Das rege Treiben und sympathische Durcheinander auf Märkten kann man besonders gut beobachten, wenn man bei einem Marktlokal Platz nimmt, Drinks schlürft und sich durch die Speisekarte kostet. Der große Vorteil? Die Zutaten sind auf jeden Fall frisch vom Markt! Wir haben uns auf den beliebtesten Dauermärkten Wiens umgesehen und die besten Lokale mit dem gemütlichsten Ambiente ausfindig gemacht. Hier sind unsere liebsten Lokale bei Wiener Märkten:

 

Kutschkermarkt (1180)

Hier fallen die Marktstände vor allem wegen ihrer hochwertigen Produkte auf. Auch optisch macht der Straßenmarkt einiges her: Das bunte Obst und Gemüse wird am Kutschkermarkt wunderbar in Szene gesetzt und kann insbesondere von unserer ersten Lokalempfehlung gut bestaunt werden.

 

Café Himmelblau

Kutschkergasse 36

Das Café Himmelblau punktet mit Wohnzimmer-Flair und großen Fenstern, die ausreichend Tageslicht in den gemütlichen Innenraum bringen, der mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet worden ist. So süß die kleinen Zeichnungen an der Wand sind, umso süßer sticht die Kuchenvitrine hervor: Die Auswahl an frisch gebackenen Kuchen, Torten und Tartes ist riesig. Das nette Personal einerseits und das Frühstück mit frisch gepressten Saft und perfekter Kombination aus herzhaften und süßen Geschmäckern hat uns ebenso begeistert zurückgelassen.

 

Naschmarkt (1060)

Der Naschmarkt ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der größte Markt in Wien, weshalb wir uns unter dem großen Angebot an Lokalen gleich zwei Favoriten rausgepickt haben.

 

Neni am Naschmarkt

Naschmarkt 510

Hier kann der Naschmarkt fast mit einem orientalischen Bazar verwechselt werden. Das Neni darf bei den besten Lokalen am Naschmarkt natürlich nicht fehlen, denn nirgends durftet das warme Pita Brot so köstlich wie hier. Mit regelmäßig wechselnder Speisekarte könnt ihr im Neni immer wieder neue Geschmäcker des Fernen Ostens entdecken.

 

Apropos Neni: Wien ist schon wieder um ein Neni gewachsen. Neben dem Naschmarkt, den Spar-Filialen und dem Prater könnt ihr jetzt auch am Donaukanal Nenis Humus genießen.

 

Tewa am Markt

Naschmarkt 211

Auch beim Tewa könnt ihr cremigen Humus schlemmen. Das orientalisch-mediterrane Restaurant bietet neben einem Frühstück, das bis 16:00 Uhr geht, von Wraps und Hamburgern über Vorspeisenvariationen zum Teilen bis hin zu Wok-Spezialitäten alles, was einen Besuch beim Naschmarkt wunderbar abrundet.

 

Übrigens: Das Tewa findet man nicht nur hier, sondern auch beim nächsten Markt…

 

Karmelitermarkt (1020)

Nicht weit vom Schwedenplatz und damit recht zentral liegt der Karmelitermarkt. Neben dem bereits erwähnten Tewa ist auch dieses Lokal empfehlenswert:

 

cafemima

Karmelitermarkt 21-24

Der knallrote Markstand verliert seine Farbenfreude auch im Innenbereich nicht: Die bunten Dekoelemente und Vintage-Möbel spiegeln fantastisch das liebenswerte Chaos am Markt wieder. Bunt verhält es sich auch mit der Speisekarte: Neben einem vielfältigen Frühstücksangebot, das ganztags erhältlich ist, überzeugt das Cafemima mit leckeren Bio-Speisen.

 

Rochusmarkt (1030)

Vom 2. Bezirk hüpfen wir in den Dritten und landen am Rochusmarkt. Zahlreiche Blumen machen den kleinen Marktplatz zu einem frühlingshaften Ort, der neben den üblichen Marktständen auch mit einem ganz besonderen Restaurant überzeugt.

 

Zuckergoscherl

Landstraßer Hauptstraße 41-43

In Wien ist man keine Naschkatze, sondern ein Zuckergoscherl: Bei der Auswahl an köstlichen Nachspeisen wie Kaiserschmarrn, Palatschinken oder Apfelstrudel is(st) man das besonders gerne!

Das Café Zuckergoscherl hat die beste Aussicht auf den Rochusmarkt und beweist, dass scheinbare Gegensätze problemlos vereint werden können. Mit 50% veganer und 50% traditioneller Speisekarte wird das Restaurant zum ultimativen Familienlokal, das alle Geschmäcker zufriedenstellt. Ob Egg Royal oder veganes Rührei zum Frühstück, ob Avocado oder Beef Tartar als Vorspeise und Fiaker oder Waldpilz Gulasch zum Hauptgang: Das sympathische Zuckergoscherl trifft auf jeden Fall die „Zunge“ der Zeit.

 

Vorgartenmarkt (1020)

Ganz charmant kommt der Vorgartenmarkt im Stuwerviertel daher. Früher als verrufen gegolten, ist der Markt heute eine wärmste Empfehlung für Jung und Alt. 

 

Ella’s Twins

Vorgartenmarkt Stand 13

Für alle Zuckergoscherln haben wir gleich noch eine perfekte Adresse parat: Ella’s Twins am Vorgartenmarkt verführt mit den süßen Seiten des Lebens. Neben traditionellen Mehlspeisen wie der Kardinalschnitte und Sachertorte bietet Ella’s Twins auch viele, modern interpretierte Kuchen und Torten an. Außerdem kann man hier in Ruhe frühstücken, sich an bunten Makronen erfreuen und Pralinen aus der Chocolaterie kosten. Und ja: Es riecht himmlisch!

 

Brunnenmarkt / Yppenmarkt (1160)

Der multikulturelle Brunnenmarkt ist der preisgünstigste Markt in Wien: Für alle Studierenden, die knapp bei Kassa sind, ist dieser Markt auf jeden Fall eine der ersten Anlaufstellen. Gemeinsam mit dem angrenzenden Yppenmarkt bringt der Markt kreatives Ambiente und eine hippe Szene ins Viertel.

 

WIRR am Brunnenmarkt

Das Wirr findet man nicht nur in der Burggasse, sondern auch am Brunnenmarkt. Einzigartig ist die schöne Dachterrasse, die sich vor allem im Sommer für kühle After-Work-Drinks eignet. Ansonsten lässt sich das Frühstück in Gesellschaft des entspannten Personals und gemütlicher Einrichtung besonders gut genießen. 

 

Meidlinger Markt (1120)

Den Abschluss macht der Meidlinger Markt im 12. Bezirk, der zwar zu den kleineren Märkten zählt, aber auf dem sich viele nette Imbissstände befinden, die zum Verweilen einladen.

 

Marctstandl

Meidlinger Markt 59

Zu einem dieser Stände zählt das Marctstandl. Neben dem veganen Bioladen, in dem man regionale und saisonale Produkte ohne künstliche Zusatzstoffe und ohne raffinierten Zucker kaufen kann, hat man außerdem die Möglichkeit, die hausgemachten vegetarischen/veganen Snacks vor Ort zu probieren. Die eigene Produktlinie richtet sich übrigens nach der 5-Elemente-Küche der TCM.

 

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