Du hast dich dazu entschieden, das wunderbare Wien zu deiner Studienstadt zu machen, hast aber noch keine Ahnung, wie, wo und mit wem du wohnen sollst? Damit du bei den zahlreichen Möglichkeiten nicht in der falschen Bude landest, verraten wir dir, welche Optionen ideal für dich ist. Immer daran denken: Wähle weise. Nicht jedes Heim ist ein trautes Heim ;)

 

Die gesellschaftsliebenden Sparfüchse: Doppelzimmer im Studierendenheim

Die Preise in Wohnheimen sind verlockend, die Wartelisten erschreckend: Aber nicht, wenn es um das gefürchtete Doppelzimmer geht! Wo ist dann der Haken? Naja, an den hängst du quasi deine Privatsphäre. Gemeinsames Übernachten war vielleicht mit deinen Homies bei Schulausflügen super lustig, aber hier schnarcht ein wildfremder Mensch neben dir. Vielleicht hast du Glück und dieser Mensch entpuppt sich als dein absoluter Besti. Aber eben nur vielleicht. Genauso gut könntest du als Ethnologiestudierende*r dein Zimmer mit einem WU-Studi teilen müssen oder umgekehrt.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn...

* du mit jedem Menschentyp klarkommst.
* du nicht vorhast, in Wien deine ultimative Tinder-Karriere zu starten.
* du ein Landei bist, das ohnehin jedes Wochenende von der Stadt zurück in die Heimat flüchtet.

 

Die liebevollen Chaotischen: Die 8er WG

Ebenfalls sehr preiswert kann sich dein Leben in einer klassischen WG gestalten – vor allem wenn du sie mit 10 anderen Studierenden teilst. Die Vorteile? Du wirst dich nie einsam fühlen, haust unter Gleichgesinnten und leidest definitiv nicht an Langeweile. Spannend bleiben die WG-Partys, genauso wie die Diskussionen um das Recht auf das letzte Eis, das im Gefrierschrank liegt. Schreib es dir gleich hinter die Ohren: Eigentum gibt’s hier nicht. Man teilt. Versuch gar nicht erst, die Schoki vor deinen Mitbewohner*innen zu verstecken. Ebenso hoffnungslos gestalten sich jegliche Bemühungen um einen ordentlichen und sauberen Haushalt. Geschirr stapelt sich so lange in der Spüle, bis der Turm zu kippen droht. Irgendwann kippt er. Statt auf Tellern serviert ihr von nun an eure zwei-Euro-Pasta mit Pesto eben auf Pizzakartons. Es liegen ohnehin schon genug im Papiermüll. Apropos Müll: Die Person, die die leeren Gläser zum Glascontainer bringen muss, ist ziemlich sicher kein Schere-Stein-Papier-Champignon.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* du damit klarkommst, von jedem Sockenpaar nur noch eines übrig zu haben.
* dich der Anblick von Bierdosen glücklich macht.
* dir bewusst ist, dass ein funktionierender Putzplan reine Utopie ist.

 

Die exklusiven Weltenbummler*innen: YOUNIQ Vienna TrIIIple

Wenn Wien von deinem Heimatort mehr als 1-2 Zugstunden entfernt liegt und du deine Möbel nicht mitschleppen kannst oder willst, ist das Wohnen im YOUNIQ Vienna TrIIIple eine schöne und zugleich praktische Option! Dort lebst du auf hohem Niveau, was den All-Inclusive-Service und Ausstattung der vollständig eingerichteten Mikroapartments betrifft, aber bist auch wortwörtlich ganz oben angekommen: Das YOUNIQ Vienna TrIIIple in 1030 ist über 100m hoch und von der Dachterrasse hast du einen herrlichen Ausblick auf Stadt und Prater. Solltest du Influencer*in sein, so stehen dir hier ausreichend Kulissen für hippe Fotoshootings zur Verfügung – sowohl die Zimmer als auch die zahlreichen Community-Räume sind ein wahrgewordener Pinterest-Traum. Außerdem lernst du sofort jede Menge neue Leute kennen. Deine Mitbewohner*innen kommen aus aller Welt, gemeinsam könnt ihr in den Community Kitchens kochen, in der Cinema Lounge Netflix schauen oder in den schicken Community Lounges chillen.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* du dich international connecten willst und in der Lage bist, verständliches Englisch zu sprechen.
* du sicher wohnen und dir keine Gedanken um zusätzliche Kosten (von Highspeed WLAN bis Strom/Gas) machen willst.
* du gerne Insta-Stories machst oder Tischfußballchampion werden willst.

 

Die kreativen Hipster: Die Einzelwohnung

Wenn du schon vor deinem Auszug Stunden auf Pinterest nach Dekoideen gesucht, den Heimwerkerkoffer bereits vor Jahren gepackt und die Kundenkarte vom Bauhaus sorgsam im Geldbörserl aufbewahrt hast, dann ist es jetzt an der Zeit, eine Einzelwohnung zu suchen. Die beschwerliche Suche nach leistbaren Mietpreisen wird sich definitiv lohnen, wenn du deine Traumwohnung, endlich realisieren kannst. Selbst wenn dir nur 15 m2 zur Verfügung stehen, hast du kein Platzproblem, weil du bewusst Prioritäten setzt: Designerbett, Espressomaschine, MacBook, Lieblingspflanze.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* dein Rennrad ein wichtiges Teil deines Interieurs ist.
* deine Wohnung Lebensraum, Atelier und Office zugleich sein soll.
* dein liebster Ort, um Kleidung zu shoppen, Omas und Opas Kleiderschrank ist.

 

Die planlosen Nomaden: Irgendwo, Irgendwie(n), Irgendwann

Wenn du eigentlich nur darauf wartest, dass du das Semester erreichst, in dem du endlich Anspruch auf Erasmus hast und Wien sowieso nur der erste Stopp deiner langen Lebensreise ist, dann ist dein Zuhause vermutlich überall, aber Hauptsache irgendwo! Mal verbringst du ein paar Monate in einem Studierendenheim, dann nistest du dich wochenlang in der WG deiner Freund*innen ein, bis du schließlich die letzten Tage vor Abreise mit Couchsurfing verbringst. Dein Zeug hast du schon längst auf Willhaben.at verkauft oder in einen Storage Room gepackt. Dich hält rein gar nichts mehr in der Stadt, bis auf die ausstehende Bestätigung, dass die Uni dich finanziell bei deiner Selbstverwirklichung unterstützt. Wir drücken dir die Daumen!

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* dir Luft und Liebe zum Leben reicht.
* du größere Pläne verfolgst.
* du dir „Home is not a place. It’s a feeling“ auf den Unterarm tätowiert hast.

 

Die unspektakulären Normalos: Wohnen mit Freund*innen

Im Kindergarten kennengelernt, gemeinsam durch die Schulzeit gekämpft, Seite an Seite maturiert und jetzt ziehen deine BFFs und du nach Wien, um eure innige Freundschaft mit der Gründung einer 2er-, 3er- oder 4er-WG zu besiegeln. Etwas anderes stand nie und steht nicht zur Debatte. Dem ist auch von unserer Seite nichts mehr hinzuzufügen. Dass diese Wohnform für euch bestimmt ist, ist seit ihr am Laternenfest 2007 den Mantel geteilt habt, in Stein gemeißelt.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* du es weißt.
* du es nicht weißt, ist diese Form ohnehin keine Option.
* Punkt.

 

Die alternativen Weirdos: Untermietwohnungen

Wieso mit anderen saufenden und lauten Studis im selben Alter zusammenwohnen, wenn du in dein selbstständiges Leben auch mit einer ruhigen, weisen 80-jährigen Dame starten kannst, die ihre Wohnung gerne für ein bisschen Gesellschaft teilt, um ihre Pension ein wenig aufzubessern? Während deine Studienkolleg*innen davon klagen, wie es ihnen nur beim Gedanken an die Zwei-Euro-Pasta hochkommt, hast du ganz andere Probleme: Du kannst dich einfach nicht entscheiden, ob du Oma Hildes frisch gebackene Buchteln oder den handgezogenen Apfelstrudel zuerst probieren sollst.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* du Angst vor Heimweh hast.
* du Fleisch und Wurst liebst.
* du lieber Millionenshow schaust, als in Clubs zu gehen.

 

Die bequemen Nesthäkchen: Das Hotel Mama

Wenn dir nach dem Lesen dieses Artikels der Angstschweiß von der Stirn tropft, weil jede hier vorgestellte Wohnform deine absolute Hölle bedeutet, dann schei*** drauf und verkünde deinen Eltern die stolze Entscheidung, zum Studieren noch nicht auszuziehen. Mama wird dir vor Freude weinend in die Arme fallen, Papa wird dir nach einem kurzen genervten Seufzer bestärkend auf die Schulter klopfen. Während die Work-Life-Balance aller anderen, die neben dem Studium für ihre Miete fünf Nebenjobs annehmen müssen, völlig außer Kontrolle gerät, kannst du dich ganz in Ruhe auf die STEOP konzentrieren und sparst dir dabei eine Menge Geld, das du in ein paar Jahren in den Bau deines Eigenheimtraums stecken kannst.

Diese Wohnform passt zu dir, wenn…

* du keine Waschmaschine bedienen kannst.
* du viel zu faul und noch nicht bereit bist, dich um irgendetwas zu kümmern.
* alles andere schlicht und einfach nicht in Frage kommt.

 

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Einleitungsbild: YOUNIQ

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