Weihnachten steht vor der Tür, und damit auch die Weihnachtsgänse, Vanillekipferl und Eierlikör. Mit all den Leckereien und Familienfeiern müssen sich die Veganer unter uns jetzt besonders oft den (manchmal dummen) Fragen der unwissenden Verwandten stellen. So überlebst du die Ferien in einer nicht-veganen Familie. 

 

Bringt deine eigenen Kekse mit

Solltest du nicht einer der glücklichen Menschen sein, der unter seinen älteren Verwandten Veganer hat, wird deine Ernährungsweise im besten Fall belächelt. Und solltest du es dann auch noch wagen die mühsam gebackenen (oder gekauften) Kekse zu verschmähen, bekommst du ganz schnell Aussagen wie: „Also ein Vanillekipferl kannst du doch wohl essen!“ zu hören. Da bringt man dann doch lieber selbst etwas mit. Aber keine Sorge, wenn du keine Zeit hast zu backen, musst du dich nicht mit Dinkelkeksen vom Reformhaus zufrieden geben. Lebkuchen und Spekulatius sind meistens vegan und die bekommt man zu dieser Jahreszeit wirklich überall.

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Such die Christkindlmärkte aus

Ja, Christkindlmärkte gehören zu Weihnachten einfach dazu. Aber wenn du nicht schon wieder nur gebrannte Mandeln essen willst, bleibst du besser gleich zu Hause, richtig? Falsch! Denn dieses Jahr gibt es den ersten komplett veganen Christkindlmarkt in Wien. Und zwar am 8. und 9. Dezember im Arcotel Kaiserwasser. Dort gibt es am 24. Dezember dann im hauseigenen Restaurant auch ein komplett veganes Weihnachtsessen. Und für all jene, deren Freunde sich absolut nicht für vegane Leckereien begeistern können, sind die Christkindlmärkte am Spittelberg und am Karlsplatz gute Ausweichmöglichkeiten. Dort gibt es nämlich einige vegane Stände, sodass jeder auf seine Kosten kommt. 

 

Mach dich auf viele Diskussionen bereit

„Du weißt schon, dass Sojaproduktion gar nicht nachhaltig ist?“ „Vegetarisch versteh‘ ich ja, aber wieso soll ich keinen Käse essen, das tut doch keinem Tier weh?“ „Da fehlen einem doch sicher ganz viele Nährstoffe!“ „Woher bekommst du genug Protein?“ Alles schon tausendmal gehört und mindestens genauso oft geduldig erklärt, auch wenn es einem manchmal vorkommt, als würde man gegen eine Wand reden. Aber wenn das ganze gesittet stattfindet, dann leistet man doch gerne Aufklärungsarbeit. Umso schöner ist es dann, wenn man ausgerechnet die kritische Tante zu einem veganen Tag die Woche inspiriert.

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Leg dich nicht mit Oma an

Ernsthaft, tu’s nicht. Das Weihnachtsessen wird auf jeden Fall deftig und vor allem fleischlastig wenn Oma kocht. Die benutzt noch Butter zum Anbraten, weil „sonst schmeckt’s ja ned“. Da kann ihr auch niemand dreinreden und du solltest es auch nicht versuchen. Omas nehmen es sehr persönlich, wenn du an ihrem Essen herummeckerst. Sie wird sehr lange brauchen bis sie versteht, dass du eigentlich gar nichts gegen ihre Kochkünste hast. Du willst einfach keine tierischen Produkte konsumieren und das verträgt sich eben schlecht mit Fleischlaberl und Braten. Sei nachsichtig mit ihr, aber komm nicht auf die Idee ihr zuliebe eine Ausnahme zu machen. Sonst geht die Diskussion von vorne los: „Das ganze Jahr machst du so ein Theater, dabei isst du eh Fleisch!“

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Nimm’s mit Humor

Dein Onkel wird  jedes Jahr aufs Neue mit Schenkelklopfern wie: „Du isst meinem Essen das Essen weg!“ ankommen. Da musst du jetzt einfach durch. Er hält sich und sein Repertoire an vier verschiedenen Veganerwitzen nämlich für den absoluten Brüller. Am besten konterst du einfach mit deinen eigenen abgrundtief schlechten Witzen. Kennst du schon den:

Wie nennt man demonstrierende Veganer? Einen Gemüseauflauf!

 

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Übrigens, im Lokalführer kannst den Punkt "vegetarisch/vegan" bei den Suchoptionen auswählen. Viel Spaß beim Durchschmökern!

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