Nahezu überall schießen aktuell wieder die Bubble Tea Läden wie Schwammerln aus dem Boden und zelebrieren den Hype der kleinen Stärkekügelchen mit gesüßtem Tee von Neuem! Kein Wunder, schließlich schmeckt´s nicht nur geil, sondern es macht auch regelrecht Spaß, die bunten Bubbles durch das dicke Röhrdl zu saugen und genüsslich zu zerkauen oder so schön am Gaumen platzen zu lassen. Dass man Bubble Tea aber auch superleicht selber machen und sich so auch einige Euros sparen kann, wissen vielleicht nur wenige.

Das heute so beliebte Getränk wurde bereits in den 80er Jahren in Taiwan erfunden. Von Japan und Kalifornien aus eroberte es später in den 90ern die Welt. Die ersten Läden im DACH-Raum gab es bereits vor gut zehn Jahren. Dazwischen ist es eine Zeit lang ruhig um ihn gewesen, doch aktuell scheint der Trend wieder komplett neu belebt zu sein! International ist der Tee übrigens als Boba Boba oder Pearl Milk Tea bekannt.

Es gibt zwei Arten: Die eine ist mit Tapioka-Perlen, die beim Zerkauen ein so schön bissfestes Gefühl ergeben, die andere Art sind Kügelchen aus Alginat, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind und beim darauf Beißen platzen. Wir machen erstere Variante, let´s go!

 

 

Für einen Bubble-Tea braucht ihr:

 

350ml Wasser

1-2 Teebeutel nach Wahl

50g bunte Tapioka-Perlen (es gibt verschiede Größen, für Bubble Tea sind am besten jene mit 0,5cm Durchmesser geeignet – am besten, man fragt im Shop nach, falls man sich unsicher ist)

2-3 EL Gesüßte Kondensmilch oder Sirup nach Belieben

Eiswürfel

 

Am besten zuerst den Tee vorbereiten: Hierzu einfach einen Tee nach Wahl zubereiten, den Sirup bzw. Kondensmilch beimengen und den Beutel solange im heißen Wasser lassen, bis es ausgekühlt ist – so ist er richtig gut konzentriert.

Je nachdem, für welche Teeart man sich entschieden hat, kann entweder noch ein Schuss Sirup oder gesüßte Kondensmilch hinzugefügt werden. Mag man es erfrischend, wie vielleicht mit Grün- oder

Früchtetee, eher keine Milch. Ansonsten passt die (Kondens-)Milch gut zu Roiboos, Schwarztee oder Chai. Ist man von der ganz crazy Sorte, mischt man einfach noch einen Löffel Frischkäse bei, indem man diesen zuerst in ein wenig Tee auflöst, sodass er flüssiger wird und anschließend zum Rest dazu gibt.

 

Das Wichtigste, das man für einen Bubble Tea braucht, sind natürlich die guten Bubbles, in unserem Fall Tapioka-Perlen, die man praktisch in jedem Asialaden findet. Diese nach Packungsanweisung zubereiten (eigentlich dauert es nur fünf Minuten, ich lasse die Kügelchen aber gerne auch ein, zwei Minuten länger köcheln, da die Bissfestigkeit so noch irgendwie besser wird) und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken.

Jetzt die Bubbles nur noch in ein nettes Glas füllen, Eiswürfel und Teemix reingeben und schon kann losgeschlürft werden - Have fun!

 

Tipp! Auch eine beschwipste Variante des Getränks macht mega Laune! Hierzu einfach ein bisserl Vodka oder whatever man halt gerade an Alk-Zeugs zuhause hat, das gut dazu passen könnte, beimengen und Prost!

 

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