Es ist wieder so weit, der Jahreswechsel steht vor der Tür und wir blicken auf die letzten 365 Tage zurück. Obwohl vieles toll war, gibt es für die meisten noch etwas Luft nach oben. Wer ist schon zu 100 Prozent zufrieden mit dem, was er im vergangenen Jahr geleistet hat? Also her mit den Neujahrsvorsätzen! 

„Vor der morgendlichen Vorlesung ins Fitnessstudio, rechtzeitig Mitlernen, keine Schoki und nur einmal die Woche ein paar Bier am Abend?“ Das halten wir maximal eine Woche lang durch und macht die Welt auch nicht besser. Hier jene Dinge, die nicht nur dir, sondern der Umwelt helfen, die einfach in den Alltag zu integrieren sind und gleichzeitig ein gutes Gefühl erzeugen – und das auf Dauer. Denn was gibt es Erfüllenderes, als die Welt etwas besser zu machen?

 

1. Trenne deinen Mist

Starte mit dem kleinsten und einfachsten Schritt und trenne Müll. Statt einem großen Mistkübel, stell einfach mehrere kleinere Behälter unter die Spüle. Der wöchentliche Gang zum Container mit getrenntem Müll kann beflügeln, ohne Spaß!

 

2. Pflanze Gemüse

In ein paar Monaten, wenn der Winter vorbei ist und die Sonne wieder ordentlich scheint, geht es weiter auf dem Weg zu mehr Grün in deinem Leben. Schon mal was von Urban Gardening gehört? Du brauchst nur einen Minibalkon oder ein breites Fensterbrett mit ein paar Pflanzen, die du hegst und pflegst. Säubert die Luft, hebt die Stimmung und trägt Früchte.

 

3. Reise bewusster

Wer jedes Jahr einmal um die halbe Welt fliegt, sollte den Rest des Jahres lieber mit dem Fahrrad fahren. Alternativ machst du im Sommer eine Interrail-Reise durch Europa, die auch ziemlich abenteuerlich werden kann. 

 

4. Verschwende keine Lebensmittel

Durchschnittlich wirft jeder Wiener jährlich rund 40 Kilogramm an Lebensmitteln weg, die eigentlich gegessen hätten werden können. Was du dagegen tun kannst? Überlegter einkaufen, frische Lebensmittel gleich verarbeiten und portionsweise einfrieren, aus den Resten im Kühlschrank eine Jause zubereiten, bevor du heimfährst oder die noch guten Lebensmittel in einen der Fairteiler Kühlschränke bringen. 

 

5. Kaufe regional 

Was genauso sinnvoll wie lustig sein kann: am Markt einkaufen. Durch die Gänge an den vielen Ständen vorbei schlendern und buntes Gemüse ohne Verpackung kaufen. Preislich oft kein Unterschied zum Supermarkt, erzeugt aber keinen Müll und ist eine tolle Abwechslung zum überlaufenen Lebensmittelgeschäft in der Innenstadt. Am Markt bekommst du auch nur regionales und saisonales Obst und Gemüse – zwei Fliegen mit einer Klappe: neben unnötigem Verpackungsmaterial hilfst du, lange Transportwege einzusparen. 

Nicht vergessen: stylischen Einkaufskorb oder wiederverwendbare Einkaufstasche mitbringen. 

 

6. Esse vegetarischer

Versuche, tierische Produkte einzusparen. Leg einen veganen Tag pro Woche ein oder esse an höchstens 3 von 7 Tagen Fleisch. Das ist gut für Umwelt- und Klimaschutz und auch nicht schlecht für deine Gesundheit.

Hier geht's zu super vegetarischen Lokalen in Wien.

 

7. Trinke fair

Auf dein Lebenselixier Kaffee zu verzichten, wäre für viele eindeutig zu viel verlangt. Aber achte darauf, dass dein Kaffee aus fairem Handel kommt und nachhaltig angebaut wurde. Den wiederverwendbaren Coffee-To-Go Becher, den du irgendwann mal geschenkt bekommen hast, solltest du ab jetzt auch tatsächlich benutzen. Spart Unmengen an Müll und kann ruhigen Gewissens mehrmals am Tag aufgefüllt werden.

 

8. Übe dich in Minimalismus

Fast Fashion ist wohl eine Sünde von vielen von uns. Mehr Bewusstsein für die Herstellung von Stoffen und der Verarbeitung des Kleidungsstücks hilft sowohl unserem Planeten als auch unserer Seele. Weniger, ausgewählte Teile kaufen, die fair produziert werden, lange halten und über mehrere Saisonen Freude bringen, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Kleidertauschpartys mit Freunden und Fremden lassen trotz allem Abwechslung in unserer Garderobe zu und sind eine super Gelegenheit, um Menschen kennenzulernen, die denselben Geschmack haben.

Sollte ein Kleidungsstück kaputt gehen, kann man es reparieren (lassen), anstatt es zu entsorgen und Ersatz zu ordern. Wenn wir mit einigen wenigen Dingen lange auskommen, freuen wir uns wieder umso mehr, wenn ein neues Teil einziehen darf – so, wie es eigentlich sein sollte.

 

9. Starte sofort

Verzichte an Silvester auf Plastik-Konfetti und Einmal-Sektgläser, kaufe dir heuer endlich mal keinen neuen Glitzerfummel, sondern trage den von letztem oder vorletztem Jahr und lass statt Feuerwerk lieber die Sektkorken knallen. Am besten regional produziert – zum Beispiel von Kattus. Und nicht vergessen, alle Flaschen anschließend zum Glas-Müll bringen!

 

Coole fair produzierte Mode aus Wien bekommst du übrigens in diesen Geschäften

 

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