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Wenn es warm wird, wandern die Wiener ins Freibad. Stundenlanges Schlangestehen, eng auf eng am Beckenrand nimmt man für ein Bad im luluwarmen Chlorwasser gerne in Kauf. Für jene, die im Leben schon oft genug gerutscht sind, und natürliche Badeteiche bevorzugen, haben wir hier einige der schönsten Alternativen!

 

Donau-Auen Lobau

 

Foto: dechantlacke von rotkraut.c.r oder siehe Headerbild

Naturbelassener geht es kaum. Als Teilgebiet des Nationalparks Donau-Auen kann man den Biber bei der Arbeit und die Feldhasen beim Liebesspiel beobachten, seltene Pflanzenarten erkunden oder einfach nur entspannt genießen. Die Lobau mit ihrer wunderschönen Wasser-, Wald- und Wiesenlandschaft erstreckt sich im Osten Wiens, nördlich der Donau auf 2.300 Hektar bis zur slowakischen Grenze. Baden ist nur in gekennzeichneten Bereichen erlaubt (z.B. Dechant oder Panozza Lacke). Lauschige, einsame Plätze gibt es trotzdem zur Genüge. Ein Paradies für Verliebte und Nudisten, aber auch ganz normale Badende finden ihre private Bucht. Nur das Gummiboot muss aus Respekt vor den Wildtieren zu Hause bleiben. Wir empfehlen Moskitospray in der Familienpackung.

Anfahrt (Öffentlich)

U1 Kaisermühlen-VIC, 91A bis „Roter Hiasl“ oder U1 Kagran, 93 A bis „Naufahrtbrücke“.

 

Alte Donau

Foto: First swim! von Richard Hemmer

Nicht ganz so wild, aber nicht minder spaßig ist die alte Donau mit all ihren Cafés, Würstelbuden und Badewiesen. Eine kostenlose Alternative zum Strandbad bietet die Angeliwiese am Romaplatz. Zwischen Yogamatte und Slackline tummeln sich zumeist junge Menschen mit Gitarren und Babys unter schattigen Bäumen. Die Anreise mit Ubahn, Auto oder Fahrrad ist schnell und unkompliziert.

Anfahrt (Öffentlich)

U6 bis „Neue Donau“ oder Bus 20B bis „Sandrockgasse“

Seit diesem Sommer steht das Arbeiterstrandbad erstmalig gratis der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Kabinen wurden abgerissen, dafür kann man es sich nun auf der 23.000 Quadratmeter großen Liegewiese bequem machen. 

Anfahrt (Öffentlich)

U1 bis "Alte Donau" und dann knappe 15 Minuten Fußweg.

 

Strombad Kritzendorf

Foto: Katja

Kritzendorf ist berühmt berüchtigt wegen seiner Pfahlbauten, dem Hochwasser und der allsommerlichen Gelsenplage. Bevor die Gelsen die Wiese bevölkern, lässt es sich hier wunderbar chillen, baden und picknicken. Am besten kommt man mit dem Rad - Freizeit-Radler radeln ungefähr eine gemütliche Stunde. Der Eintritt ist frei.

Anfahrt (Öffentlich)

Wien Franz-Josefs-Bahnhof mit der S40 Richtung Tulln nach Kritzendorf.

 

Donaualtarm Greifenstein

Perfekt mit Kindern, aber auch ohne sehr schön, ist das ruhige Gewässer hinter Klosterneuburg. Auf der großzügigen Wiese ist ein Spielplatz, die ersten Meter ins Wasser fallen sehr seicht ab und der Kiesboden ist weder spitz noch schlammig. Nebenan mietet man sich Segel-, Tret- oder Elektroboote und der erstklassige Wurstsalat am Buffet Restaurant erinnert an österreichische Kindheitstage.

Möchte man dem Ballspiel entkommen, so schwimmt  man ans andere Ufer (oder geht einfach über die nahegelegene Brücke). Der bewachsene Teil bietet kleine Buchten für Naturfreunde und Nacktschwimmer.

Anfahrt (Öffentlich)

Wien Franz-Josefs-Bahnhof mit der S40 bis Greifenstein-Altenberg.

 

Kahrteich

Foto: Wiener Neudorf

Die versteckte Oase im Industriegebiet von Wiener Neudorf ist mit der Badner Bahn und gutem GPS ganz einfach zu erreichen. Der Grundwasserteich ist groß (3,4 Hektar), gepflegt und wie gemacht für Schwimmer, Taucher und Angler. Die neue Wasserauffrischungsanlage arbeitet Hand in Hand mit Schilf und Uferpflanzen für eine gute Wasserqualität. Die besten News für alle Wiener: Auch Auswärtige können die begehrte WNC (Wiener-Neudorf-Card) erwerben und mit dieser zu einem Saisonpreis von 22 € für Erwachsene (Studenten 10 €) günstig baden gehen. Ohne Saisonticket zahlt man den Tagespreis von 6 € (ab 14 Uhr 3,50 €) und am Wochenende 7 € (ab 14 Uhr 4,50 € und ab 18 Uhr nichts mehr).

Anfahrt (Öffentlich)

Wiener Lokalbahn bis „Wiener Neudorf Griesfeld"

 

100 Tage Sommer

Das Ibiza der Badeteiche mit chilligen DJ Sounds, Sandstrand und leckeren Cocktails findet sich in Brunn am Gebirge. Tagsüber wird vom Kinderspielplatz, über Beachvolleyball Meisterschaften bis hin zur Fußballwiese einiges geboten und intensiv genutzt. Wer nicht auf Menschenmassen und Dauerbeschallung steht, der sollte frühstens am Nachmittag kommen und den Abend mit guter Musik, einem gekühlten Corona und einem romantischen Restaurantbesuch ausklingen zu lassen. Die Tageskarte für den Erwachsenen kostet 10 €, Studierende zahlen nur 8 € (ab 13 Uhr 8 bzw. 6 €, ab 16 Uhr 6 bzw. 4,50 € und nach 17.30 Uhr gratis). 

Anfahrt (Öffentlich) 

u.a. Badner Bahn bis „Vösendorf SCS“

 

Teufelsstein See

Erst ein kleiner Aufstieg an einer verlassenen Fabrik vorbei, dann erblickt man plötzlich den klaren, dunkelgrünen See inmitten von Felsen und Bäumen – idyllischer geht’s kaum. Der Teufelssteinsee im ehemaligen Steinbruch von Kaltenleutgeben ist noch immer ein Geheimtipp, denn Baden ist hier eigentlich wegen Steinschlag- und Erdrutschgefahr verboten. Außerdem machte uns eine werte Leserin darauf aufmerksam, dass es sich um einen Privatgrundstück handle und man deswegen mit einer Besitzstörungsklage rechnen müsse. Trotzdem herrscht auf der Wiese im Sommer immer ein bisschen Festival-Stimmung mit vielen jungen Leuten und ein paar Nackerten (wir vermuten alle entweder lebensmüde oder aus der Hausbesetzer-Szene).

Anfahrt (Öffentlich)

Ab Wien Liesing mit dem Postbus 255 bis »Wien Rodaun Waldmühle«, dann zu Fuß weiter.

 

Teich Hirschstetten

Hier kommt man wegen der schönen Aussicht (auf die Gemeindebauten) noch wegen des attraktiven Publikums. Dafür badet man im 22. Bezirk gratis und am Süd-West-Ufer des Teiches gibt es eine große Hundezone. 

Anfahrt (Öffentlich)

U2 bis Haufeldstraße und dann mit dem Bus 85A bis Karl-Bednarik-Gasse, oder mit der U1 bis Kagraner Platz und dann mit dem Bus 24A bis Breitenleer Straße.

 

Ozean in Guntramsdorf

Der Ozean im Süden Wiens gilt wegen seiner Beachpartys als Jugendtreff. Die Stege, die ins Wasser führen bieten sich für Arschbomben-Conteste an. Eine ausreichend große Liegewiese bietet Platz für alle Sonnenhungrigen. Die Tageskarte kostet 5 €, ab 16 Uhr nur mehr 2,50 €. Die Saisonkarte für Studierende nur 20 €! 

Anfahrt (Öffentlich)

S1 von Meidling oder Bus 360 von Wien Oper bis Guntramsdorf und dann zu Fuß weiter, oder Badner Bahn von Wien Oper bis Baden Josefsplatz

 

Seeschlacht

Der Badeteich in Langenzersdorf hat eine große Wasserfläche und eine ausgedehnte Liegewiese. Außerdem gibt es Fußball-, Streetsoccer- und Beachvolleyballplätze. Beim Restaurant Fuchsbichler direkt am See gibt’s Spare Ribs und Grillspezialitäten. Eine Tageskarte kostet 6 €, ab 13 Uhr nur mehr 4 € - Studierende zahlen nur die Hälfte!

Anfahrt (Öffentlich)

Von Floridsdorf mit der Regionalbuslinie 232 bis Langenzersdorf, von dort geht man noch ein Stück zu Fuß.

 

 

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