Sollte man diesen Frühling doch noch einmal draußen verbringen können, dann findet ihr Miriam garantiert an einem dieser Plätze. Und keine Angst, eine Hundezone ist nicht dabei.

 

CREAU

U2-Station Stadion, 1020 Wien

Ich mag dieses coole Zwischennutzungsprojekt in den ehemaligen Pferdestallungen der Krieau, das von den unterschiedlichsten Veranstaltern bespielt wird. Am 6. Mai gibt’s eine Outdoor Party von Zirkus Abnormal, von 19. bis 22. Mai findet hier der Biorama Fair Fair statt und von 22. Juni bis 2. Juli nutzt das Aufwind Festival von Tanz durch den Tag das charmant upgefuckte Areal für Kunst, Performances, Theater und Diskurs. Perfekt für ein Frühlingswochenende mit Streetfood, Sound und Kunst.

 

Esterhazygasse 

1060 Wien

So viele coole Lokale auf einem Platz findet man sonst nur noch im 7. Bezirk oder am Yppenplatz. Ich find‘s toll, dass man in der unteren Esterhazygasse die Wahl hat zwischen fruchtigen Cocktails im feschen Schanigärtchen der Miranda Bar, der entspannten Flasche Astra im Hafenjungen.

Ein echter Geheimtipp ist der Gastgarten des Kaiserwalzers ganz am Ende der Gasse. Im Winter kannst du dich ins Barfly zurückziehen, jederzeit ein Theaterstück im TAG anschauen oder im Finkh ganz wunderbar essen gehen. Im Frühling gibt’s als Draufgabe das Esterhazygassenfest am 25. Mai 2017. Nicht verpassen! 

Noch cooler ist übrigens das Theobaldgassenfest Mitte Juni!

 

Adria

Donaukanal, 1020 Wien

Ja, warum eigentlich die Adria? Weil hier am Abend immer Sonne ist, weil ich eine natürliche Abneigung gegen klassische Beachbars habe und im Frühling trotzdem gerne am Donaukanal bin, weil es hier wurscht ist von welcher Marke deine Sonnenbrille ist, weil der Adriaspritzer so wunderbar nach Sommer schmeckt, man so herrlich die vorbeigehenden Menschen beobachten kann, die Bretterbude an ein Baumhaus erinnert, man meistens noch einen Platz bekommt, der Blick auf den Sonnenuntergang nicht zu verachten ist … braucht es mehr Gründe? Ich finde nicht.

 

Sobieskiplatz

1020 Wien

Man kennt dieses Lokal nur wenige Schritte von der eigenen Wohnung entfernt, in dem man sich immer dann trifft, wenn man zu faul oder zu verkatert ist, um öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Ich bin sehr froh, dass dies in meinem Fall nicht mehr das Segafredo am Elterleinplatz ist.

Am Sobieskiplatz kann man mit Mann und Dosenbier, mit Eis vom Veganista, einem Buch oder einer Zeitschrift auf den Bänken unter den alten Bäumen hocken oder im Gastgarten des The Highlanders (das weitaus netter ist, als der Name vermuten lässt) sitzen, deren selbstgebrautes Bier trinken oder gegenüber Wein trinken und Antipasti essen.

 

Blutgassenviertel

1010 Wien

Da ich versuche das Zentrum des ersten Bezirks im Alltag zu meiden, verlaufe ich mich auf sonntäglichen Spaziergängen durch den Ersten regelmäßig und entdecke so immer wieder neue, wunderschöne, kleine Gässchen und idyllische Innenhöfe. Und Urlaub in der eigenen Stadt ist im Frühling eindeutig am Schönsten. 

Zwischendurch gibt’s einen Spritzer im Schanigarten des Kleinen Café am Franziskanerplatz, fix einer der schönsten Plätze Wiens. 

Mehr idyllische Plätze findet ihr hier, die besten Gegenden zum Flanieren gibt's hier.

 

Schanigärten Espresso und Ganz Wien

Mein All-time-favourite Lokal hat einen der schönsten Schanigärten Wiens und das ausgerechnet mitten auf der Burggasse – dank blühenden Pflanzen und Bambuszaun bekommt man davon aber kaum was mit, sondern sitzt entspannt an einem der kleinen blechernen Vintage-Tischen und lässt sich die Abendsonne ins Gesicht scheinen.

Der kleine Schanigarten des Ganz Wien schaut nicht nur richtig gut aus, jeden Freitagnachmittag gibt's Prosecco vom Fass 2 for 1. 

 

Vorgartenmarkt

1020 Wien

Sollte ich jemals wieder umziehen, dann nur ins Stuwerviertel. Perfekt gelegen zwischen Prater und Donau, super angebunden mit der U2 und einfach echt nice und entspannt. Und dann gibt‘s dort auch noch den Vorgartenmarkt, an dem du gutes Bio-Brot, frisches Gemüse, Feinkost und Bio-Fleisch bekommst oder stundenlang in einem der Schanigärten sitzt. Und inzwischen haben sie sogar ein Mochi – und das Original ist einfach mein aller-aller-liebstes Lieblingsrestaurant der Welt.

Hier geht's übrigens zum Grätzl Guide Vorgartenmarkt.

 

Wertheimsteinpark

1190 Wien

Wer nichtsahnend die Döblinger Hauptstraße hinaufspaziert, der kann den Parkeingang schnell übersehen. Denn zuerst musst du am süßen, unter Kletterpflanzen versteckten, Döblinger Bezirksmuseum vorbei. Gleich dahinter verbirgt sich einer der schönsten und zugleich unbekanntesten Parks Wiens (siehe Headerbild). Hier hast du deine Ruhe (und sogar ein paar Tische und Bänke), wenn du arbeiten oder lesen möchtest, findest immer einen romantischen Picknickplatz auf der Wiese, ohne, dass dir alle zwei Minuten jemand einen Ball an den Kopf schießt. Und auf der anderen Seite geht’s hinab auf die Heiligenstädterstraße.

 

Wenn ihr noch nicht genug habt oder eh schon alles kennt ... hier verbringt Anna ihren Frühling in Wien und hier geht's zu Julias liebsten Plätzen im Frühling.

 

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