Das Jahr 2020 hat alle Menschen auf eine harte Probe gestellt, doch ist es noch immer uns selbst überlassen, ob wir daraus lernen und etwas Positives mitnehmen oder nur wütend und enttäuscht zurückblicken. Wir haben uns für die erste Variante entschieden und zehn Dinge gesammelt, die jede Person aus dem Jahr mitnehmen kann.



1. Wann, wenn nicht jetzt?

Dieses Jahr steckte voller Überraschungen. Niemand konnte wissen, was am nächsten Tag in den Nachrichten gezeigt werden würde. Dieses Gefühl weckte manche Menschen scheinbar aus dem Dämmerschlaf. Völlig egal, ob das Problem eine unglückliche Beziehung oder eine schlechte Wohnsituation war, die dazugehörige Frage blieb dieselbe: Wann ist die Zeit für Veränderung, wenn nicht jetzt?

 

2. Racism is Reality

Alltagsrassismus und diskriminierende Inhalte sind beinahe überall zu finden. Völlig egal, ob in Filmen, Werbekampagnen oder auch der sozialen Realität. Das muss sich so schnell wie möglich ändern und wir sind froh, dass dieses Thema 2020 neue Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Frage bleibt nur: Wer hält die Augen offen und wer sieht weg?

 


3. Schlimmer geht immer

Völlig egal, was passiert ist, du solltest niemals denken: Jetzt kann es nur noch bergauf gehen. Vielleicht stimmt das sogar, aber Karma ist ein Miststück mit wenig Humor und einer wirklich hohen Trefferquote. Fordere es nicht heraus, denn eines ist klar: Schlimmer geht (fast) immer!

 


4. Schätze, was du hast

Zahlreiche Menschen müssen täglich um ihr Leben bangen. Manche haben kein Zuhause und keinen Job. Andere leiden an Krankheiten oder können nicht selbst über ihre Gegenwart und Zukunft entscheiden. Denk daran, wenn du dich das nächste Mal über eine Unannehmlichkeit ärgerst. Viele würden gerne mit dir tauschen.



5. Erkenne die Krise

Völlig egal, ob Klima-, Corona- oder Wirtschaftskrise – du hilfst niemandem, wenn du die Situation leugnest oder ignorierst. Wichtig ist, die Krise zu erkennen und in angemessener Form darauf zu reagieren. Panik und Ignoranz wirken beide gleichermaßen wie Öl im Feuer.

 


6. Less is more

Obwohl die Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 für alle sehr belastend war, muss man doch auch festhalten, dass es viele Menschen dazu gebracht hat, sich auf das Wesentliche zu beschränken. Social Distancing und Shopping-Entzug haben bei manchen zu einem Umdenken geführt und jenes steht ganz im Zeichen von weniger ist mehr.

 


7. Es lebe der Couch-Potatoe

Was früher einer Schandtat glich, wurde im Jahr 2020 zu einem Kavaliersdelikt: Social Distancing im Sinne von „ich bleib heute zu Hause und lese ein Buch, statt mit meinen Freundinnen und Freunden feiern zu gehen“ war verpönt. Mittlerweile regiert die Gemütlichkeit und nebenbei rettet man einfach mal die Menschheit.

 


8. Family first

Wer dem Risiko entgehen und doch nicht auf soziale Kontakte verzichten will, der reduziert Letztere auf den engsten Kreis, die Familie. Endlich haben auch junge Menschen wieder Zeit und Lust ihre Eltern und Großeltern zu treffen. So wurde über ein Jahr hinweg Quality-Time ganz einfach zu Family-Time.

 

9. Everyday counts

Das Krisenmanagement im Alltag fordert von vielen Menschen Höchstleistungen. Jeder Tag ist wichtig und wird genutzt. Unabhängig davon, ob es sich um berufliche Notwendigkeiten oder familiäre Angelegenheiten handelt. Die Herausforderungen waren allumfassend und die Tage viel zu kurz. Aber immerhin wurden sie genutzt.

 


10. We are all in it together

Im Rahmen der Corona-Maßnahmen wurde eine Sache klargestellt: Umso mehr Menschen mitmachen, umso weniger wird sich das Virus verbreiten. Dabei wurde kaum zwischen Kind, Erwachsenem oder Senioren unterschieden, weil Krisen eben die gesamte Gesellschaft umfassen. Ein Gedanke, der sich auch in Zukunft als wichtig erweisen könnte.

 

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Kultur, 1.6.15