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Täglich grüßt das Lockdown-Murmeltier! Aber hey, nicht verzagen: Jetzt ist es zumindest wieder an der Zeit, unsere Kochkünste unter Beweis zu stellen und uns wieder mal so richtig was Nices in der Küche zu zaubern anstatt immer nur die Lieferdienste kommen zu lassen. Die Rezepte, die wir für euch in petto haben, sind auch (meist) super easy zu machen und den kleinen Mehraufwand wirklich wert – versprochen!

Vegane Tomaten-Pasta

Jaja, Tomatenpasta. Aber doch so schnell gemacht und wirklich um einiges besser als die gekaufte Tomatensoße vom Tetrapak! Wer hätte gedacht, dass eine eigene „Pasta pomodoro“ so geil sein kann? Habt ihr dieses Rezept hier erst einmal in eure Go-To dishes integriert, wollt ihr es sicherlich nicht so schnell wieder aufgeben.

Zutaten:

2 Hände Penne (oder eben die Nudelsorte, die man grade zuhause hat; und ja: Hände = was du eben in deine Hand kriegst)
1 Pkg./ ca. 300g kleine Tomaten (z.B. Cherrytomaten)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Salz
½ TL Zucker
Chiliflocken
Olivenöl
Evtl. Basilikum oder Petersilie zum Garnieren

So geht's:

Als erstes die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken und die Tomaten klein würfelig schneiden. Nun die Zwiebel in einer großen Pfanne leicht anrösten, den Knoblauch dazu tun und noch einmal kurz warten, bis die Tomatenstückchen dazugeworfen werden. Nun würzen und zuckern und alles bei mittlerer Hitze ca. zehn Minuten köcheln lassen. Währenddessen können die Nudeln (bitte nur al dente) gekocht werden. Die Hälfte der Soße anschließend in ein hohes Gefäß füllen und pürieren, dann alles wieder zusammenschütten. Zuguterletzt einen kräftigen Schluck Olivenöl in die Soße geben. Nudeln in der Soße schwenken und dann – evtl. mit ein paar Blättern Basilikum oder Petersilie – anrichten. Buon appetito!
Tipp! Falls von der Soße noch was übrig bleibt, kann diese bspw. in ein Glas und mit etwas Olivenöl aufgegossen werden. Hält sich ein paar Tage lang im Kühlschrank.

 

Die ultimative Lockdown-Palatschinke

Ob morgens, mittags oder abends (die Zeiten während eines Lockdowns sind ja sowieso eher fließend) Palas gehen einfach immer! Die süßen Pfannkuchen lassen wir uns grundsätzlich zu jeder Tages- oder Nachtzeit schmecken. Aber halt: Diese spezielle Variante hat es wirklich in sich! Ohne passende Verzehrweise, die einer Beschreibung wie „gechillt auf der Couch“ gleicht, können wir für nichts garantieren.

Zutaten:

150g Mehl, glatt
250ml Milch
3 Eier
Prise Salz
Evtl. ein Schluckerl prickelndes Mineralwasser
Butter zum Ausbacken
Füllung: Marmelade, Vanille-Eis, Bananenscheiben
Topping: Staubzucker, Rum-Schoko Sauce, grob gehackte Mandeln, Haselnuss-Krokant

Für die Schoko-Sauce

50g Kochschokolade
2 EL Rum
1-2 EL Sahne
Evtl. etwas Wasser

So geht's:

Als erstes den Teig anrühren: Hierzu einfach Mehl mit Milch und Eiern sowie einer Prise Salz mischen und glatt rühren. Evtl. etwas prickelndes Mineralwasser unterrühren. Entweder Teig etwas rasten lassen oder gleich los starten mit dem Herausbacken.
Die Schokolade zusammen mit den Flüssigkeiten über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen und verrühren (je nach Vorliebe, kann etwas Wasser beigemengt werden, falls man die Sauce lieber etwas dünnflüssiger mag).

Eine Crêpes-Pfanne ganz heiß werden lassen - dies kann ruhig 2-3 Minuten dauern. Etwas Butter (und damit meine ich: viel) in die Pfanne geben und sofort den Teig mithilfe eines Schöpfers in diese hineingeben. Ein bisserl schwenken, damit der Teig sich gleichmäßig verteilen kann und dann ein bis zwei Minuten warten. Palatschinke vorsichtig wenden und auch nochmal auf der anderen Seite goldbraun backen (psst! – die Rillen in der Palatschinke geben Aufschluss über die Flaumigkeit – ist zu wenig Butter im Spiel, wird sie nicht so schön weich). Aus der Pfanne auf ein Teller heben oder rutschen lassen. Nun mit Marmelade bestreichen, Vanille-Eis-Kugel in die Mitte setzen, mit Früchten garnieren und zusammenklappen. Mit Staubzucker bestäuben, die Schoko-Sauce darüber träufeln, mit grob gehackten Mandeln und Krokant garnieren. Vor dem Fernseher im Jogging-Anzug sowie eingepackt in eine Lage Decken – am besten mit der liebsten neuen Binge-Serie - verspeisen.

 


The Lockdowner

Wuhuu, der hier ist aber so richtig genial! Welche*r Verrückte hat während eines Lockdowns schließlich kein Eis zuhause? Na eben. Zur Sicherheit haben wir zwei verschiedene Varianten des Drinks für euch. Los geht´s - für einen Lockdowner brauchen wir:

Variante 1 (für den Drinking-Gourmet)

Wenn man sich „die Mühe machen“ will und die Flasche English Cider extra kaufen möchte:

1 Flasche Brothers Cider „Rhubarb & Custard“ und/oder “Toffee Apple”
2 bis egal cl Booz, den man sowieso zuhause rumstehen hat (vorzugsweise Hochprozentiges)
1 Kugel Vanille-Eis

Ein nettes Glas vorbereiten: In dieses erst den Alkohol füllen und mit dem Cider aufgießen. Nun einfach die Kugel Vanille-Eis rein droppen und gleichermaßen angetan wie verwundert sein, wie geil der Scheiß schmeckt.


Variante 2 (für die Faulis)

100 ml O-Saft
100 ml (vorzugsweise naturtrüben) Apfelsaft
4 bis egal cl Booz, den man grade zuhause hat
Vanille-Eis
Roten Sirup nach Wahl (zur Not auch Honig)
Soda zum Aufspritzen

Sirup in ein nettes Glas geben, Alk und Säfte dazu. Nun Eiskugel reingeben und mit Soda aufspritzen. Cheers!

Auf der nächsten Seite findet ihr das Rezept für 3-2-1-Ramen und ein Curry Festmahl für besonders langweilige Sonntage.