Alles ist noch sweet & easy, solange man in seinen Zwanzigern ist. Klar, als Twenty-Something denkt man, die Welt stünde einem (für immer) offen. Aber sobald man die große 3 samt 0 erreicht, ist alles doch auf einmal ein bisserl anders.

So langsam zaubert uns der neu entdeckte Sinn für guten Wein eine geradere Haltung beim Greifen ins Supermarktregal. Plötzlich zieht man auch Museumsbesuche durchgezechten Nächten vor und ehe man sich’s versieht, lädt man befreundete Paare schon vormittags zu gemütlichen Brunch-Sonntagen ein! Doch damit sich die Third-Life Crisis gar nicht erst einstellt, möchten wir euch eine Liste präsentieren, nach deren Erfüllung ihr garantiert guten Gewissens ins Erwachsenenalter starten könnt.

 

1. Nacktbaden um Mitternacht

Typisches „young & free“ theme in gefühlt jeder Rom-Com, aber einfach auch ein absolutes To-Do! Ein lauer Tag im August, schöne Abendstunden mit den Freund*innen verbringen und anschließend ab zum See. Raus aus den Klamotten und rein ins warme Wasser.

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2. An einer Demo teilnehmen

Für Werte einzustehen, die einem wichtig sind, ist einfach überaus essenziell. Speziell nach einem Jahr wie 2020 wird einem das mehr und mehr bewusst. Um die Welt zumindest ein kleines Stück besser zu machen, bedarf es an Gerechtigkeit und Hoffnung, vor allem aber auch an Zusammenhalt einer Generation! #blacklivesmatter #metoo #fridaysforfuture

 

3. Aus der Komfortzone kommen

Etwa, indem man einfach mal so mit wildfremden Menschen rangelt. Rund dreißig Leute, die sich um einige zusammengelegte Matratzen am Boden versammeln und einem jeweils wechselnden Paar zusehen, wie sie entweder rangeln, kuscheln oder sich in sonstiger Weise vergnügen – das nennt sich Playfight. Hat anfangs schon irgendwie was Befremdliches (überhaupt nach Corona), aber ist zugleich auch wahnsinnig befreiend und letztendlich einfach richtig schön.

 

4. Sich verlieben

Jawohl, ein so simpler Punkt und doch: Viel zu oft, und das merkt eine so junge Generation dank Tinder & Co. leider vermehrt, haben wir Angst davor, Gefühle wirklich zuzulassen – weil Verletzlichkeit und so. Zu oft geben wir Ängsten mehr Macht und sehen vielleicht gar nicht, wie uns die Gelegenheit zu lieben durch die Finger gleitet.

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5. Sich sein Herz brechen lassen

Und ja, manchmal – vielleicht auch öfter, als einem lieb ist - folgt Herzschmerz darauf! Aber so komisch das auch klingen mag: Nur jemand, der wirklich versucht, sich zu öffnen, kann lieben und geliebt werden. Sich selbst so verletzlich zu zeigen, birgt natürlich die Gefahr, eine herbe Enttäuschung einzufahren. Dennoch: If you don´t play the game, you can´t win. 

 

6. Beim Siedeln helfen

Wie schön einfach das Umziehen in den 20ern noch ist! Das WG-Zimmer mal kurz in ein paar Kisten gepackt, Freund*innen gefragt, ob sie einem mal eben ein paar Stunden helfen, das Zeug von A nach B zu hieven und fertig. Wer kennt´s nicht? Sobald man aber einmal alleine wohnt oder gar ein/e eigene/s Wohnung oder Haus hat, wird´s hart.

 

7. Sich sozial engagieren

Sehen wir es klar: Nie wieder werden wir so viel Zeit und auch Energie haben, uns ehrenamtlich zu engagieren wie während des Studiums. Neben Family und Friends, einem zeitaufwändigen Hobby, einem Vollzeitjob, eventuellen PartnerInnen und sonstigen Angelegenheiten privater Natur, die in späteren Lebensabschnitten vielleicht auf uns warten, sollten wir sehr gut überlegen, wozu wir die Zeit, die wir haben, nutzen.

 

8. Eine Reise allein unternehmen

Eine Zeit lang auf sich allein gestellt zu sein, fremde Kulturen und interessante Menschen kennenzulernen, ganz andere Küchen dieser Welt auszuprobieren und wunderbare Momente zu erleben, ist für jeden (nicht nur) jungen Menschen ein klares Muss auf der Liste.

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9. Einen Sinn finden

Jede*r definiert sein Leben anders. Der oder die Eine sieht den Sinn in der Arbeit, der andere in der Familie, die nächste vielleicht in kleinen Glücksmomenten wie einem wunderbaren selbstgekochtem Essen oder einem Sonnenuntergang. Was aber zählt, ist, seinen ganz persönlichen Weg zu finden und sich vor Augen zu halten, was für einen selbst am wichtigsten ist.

 

10. Sich mit der eigenen Sexualität befassen

Grundsätzlich würde ich allen empfehlen, sich sexuell einmal auszuprobieren und zu schauen, was überhaupt gefällt, wie man was mag (und mit wem, vor allem). Ich meine, why not? Dass das ganze toxische Geschwätz rund um soziale Erwünschtheit Bullshit ist, wissen wir ja eh schon längst. Go for it, biatches!  

 

11. Einen Lebenstraum erfüllen

„Wer es nicht bis 30 macht, macht es nie!“ hat meine Bio-Lehrerin in der Schule mal gesagt. Und irgendwie hatte sie Recht, denn mal ehrlich: Wer bis dahin nicht die Energie aufbringt, eine Sache zu machen oder zumindest auf dem festen Weg dorthin ist, hat wohl nicht den Willen, es auch wirklich durchzuziehen. Umso mehr könnte das vielleicht auch als persönliches Ziel hergenommen werden, um sich seinen Träumen auch tatsächlich anzunähern, oder nicht?

 

12. Sich nochmal so richtig wie ein Kind verhalten

Mit Telefonstreichen, zum Beispiel (Seiten wie Marco Phono machen es möglich). Ein ultralustiger Spaß, bei dem man aus dem Lachen fast nicht mehr herauskommt. Das hohe Karussell im Prater, Seifenblasen, Mama zur Weißglut bringen oder Springen in der Hüpfburg tun es aber auch!

 

13. Nacht durchmachen und den Sonnenaufgang ansehen

Ein Punkt, der eigentlich für alle schon sowieso ziemlich machbar gewesen sein sollte. Jemand, der nicht schon in jungen Jahren zumindest einmal bis frühmorgens auf war und seine Augen auf einen immer heller werdenden Horizont gerichtet hat, hat einfach was verpasst. Die Magie, die so ein früher, schlaftrunkener Morgen mit sich bringt, ist nämlich unbezahlbar.

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14. Eine Twenty-Something Pyjama Party schmeißen

Als Kind war es immer so wahnsinnig aufregend, woanders übernachten zu dürfen. Warum hört sich das aber mit dem Erwachsenenalter eigentlich auf? Lustige Pyjamas, Süßigkeiten Ende nie, Kissenschlacht, Filme, Pizza, lange Gespräche, einfach FUN, FUN, FUN! Plus der Vorteil des Alters – das Ganze wahlweise noch mit Alkohol und ohne Eltern, die einem sagen, dass man jetzt aber wirklich und endlich ins Bett gehen muss, dafuq (halt vorausgesetzt, man wohnt nicht mehr bei ihnen *hust*)!!

 

15. Einen Baum pflanzen

Classic, right? Aber es fühlt sich einfach auch sehr episch an und kann vielleicht – für jene, die keine Kinder haben möchten/werden - eine kleine Alternative sein, etwas zu hinterlassen, das andauert.

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