Auch wenn das Wintersemester seine Vorzüge hat, ist das Studileben im Sommersemester unbeschwerter. Wir verraten dir, wieso wir das Sommersemester in Wien lieben.

 

Das Leben verlagert sich nach draußen

Auch wenn wir uns im Wintersemester liebend gerne in Kuchencafés mit offenem Kamin kuscheln oder es uns im Kerzenschein mit heißem Kakao auf der Couch gemütlich machen, empfangen wir das sonnigere Wetter und unser zurückerlangtes Outdoor-Leben mit offenen Armen. Alles in unserem Leben findet plötzlich wieder an der Frischluft statt: Gelernt wird auf der Wiese, gegessen wird im Schanigarten, Filme werden im Open Air-Kino geschaut und geravet wird bei Himmel und Wasser & Co. 

  

Das Kulturangebot boomt

Versorgen uns die zahlreichen Museen, Theater- und Konzerthäuser Wiens zwar auch im Wintersemester mit einem großartigen Programm, so scheinen sich die Veranstaltungen im Sommersemester nahezu zu überschlagen. Durch die wärmeren Temperaturen erweitert sich einerseits das Angebot an Räumlichkeiten, in denen ein Event umgesetzt werden kann und andererseits steigt vermutlich auch einfach die Lust und der Unternehmensdrang der Besuchenden. So dürfen wir dieses Jahr zum Beispiel die Ausstellungen /IMAGINE: Eine Reise in die Neue Virtualität im MAK, Elisabeth Wild: Fantasiefabrik im mumok oder Eduardo Chillda. Gravitation in der Kunsthalle Krems freuen. Am 12. Mai 2023 eröffnen zudem die Wiener Festwochen 2023 und bieten damit ein zusätzliches Kunst- und Kulturangebot über 5 Wochen quer durch Wien verteilt. Ab Juni dürfen wir uns dann auf fantastische Veranstaltungen wie die Vienna Pride, das Donauinselfest oder das NOT AFRAID Festival freuen.

Schaut am besten regelmäßig bei unserem Eventkalender vorbei, um keine sehenswerten Ausstellungen und Events zu verpassen!

 

 

Bib-Besuche werden einfacher

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Wir möchten dem lebensrettenden Zwiebellook, den wir im Wintersemester mit Stolz tragen, nichts absprechen, aber den Wintermantel, die Fleecejacke, den Wollpullover und Schal, Handschuhe und Mütze aus- und dann wieder anzuziehen ist bereits im engen Hörsaal mühsam und wird nicht einfacher, wenn es darum geht, diese Schichten an Stoff in den Spint vor den Uni-Bibliotheken zu stopfen. Mit vollem Krafteinsatz versuchen wir dann, die Tür unseres Schließfaches zu schließen, um darauf anschließend schweißgebadet und mit elektrischen Haaren die Bib zu betreten, um entspannt zu lernen. Diese Tortur ersparen wir uns im Sommersemester, wenn man den Spintschlüssel nur deshalb holt, um seinen Rucksack verstauen zu können. Herrlich!

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Das Partyleben wird schöner

Im Sommersemester feiern wir einfach unbeschwerter als im Wintersemester, weil das Leben im Allgemeinen leichter und freier wird. Vorgeglüht wird nämlich jetzt mit Dosenbier und Sonnenuntergang im Park anstatt in der engen WG-Küche und das Schlangestehen vor dem Club wird vom zitternden Überlebenskampf zu einer netten Plauderrunde. Die Garderobenkosten kann man sich sparen, weil man ohnehin ohne Jacke aus dem Haus geht Am Nachhauseweg friert man sich nicht mehr Arsch ab und muss alleine durch dunkle Gassen schleichen, weil man stattdessen vom Licht der aufgehenden Sonne und wohlklingelnden Vogelgezwitscher begleitet wird, sodass wir ganz etnzückt ins Bett fallen und von (oder vom?) Vögeln träumen.

 

 

Das Radeln zur Uni macht wieder Spaß

Auch wenn das Radeln im Sommersemester mit dem unerbittlichen Kampf und Fahrradstellplätze verbunden ist, wird das Radeln an sich wieder schöner, wenn eine sanfte Brise durch die Haare weht und kein eiskalter Sturm die Mütze vom Kopf fliegen lässt. Vor grüner und blühender Kulisse, die den Radweg umgibt, lässt uns gleich um einiges motivierter in die Pedale treten und macht den Weg zur Uni zu einem gesunden, idyllischen und lohnenswerten Naturerlebnis!

 

Brunchen mit Aussicht

Brunchen gehört zwar auch im Wintersemester zu unseren Lieblingsbeschäftigungen, aber im Sommersemester können wir nicht nur die Aussicht auf das kunstvoll angerichtete Avocadobrot, sondern auch auf die blühende und nebelfreie Umgebung genießen. Im OBEN beispielsweise frühstückt man auf der Hauptbücherei Wien und bekommt einen phänomenalen Ausblick über Wiens Dächer und den Wiener Gürtel geboten. Aber auch ein Frühstück im grünen Schanigarten vom Hildebrandt Café eignet sich bestens, um in den Tag zu starten! 

 

Sonne Sonne Sonne

Das Sommersemester bringt mehr Licht in unseren Tag, was sich massiv auf unsere Lernmotivation und allgemeine Stimmung auswirkt. Während wir auf die Sommersonnenwende zusteuern, können wir beobachten, wie jeder Tag länger wird, weil die Sonne früher auf- und später untergeht. So werden wir bereits von durch das Fenster blinzelnde Sonnenstrahl geweckt und sind auch noch um 20 Uhr hellwach und motiviert, noch einmal die Altfragen durchzulesen. Selbst wenn wir den ganzen Tag vor den Büchern gesessen sind, geht sich ein schöner Spaziergang aus, weil es ja um 16 Uhr noch nicht stockfinster ist.

 

Vorlesungen entfallen wegen vieler Feiertage

Hat das Wintersemester zwar Allerheiligen und die Weihnachtsferien im Angebot, so rühmt sich das Sommersemester neben den Osterferien mit dem Staatsfeiertag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und Pfingsten. Auch der Rektorstag der Uni Wien streicht im März noch einmal ein paar Vorlesungen. Freie Zeit bedeutet mehr Freizeit und die kann man im Sommersemester durch die Erweiterung Richtung zahlreicher Outdoor-Aktivitäten ohnehin bestens nutzen.

 

Nach den Prüfungen wird im Park gechillt

Prüfungen bedeuten immer Stress, aber die Vorfreude auf das Gefühl nach der Prüfung wird im Sommersemester doppelt gesteigert, weil man weiß, dass man danach nicht einfach nach Hause fährt, sondern sich mit seinen Studienkolleg*innen gemeinsam in den Park chillt, das Bier öffnet und auf einen weiteren Meilenstein anstoßt. Bei einer Runde Flunky Ball kann man entspannen und vergisst für ein paar kurze Momente, dass noch 825475 weitere Prüfungen und Abgaben auf einem zukommen. Prost!

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