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Wir haben uns vorgenommen, in diesem Sommer alle Wiener Bezirke zu erkunden: Wo kann man außerhalb des Gürtels gut brunchen, welche Badeplätze sind besonders schön und welche Geheimtipps hast du aus deinem Bezirk? Lass es uns wissen!

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1010

Die Innere Stadt ist natürlich gerade im Sommer Tourist Central: Die Ringstraße gleicht dann nicht zuletzt dank Klimawandel eher einem von Dantes Höllenkreisen als fröhlicher Flaniermeile. Hotspots von spanischer Hofreitschule bis Nationalbibliothek werden von Kennern deshalb kategorisch gemieden, auch von der Uni hält man in den Semesterferien am besten einen gewissen Sicherheitsabstand. Doch auch im 1. Bezirk findet man lauschige und versteckte Orte, an denen man abseits der Touristenmassen den Sommer genießen kann – oder mit ihnen.

 

Kurzreise nach Nah- und Fernost

Wer denkt, dass es im ersten Bezirk nur Riesenschnitzel oder Würstelstände gibt, der irrt!

Miznon

Schulerstraße 4, 1010 Wien

Vergesst, was euch Geographen und Airlines weismachen wollen: Gleich hinter dem Stephansdom liegt Tel Aviv. In der Schulerstraße nämlich hat der Starkoch Eyal Shani in einem ehemaligen Beisl sein Restaurant eröffnet, in dem traditionelle Köstlichkeiten der israelischen Küche über die Theke gereicht werden – denn im Miznon wird das Essen direkt vor euren Augen zubereitet. Es gibt Lamm, Huhn, Rind, Ratatouille und Erdäpfel im Pitabrot oder auf dem Teller und knackiges Gemüse.

Die Spezialität des Hauses ist Karfiol, oder für alle Neuankömmlinge aus der deutschen Nachbarschaft: Blumenkohl. Der wird im Nahen Osten nämlich gegrillt und schmeckt, anders als man es vielleicht befürchtet, fantastisch. Die Preise sind zwar, angepasst an die Lage, etwas erhöht, die laute Lebensfreude Tel Avivs bekommt man dafür gratis dazu – immer noch billiger als ein Flugticket!

 

Teehaus Chánnagasse

Annagasse 12, 1010 Wien

So nah und doch so fern: Noch etwas weiter Richtung Osten auf dem asiatischen Kontinent geht es im Teehaus Chánnagasse. Dort wird chinesische Teekultur zelebriert, auf Basis der traditionellen Teezeremonie bietet Besitzer Sergei Pegushin in der Annagasse eine Vielfalt an ausgewählten chinesischen Teesorten an, auch zum nach Hause mitnehmen. Bei so einer Teezeremonie scheint die Zeit still zu stehen, die Touristenhorden um Kaisergruft und Staatsoper scheinen plötzlich ganz weit weg – und der Stress des Sommers auch.

 

Versteckte (und weniger versteckte) Oasen

Das Schöne an Wien ist, dass man immer wieder unverhofft an versteckten Innenhöfen vorbeikommt – selbst inmitten des 1. Bezirks. Wieso also nicht mal die Zeit nehmen und die Zufallstreffer zum geplanten Spaziergang machen?

Innenhöfe im Blutgassenviertel

Um die Blutgasse, unmittelbar hinter dem Stephansdom, gibt es gleich mehrere Oasen zu entdecken: In der Nummer 3 zum Beispiel findet man ein typisches Pawlatschenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit romantischem Innenhof und offenen Gängen (das tschechische Wort pavlač bezeichnet einen offenen Hauseingang), gleich daneben, durch einen schmalen Treppenabgang mit der Nummer 3 verbunden, lockt der Fähnrichhof mit verspielten Balkonen und idyllischen Lauben. Findet ihr auch den Trienter Hof und den Domherrenhof?

 

Die schönsten Parks

Tatsächlich ist der erste Bezirk für einen Stadtkern überraschend grün. Wer sich nach dem Flanieren noch ausruhen will, dem bieten sich im Ersten allerhand Parks, die, wenn auch keine Geheimtipps, doch alle sehr schön sind: Ob Volksgarten fürs zweite Date, Burggarten für ein gemütliches Picknick, Stadtpark für 300 Seiten Tolstoi, die sonst immer liegen bleiben, oder die Parkanlage zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum am Maria-Theresien-Platz für den Käsekrainer zwischendurch.

 

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