Sei Teil unseres 1. Buchprojekts! Gemeinsam mit story.one veröffentlichen wir die besten Geschichten der Stadt. Erzähle uns deine wildesten Gspusi-Erlebnisse, deine lustigsten WG-Storys oder deine ärgste Uni-Geschichte. Einzige Voraussetzung: Es muss in Wien passiert sein oder einen Wien-Bezug haben. 

So funktioniert's:

* Gehe auf https://www.story.one/de/wettbewerbe/ganzwien/ 

* Melde dich mit deinem Namen oder einem Pseudonym an: Achtung! Vor dem Druck kann der Name nicht mehr geändert werden. 

* Erzähl‘ uns deine spannendste Wiener Story - die Geschichte muss auf einer wahren Begebenheit beruhen. 

* Verwende den Hashtag #ganzwien

 

Gewinne ein Schreibwochenende für 2 Personen inkl. Meet & Greet im Hotel "Der Seehof" 

Der Hauptgewinn ist ein Schreibwochenende im unfassbar schönen und exquisiten Hotel „Der Seehof“, das 2017 vom renommierten Gourmetführer „Gault Millau“ zum Hotel des Jahres 2017 ernannt wurde. Der Gewinn beinhaltet 2 Übernachtungen für 2 Personen inkl. Weltklasse Frühstück und Dinner. Obendrein erwartet dich ein Meet & Greet mit einem der anwesenden Literatur-Stipendiaten und sowie dem Hausherren Sepp Schellhorn.

Du weißt nicht, worüber du schreiben sollst? Hier findest du die ersten Geschichten unserer Community.

 

Auch "DieNeue" hat schon eine Geschichte veröffentlicht: 

Viva la Vienna! Das Landei will in die Großstadt.

Lange Zeit wurde ich von dieser Stadt magisch angezogen. Und mit 22 dachte ich mir "Scheiß drauf, lass es uns probieren". Also kündigte ich meinen Bürojob, packte mein Hab und Gut aus dem Kinderzimmer ein und lud es bei meiner Cousine in ihrer 40m2 Wohnung im 15. Bezirk wieder aus. Kurze Zeit darauf fing ich bei einer Firma im 22. Bezirk an zu arbeiten. Ich dachte mir "Klasse, das muss Schicksal sein". So begann auch die Suche nach einer eigenen Wohnung. Eine günstige Wohnung in Wien finden? Tja, ich glaube dazu brauch ich nicht viel zu sagen. Kurz gesagt, ich landete in einer Altbauwohnung im 16. Bezirk. Mein Nachbar sprach mit mir gebrochenes Deutsch, Serbokroatisch und mit Türkisch versuchte er es auch, bis ich ihm klar machte dass bei Türkisch meine Wortgewandtheit leider ein Ende hat. Egal ich fühlte mich wohl. Die hohen Decken, die großen Fenster. Ach ich liebte es. Endlich meine eigenen vier Wände und das in WIEN!

Aber leider war ich einiges einfach nicht gewohnt, wie zum Beispiel mit den Öffis in die Arbeit fahren? Nein wir nehmen lieber das Auto und stehen ne Stunde im Stau. Und so kam es dass ich mich von Tag zu Tag irgendwie immer mehr Fehl am Platz vorkam. Zuerst fuhr ich nur einmal im Monat in die Heimat zurück. Später wurde es schon fast jedes Wochenende. So auch an diesem einem besonderen Osterwochenende. Hier verbrachte ich ein Wochenende voller Party und Spaß. Am Montag ging es dann zurück - Viva la Vienna.

Viva la Vienna im Arsch!!

Dienstag. Nach der Arbeit schnell noch ein paar Dinge einkaufen und ab nach Hause um etwas Ruhe zu finden. Vor der Haustür angekommen bemerke ich schon das etwas nicht stimmt. Die Tür stand einen Spalt offen. "Ich habe zugesperrt - ganz sicher!" In meinem Magen kniff sich schon alles zusammen. Langsam öffnete ich die Tür und hatte zuerst schreckliche Angst. "Ist da noch jemand drin?" Ich schnappte mir den erstbesten Gegenstand aus der Küche - die nebenbei auch mein Flur war - Altbau eben - und ging langsam durch die Wohnung. Die Luft war rein.

Chaos!

Zuerst bemerkte ich nur dass mein Kleiderschrank sperrangelweit offen stand und all meine Sachen waren durchwühlt. "Ok! Jemand ist eingebrochen - Zuerst mal in Tränen ausbrechen." Ich verstand die Welt nicht mehr. Warum zum Teufel steigt jemand genau in meine Wohnung ein? Als ich mich etwas gefangen hatte und die Polizei sowie emotionale Verstärkung verständigt hatte, ging ich langsam meine Sachen durch um herauszufinden was fehlte. Schmuck weg, Festplatten weg, Laptop weg ... ähm Föhn weg, Glätteisen weg?! Fernseher da? Beats-Kopfhörer da? Man klaut einen Föhn lässt aber die sündteuren Beats-Kopfhörer liegen? Was waren das für doofe Einbrecher. Aber egal - Eins war sicher: Das Landei will wieder nach Hause! Und so hörte Wien von mir nach ein paar Wochen ein freudiges Cao, Cao. Und ich lief in die warmen Arme der oberösterreichischen Felder und Wiesen zurück.

 

Du willst auch, dass deine persönliche Geschichte auf ? Dann mach bei unserer Schreibchallenge mit! 

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