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Das Schönste: die Abendstimmung am Sankt-Ulrichs-Platz

Das Schirchste: der Durchzugsverkehr

Das musst du probiert haben: Frühstück im Erich

 Wer an Wien-Neubau denkt, hat vermutlich sofort Bilder vom schicken Spittelberg oder von der Burggasse mit all den lässigen Lokalen im Kopf. Dass es im (politisch) grünen Siebten aber auch etwas ungeschliffener zugeht, zeigt ein anderes Grätzl: die Neustiftgasse. Dort hat sich in den letzten Jahren einiges getan, und aus der ehemals trostlosen, weil kaum bewirtschafteten Vene, die aus der Innenstadt heraus führt, wurde eine über weite Strecken interessante Meile. Besonders das Viertel rund um den Augustin- und den St. Ulrichs-Platz kann sich sehen lassen. Vor allem kulinarisch steht das Eck den anderen großen Gassen des Bezirks in nichts nach.

 

Shops und Lokale

Mari's MetchaMatcha 

Neustiftgasse 7

Ihr liebt japanisches Essen und habt gerade Lust auf Neues? Dann schaut am besten ins winzige Mari’s MetchaMatcha, das nur wenige Meter vom Anfang der Straße entfernt liegt. Dort stechen die angebotenen Kobachi besonders hervor - kleine, salzige Snacks, die in Japan gern zum After-Work-Bier verzehrt werden. Wem das noch zu wenig ist, der bestellt im Anschluss noch eine der herrlichen Udon-Kreationen. Denn die dicken, japanischen Nudeln werden in einem überraschend reichhaltigen Dashi-Fond serviert und sorgen für eine regelrechte Geschmacksexplosion.

 

Erich 

Neustiftgasse 27

Etwas weiter stadtauswärts gelangt ihr zum nächsten Highlight. Denn während die Burggasse das Ulrich hat, beherbergt die Neustiftgasse seinen jüngeren Bruder: das Erich. Dort, direkt am hübschen St. Ulrichs-Platz gelegen, lässt es sich in dem großzügig angelegten Schanigarten besonders gut speisen. Dabei überzeugt nicht zuletzt ein reichhaltiges Frühstücksangebot, unser Favorit: der schöne Erich. Und da täglich bis um 16 Uhr gefrühstückt werden kann, kommen auch eingefleischte Nachteulen in den Genuss der wichtigsten Mahlzeit des Tages.

 

Victus & Mili 

Neustiftgasse 28

Schräg gegenüber lockt bereits der nächste Anwärter auf das beste Essen der Straße. Und wer einmal im Schanigarten von Victus & Mili gesessen und die Atmosphäre am Augustinplatz aufgesaugt hat, kehrt mit Sicherheit bald wieder ein, zumal das schlicht gestaltete, aber charmante Lokal ein wenig italienisches Flair versprüht. Da verwundert es kaum, dass die Betreiberin aus Südtirol stammt und ausschließlich regionale sowie saisonale Produkte auf die Speisekarte nimmt. Doch mindestens genauso wichtig ist natürlich der Geschmack. Und der ist - egal ob bei selbst gemachten Gnocchi oder zarten Lamm-Kreationen - schwer in Ordnung.

 

Goldstück 

Neustiftgasse 31

Wo auch immer ihr euch gestärkt habt: Power zum Shoppen sollte nun vorhanden sein. Und praktisch vis-a-vis werden Frauen, die einen Faible für Vintage-Kleidung haben, letztlich aber doch lieber Neues kaufen, fündig. Denn die Boutique Goldstück fertigt Stücke, die von der Mode der Fünfziger und Sechziger Jahre inspiriert wurden und ganz bezaubernd aussehen. Zwar liegen die Objekte der Begierde nicht gerade im günstigen Preissegment, doch wer hier (rein zufällig) an Ikonen wie Audrey Hepburn oder Marilyn Monroe denkt, wird vielleicht dennoch zuschlagen und sich eine Kleinigkeit gönnen.

 

Veganista 

Neustiftgasse 23

Es geht wieder retour in Richtung Innere Stadt. Hier führt - jetzt, wo ihr satt, aber noch nicht vollends kulinarisch befriedigt seid - kaum ein Weg am Eisgeschäft Veganista vorbei. Dabei verrät der Name bereits einiges: Das Gelato ist hier ausschließlich vegan, und es handelt sich  (mittlerweile) um eine Kette. Jedenfalls war diese Filiale die erste ihrer Art, wo man auf Soja- und Kokosmilch setzt. Neben bekannten Klassikern freut man sich hier über ausgefallene Kreationen. Wie wärs zur Abwechslung mal mit Orange-Olivenöl-Safran oder Heidelbeere-Lavendel?

 

Sing Sing Records 

Neustiftgasse 19

Kurz an der Nachspeise gelabt und ein wenig der City entgegen geschlendert, findet ihr euch nach wenigen Schritten vor dem Schaufenster eines Plattenladens wieder. Dabei handelt es sich um das Sing Sing, seit über 20 Jahren eine Institution auf diesem Gebiet. Während Musikliebhaber aller Genres und Medien - CDs, DVDs, Vinyl (LPs, 7- und 12-Inch-Singles) -  auf ihre Kosten kommen, können hier auch eigene gebrauchte Stücke zu fairen Preisen verkauft werden. Und neben großer Auswahl und Kompetenz hat Sing Sing Records sogar noch etwas zu bieten: Ruhm. Schließlich kann der Laden bereits mehrere Film-Auftritte vorweisen.

 

Es muss nicht immer 1070 sein. Hier geht's zum Grätzl Guide vom Schwendermarkt und hier findet ihr nette Gastgärten am Radetzkyplatz im dritten Bezirk.

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