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Steckbrief Operngasse

Das schönste Eck: der Garten vom Heuer
Das Schirchste: Büro der GIS
Das musst du gesehen haben: Süssi

 

Start: Karlsplatz

Los geht der Spaziergang am Karlsplatz. Dort gegenüber vom Resselpark liegt das schöne Heuer, ein modernes Lokal mit großer Terrasse und der Möglichkeit für Urban Gardening in der Grünfläche rund um das Lokal. Das Heuer bietet gutes Essen, schönes Ambiente und durchwegs fesche Gäste, dafür ist es nicht ganz billig.

Wenn man die Operngasse weiter spaziert, vorbei an TU, Admiral und Bärenmühlendurchgang verschandelt auf der rechten Seite ein Fast Food Lokal mit dem klingenden Namen „Opernschnitzel“ die Straßenseite. Lieber schnell weitergehen, bevor sich der Fritteusen-Geruch im Mantel festsetzt. Den schnellen Schritt sollte man beibehalten, bis man am Büro der GIS vorbei ist, danach kann man sich wieder Zeit lassen oder einen kleinen Zwischenstopp einlegen, zum Beispiel in der Swing Kitchen. Dort gibt es köstliche, vegane Burger!

 

Clubbing und Kebab

Die Swing Kitchen liegt an der Ecke Faulmangasse. Wenn man diese Straße ein Stück hineinspaziert findet man auf der rechten Seite den Club Roxy. Ein kleiner Club mit verruchtem Ambiente, der mittlerweile eine Wiener Institution darstellt. Je nach Party variiert hier die Musik, wie auch das Publikum. Praktisch falls man nach dem Tanzen Heißhunger auf fettige Kohlenhydrate bekommt: Gegenüber, am Eck zur Operngasse, befindet sich das Kebab-Haus. Mit den blauen Fliesen hebt sich dieses vom 0815-Kebab-Standl ab (wahrscheinlich darf es sich deshalb Kebab-„Haus“ nennen). Gleich daneben ist das Nam Nam Dabba, das Mittagsparadies für alle, denen der Inder in der Webgasse zu weit weg ist.

 

Zwei etwas andere Cafés

Gleich daneben kommt ein Buch-Shop, und danach das Radlager Palazzo. Hier gibt’s neben italienischen Vintage Rennrädern auch Dolce Vita-mäßig guten Kaffee. Ei paar Häuser weiter ist das Süssi einen Besuch wert. Nomen est omen - das kuriose kleine Café ist kitschig eingerichtet und bietet Macarons in allen Geschmacksrichtungen.

 

Japanisch mal anders, Hotdogs und „echte“ Souvenirs

Auf der anderen Straßenseite, gegenüber, leuchten die Lampions aus dem Metcha Matcha auf die Straße. In der Tee- und Imbissbude gibt es japanische Alltagsküche, abseits von Sushi. Nachdem man an einer Galerie, Vintage Interiors und einer Goldschiede vorbeispaziert ist, gelangt man zum Hildegard Wurst Deli, das vor kurzem eröffnet hat. Hier können die Hot Dogs, die sonst auf einem feuerroten Flitzer auf Rädern serviert werden, indoor genossen werden.

Gegenüber vom Friseur Grecht, an der Ecke Schleifmühlgasse befindet sich die Wienhandlung, ein Souvenirshop, wo es alles gibt, was typisch für Wien ist, abseits von Lipizzanern, Klimt und Sissi. Die Nachbarn vom Blue Orange Café bieten gesunde Snacks, Kaffee und Smoothies.

 

Japanisch wie immer und Wiener Beisl-Klassiker

In der Schleifmühlgasse am Eck findet man das Nagoya, wo es tolles Sushi gibt und gleich gegenüber das Kiosk Schleifmühlgasse, eine Bar, die in einer langen Nacht auch schon mal zum Club wird. Auf der anderen Seite, mittlerweile schon auf der Margaretenstraße befindet sich das Schikaneder, ein Wiener Urgestein, das mal Bar, mal Kino und mal Flohmarkt-Location ist.

 

Schönstes Schaufenster und zweitbester Burger

Wenn man die Margaretenstraße nun zwei Blöcke in den fünften Bezirk rein spaziert kommt man an die Ecke Preßgasse. Auf der linken Straßenseite hat vor einigen Monaten der Shop der Porzellan Manufaktur Feine Dinge eröffnet. Das handgefertigte Porzellangeschirr und die Windlichter sind zwar relativ teuer, aber alleine ein Blick in die Auslage lohnt sich Gegenüber, hinter dem Bushäuschen, wo der 59A stehen bleibt, ist das Zweitbester. Ein Lokal mit shabby Chic Einrichtung, gutem Essen (zum Beispiel der Zweitbester Cheeseburger), Brunch am Wochenende und Hipster-Charme.

 

Grätzl Food

Zu Mittag
Cheeseburger im Zweitbester.

Zum Bier
Das Bier gibt’s im Schikaneder oder im Kiosk Schleifmühlgasse, wer danach Hunger hat holt sich einen Hotdog von Hildegard Wurst.

Zum Dinner
Saisonale Gerichte im Heuer.

 

Annas Fazit

Obwohl die Operngasse eine stark befahrende Straße ist, geht man sie gerne entlang und entdeckt immer wieder ein neues Lokal oder eine kleine Galerie. Wenn in den vielen leerstehenden Räumlichkeiten bis rauf zum Margaretenplatz noch weitere nette Shops und Lokale eröffnen hat die Straße Potenzial als Szenetreff.

 

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