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Um Neues zu entdecken, sind nicht immer lange Reisen nötig: In diesem Sommer zeigen wir euch das Beste aus allen Wiener Bezirken. Mit erfrischenden Orten für heiße Tage und mit Shopping- und Kulturtipps für Regentage lassen wir euch Wien neu entdecken – von eurem eigenen Grätzl bis zum Ende der Stadt.

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Halb Vorstadt, halb Wald: Wenn ihr nicht selbst in Penzing wohnt, dürfte der schon fast dörfliche Vierzehnte nicht gerade zu euren Hotspots in Wien gehören. Spätestens mit diesem Artikel habt ihr jetzt aber einige Gründe, etwas öfter Richtung Hütteldorf zu fahren – vom Sprung ins kühle Wasser am Morgen bis zu Pizza und Aperol Spritz unter Lampions, die abends bunt von den Bäumen herableuchten. Hier ist Wiens 14. Bezirk:

 

Kühle & schattige Flecke 

Vor allem am Rande des Wiener Walds findet ihr einige kühle Flecken, die ihr gut mit den Öffis erreichen könnt.

 

Hütteldorfer Bad

Linzer Straße 376

Etwas kleiner und familiärer als Schafbergbad & Co. ist das Hütteldorfer Bad. Gerade das macht das Bad aber so charmant. Mit Liegewiese, Wasserfällen, Rutsche und Eisverkauf gibt es alles, was einen perfekten Freibadbesuch ausmacht. Am Besten erfrischt man sich hier in aller Ruhe schon vormittags und macht sich – sobald der Trubel losgeht – auf in Richtung Wiener Wald. 

 

Dehnepark & Hüttelberg

Ein paar Meter weiter findet sich im Dehnepark eine sommerliche Oase. Der große Park eignet sich für schattige Naturspaziergänge. Mit etwas Glück bekommt man am Teich Schildkröten zu sehen. Wer weniger auf süße Tiere und mehr auf schaurige Gebäude steht, findet sein Glück bei der Ruinenvilla. Gleich neben dem Dehnepark geht es im Naturerholungsgebiet weiter: von hier kann man auf den Hüttelberg spazieren und den Ausblick auf das Villenviertel genießen. Das Gebiet lässt sich übrigens auch mit dem Stadtwanderweg Nr. 4 kombinieren.

 

Kultur à la Penzing

Diese Penzinger Institutionen sollte man gesehen haben.

 

Otto-Wagner-Villa

Hüttelbergstraße 26

Zu seiner Zeit hat Otto Wagner nicht nur die Wiener Innenstadt geprägt – sondern mit einer etwas skurrilen Prunkvilla auch den Rand des Wiener Waldes. An dieser läuft man bei einem Spaziergang durch Hütteldorf sicher nicht vorbei, denn irgendwie passt das Häuschen nicht ganz zu den anderen im Landschaftsbild. Uns erinnert es mit seinen hübschen bunten Farben eher an einen Tempel. Kunstliebhaber können in der Villa übrigens das Ernst-Fuchs-Museum besuchen.

 

Technisches Museum

Mariahilferstraße 212

Egal ob technikaffin oder nicht, das technische Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert – und auch nicht ganz so weit vom Zentrum entfernt wie der Wiener Wald. Hier gibt es Technik nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Ausprobieren. Besonders sehenswert ist die Hochspannungsvorführung – da sollte man allerdings nicht selbst herumfummeln. Auch gibt’s derzeit eine Sonderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung.

Hier geht's zum Grätzl Guide rund ums Technische Museum.

 

Kulinarikparadies 1140

Zwar ist Penzing im Gegensatz zu den Innenbezirken kein Shoppinghotspot, dafür gibt es eine umso längere Liste an sehr guten Cafés und Restaurants. Hier sind einige, die ihr auf jeden Fall probieren solltet:

 

Velobis

Johnstraße 1-3

Wer sein Rad schon lange mal reparieren lassen wollte oder einfach nur gutes Frühstück will, sollte ins Velobis kommen. In diesem Laden an der Johnstraße gibt es jedenfalls beides, denn er ist halb Fahrradwerkstatt, halb Bistro. Die Frühstücksteller und Gerichte sind modern-österreichisch und zugleich afrikanisch inspiriert. Neben Fleischhaltigem gibt es auch sehr gute vegetarische und vegane Gerichte.



Anna & Jagetsberger

Breitenseer Straße 40

Raffinierte Gerichte gibt’s um die Mittagszeit auch im Café Anna & Jagetsberger. Das Essen ist liebevoll und immer frisch zubereitet, die Karte wechselt oft. Im Sommer kann man im Schanigarten sitzen, aufpassen sollte man jedoch auf die Öffnungszeiten. Das Café ist zwar von Montag bis Samstag geöffnet, allerdings nur von 10 bis 16 Uhr.

 

Odysseus

Penzinger Straße 57

Im Odysseus kommen vor allem Fischliebhaber auf ihre Kosten. Das griechische Restaurant ist in Familienbetrieb und eines der besten der Stadt, deshalb lohnt sich eine Reservierung. Im Sommer kann man draußen sitzen und sich bei einem klassischen Meeresfrüchtegericht nach Griechenland träumen. Vegetarier sollten sich trotzdem nicht abschrecken lassen und zum Beispiel die mit Reis gefüllten Weinblätter probieren.



Feine Sichuanküche

Hütteldorfer Straße 215

Das chinesische Restaurant lockt zwar weder mit jungem Publikum noch mit hipper Einrichtung. Dafür können bei diesem Essen wohl alle anderen China-Restaurants einpacken, die sich dem europäischen Gaumen schon etwas zu sehr angepasst haben. Die Feine Sichuanküche bietet authentische chinesische Gerichte, wovon man sich auf einige sicherlich erst einmal einlassen muss. Die Geschmäcker wird man dafür danach umso mehr lieben. Die Preise sind zum Glück genauso wenig Hipster-orientiert wie die Einrichtung, deshalb bekommt man hier auch mit kleinem Geldbörsl einiges.



La Mama

Hüttelbergstraße 46

Wer es lieber weniger experimentell angeht, ist im La Mama richtig. Hier gibt es Pizza und Pasta, traditionell italienisch. Alles fühlt sich nach perfekter Sommernacht an: Aperol Spritz im verwachsenen Garten, von oben baumeln bunte Lampions und Weinblätter herunter. 

 

Eine Übersicht aller #GanzWienineinemSommer Artikel findet ihr hier

Fotocredits: Foto 1&2: Velobis, Foto 3: Ursula Schmitz (ursulaschmitz auf Instagram)

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