Am Anfang konntest du es kaum erwarten, bis die scheiß Prüfungszeit endlich vorbei sein würde und der Februar um die Ecke kommt. Dann - so hast du dir geschworen - würdest du dir das Leben wieder in genuiner Reinform geben und Dinge tun, die dich wirklich interessieren.

Aber seien wir ehrlich: Nach ein paar durchgefeierten Nächten und Nachmittagen auf der Couch ist dir bald wieder fad. Was kannst du gegen die Langeweile tun? Wenn dir zum Reisen das Geld fehlt und du es verschlafen hast, dir ein kurzzeitiges Praktikum zu organisieren, haben wir hier ein paar konkrete Vorschläge!

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First Escape

Himmelpfortgasse 17, 1010 Wien

Hört sich zwar abgedroschen an, ABER das neue Ecape Room Spiel mitten in der Innenstadt hat einige Premium Quests zu bieten. Der historische Gewölbekeller erstreckt sich über zwei Ebenen und geht zurück auf das Jahr 1753. Die alten Backsteinwände verleihen den Räumlichkeiten noch mehr gruselige Atmosphäre. "Phantom der Oper", "Dämonisches Hotel" oder "Folterschloss" stehen dir zur Auswahl. Wenn du alle Rätsel und Aufgaben in den Räumen gelöst hast, bevor die Zeit abgelaufen ist, darfst du vielleicht sogar raus ... oder du musst für alle Ewigkeit im Keller bleiben, wer weiß. Wir haben auf alle Fälle leider alle unsere Joker verbraucht. Zum Glück hat man uns freundlicherweise nach einiger Zeit dann doch befreit. Preis: je nach Gruppengröße ab 19 Euro pro Person.

 


Trampolinpark

Jumpmaxx Holzmanngasse 1, 1210 Wien; FlipLab Möhringgasse 2-4, 2320 Schwechat

Wer sich den Winterblues aus dem Körper springen möchte, sollte sich was mit den Freunden bei Jumpmaxx oder im FlipLab ausmachen. Hier kann man das innere Wild Child herauslassen oder grazil wie eine Elfe über die Matten hüpfen, je nach Präferenz. Ein bisschen schwindelfrei und bewegungsaffin sollte man aber sein, da das Jumpen mit der Zeit ganz schön anstrengend wird und man dabei einiges an Kalorien verbrennen kann. Eine Stunde Saltos schlagen kostet im Fliplab 19 Euro und bei Jumpmaxx 22 Euro pro Person.

 


Vienna Ugly Tour

Bei diesem Rundgang der etwas anderen Art führt euch der gebürtige Engländer Eugene Quinn durch Wien und zeigt euch die wunderschönen hässlichen Seiten der Stadt. Damit sind die architektonischen Schauerlichkeiten in Wien gemeint. Die „Tour of the worst buildings“ sollte man mit einem Augenzwinkern sehen. Quinn geht es mehr darum, den Teilnehmern einen neuen Blick auf Wien zu zeigen, als die Architektur der Bauten herunterzumachen. Nächster Termin: 10.3. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Haupteingang des Augartens. Dauer: 2,5 h. Die Tour kostet 5 Euro pro Person. 


 
Bowlen

Wir finden, das gute alte Bowling hat sich in dieser Liste auch einen Platz verdient, weil es in Gesellschaft einfach lustig ist, die ein oder andere gute Kugel zu schieben. In Wien gibt es immer mehr Themenbowling, zum Beispiel das 80ies-Bowling im Gasometer oder das BBQ-Bowling im Kugeltanz in der Hauptallee. Super trashig ist das Plus Bowling Center unterm Interspar in der Beheimgasse (Nähe U6 Alserstraße). Diese Bowlingbahn nennt sich zwar "the hottest center in town", ist aber immer noch wie aus den 80ern entsprungen. Die Interspar- und Ottakringer-Banner thronen über den Pins, das halbe Grillhenderl mit Reis und Hühnersüppchen kostet 7,90 Euro. Herrlich! Hier wissen die Leute übrigens noch, wie man sich gepflegt einen hinter die Binde kippt und trotzdem noch einen Strike wirft.

 

Vorschaubild: (c) Drew-Farwell-via-Unsplash

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