Selg

Die lebende, temporäre Installation von Sonja Bäumel und Manuel Selg „Mehr-Wesen“ wird mit einer feierlichen Performance mit der Erde Tullns verbunden. Körper aus dem 3-D Drucker sind gleichsam einer Landschaft in der ein Meter großen Petrischale angeordnet. Die ursprünglichen dreidimensionalen Körper werden flüssig und wachsen über sich hinaus. Die einstigen Zwischenräume lösen sich auf und verschmelzen. Die Körper werden zur Landschaft, zu einem Biotop.

Sonja Bäumel & Manuel Selg, Mehr-Wesen (work-in-progress), 2018, Foto: © eSeL.at - Lorenz Seidler 

 

Finissage

Die Ausstellung „Garten der Künstler“ hat ihre Besucher_innen zum Mitmachen eingeladen. Vier ArtistWalks, sechs Schulaktionstage, Kinder-Unitag mit mehr als 120 Schüler_innen und das „Gartensommer-Ferienspiel“ haben in fünf Monaten viele Spuren hinterlassen. Mit einer festlichen Finissage sind Besucher_innen herzlich eingeladen gemeinsam mit den teilnehmenden Künstler_innen über die Ausstellung rückblickend zu reflektieren und sich ein letztes Mal vom „Garten der Künstler“ begeistern zu lassen. Was man nicht verpassen sollte ist der "Abschied von den Tullner Mikroben": Das Kunstwerk „Mehr-Wesen“ von Sonja Bäumel und Manuel Selg, das seit Anfang Mai in der Ausstellung gewachsen ist, wird in einem Ritual verabschiedet. „Ein lebendiges Kunstwerk wächst, wuchert, verändert sich, erweckt Neugierde, fordert Sorgfalt, adaptiert und vergeht. Es ist zeitlich bedingt, macht aufmerksam auf den Moment, strebt nach Bedeutung anstatt nach Besitz", so Sonja Bäumel. 

Der Eintritt zur Finissage ist frei!

 

Header: Ausstellungsansicht „#TullnART – Garten der Künstler“, Foto: © eSeL.at - Lorenz Seidler 
Vorschaubild: Robert Zahornicky, Fotogramm 19, © Robert Zahornicky 

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