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Der Wurstelprater gehört zu Wien wie der Grant und das Schnitzel. Vor allem in den wärmeren Jahreszeiten stellt er ein allseits beliebtes Ausflugsziel für die Wiener*innen dar. Seinen Namen erhielt er übrigens durch die Figur Hanswurst, aus der sich später der Kasperl ableitete. Die Bühnen, welche diese Figur beherbergten, fanden damals ihren Platz im Prater.
In unserem Guide wollen wir euch einen Überblick über einige lohnenswerte Aktivitäten im Wurstelprater geben – altbekannte und weniger bekannte, vom Schweizerhaus bis zum Langos.

 

Für die Feinschmecker*innen

 

Schweizerhaus

Das Schweizerhaus ist gewiss kein Geheimtipp, aber darf der Vollständigkeit halber in dieser Auflistung nicht unerwähnt bleiben. Gerade jetzt, wo die wärmeren Monate auf uns zukommen, lädt der wunderbare Gastgarten umso mehr zu einem Besuch ein. Spezialitäten wie die stadtbekannte Stelze, kleinere Köstlichkeiten wie die Rohscheiben oder die handgemachten Erdäpfelpuffer sind hierbei ebenso nennenswert wie das frisch gezapfte Budweiser-Bier.

 

Rollercoasterrestaurant

Kommen wir von traditionsreicher Küche zu gefühlter Science-Fiction: Dem Motto „Hier fährt euer Essen Achterbahn“ folgend, werden im Rollercoasterrestaurant die Speisen nicht von Kellner*innen, sondern durch ein Schienensystem zu eurem Tisch befördert. Roboter ordnen das Essen zu und mixen außerdem Cocktails. Bestellt wird vom Platz aus über ein Tablet. Selbst wenn das besondere Konzept hier mehr als die alleinigen Speisen zu überzeugen weiß – einen Besuch ist das Lokal allemal wert.

 

Neni am Prater

Fans von abwechslungsreicher vegetarischer Küche können sich das Neni am Prater als heißen Kandidaten für den nächsten Restaurantbesuch vormerken. Neben den leckeren israelischen Gerichten wartet das Lokal mit einer stilvollen Inneneinrichtung und einer Freiluftterrasse mit Blick auf den Prater auf.

 

Meister Lángos & Lemon

Eine weitere Genussstation stellt der Stehimbiss Meister Lángos & Lemon dar. Hier könnt ihr euch den Bauch mit diversen frisch zubereiteten Lángos-Kreationen nach ungarischer Art vollschlagen. Aber das ist nicht alles: Im Anschluss kann man, wie es bereits der Name des Imbisses nahelegt, einen erfrischenden Cocktail genießen (zugegeben, eine ungewöhnliche Geschmackskombination).

  

Für die Adrenalin-Junkies

 

Extasy

Das Extasy erzeugt gleich auf mehreren Ebenen Schwindelgefühle bei seinen mutigen Passagier*innen. So dreht sich das Karussell nicht nur als Ganzes in rasanter Geschwindigkeit im Kreis, zusätzlich rotieren auch die einzelnen Gondeln und stehen dabei gerne mal für längere Passagen am Kopf.
Dazu ein genereller Disclaimer: Die Reihenfolge der hier geschilderten Aktivitäten sollte nicht zwangsläufig eingehalten werden. Und wenn ihr euch doch dazu entschließt: Lasst zwischen dem Lángos und dem Extasy lieber ein paar entspannte Stunden verstreichen.

 

Discovery Revolution

Discovery Revolution ist der Name für ein Schaukelerlebnis, das selbst den Adrenalinspiegel der Hartgesottensten unter euch in die Höhe jagen wird. Die riesige Schaukel schwingt in gewaltigen Höhen hin und her. Kaum den höchsten Punkt erreicht, bleibt sie gerne mal für ein paar nervenaufreibende Momente kopfüber stehen, um sich dann zu überschlagen.

 

Für die Nostalgiker*innen

 

Wiener Riesenrad

Das Wiener Riesenrad bedarf wohl keiner allzu ausführlichen Vorstellung. Es ist nicht nur das Wahrzeichen Wiens, sondern stellt mit den mehr als 120 Jahren, die es am Buckel hat, eine der geschichtsträchtigsten Attraktionen des Praters dar. Was viele nicht wissen: Die sogenannten Gourmet-Waggons bieten die Möglichkeit, private Feiern oder romantische Abendessen zu zweit mit dem einzigartigen Blick auf die Hauptstadt abzuhalten.

 

Alt Wiener Grottenbahn

Auch die Alt Wiener Grottenbahn blickt als eine der ältesten Attraktionen des Praters auf eine langjährige Geschichte zurück. Sie führt durch eine Reihe liebevoll gestalteter Grotten, wo bekannte Märchenfiguren wie etwa Rotkäppchen oder Max & Moritz entdeckt werden können. Ein Pflichtprogrammpunkt für alle Nostalgiker*innen und natürlich auch die kleinsten Besuchenden.

 

Für die Angsthasen

 

Liliputbahn / Hauptallee

Auch für all jene unter euch, deren Blut schon durch eine Fahrt mit der Zwergerlbahn in Wallung versetzt wird, kann der Prater durchaus seine Reize ausstrahlen. Ob nun eine Fahrt in der Liliputbahn oder ein Spaziergang entlang der Hauptallee (am besten im Herbst, wenn der Weg von Blättern in allerlei bunten Farben bedeckt wird) – der Prater hat mehr für Zartfühlende und still Beobachtende zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten mag.

 

Der Prater als faszinierender Mikrokosmos

Auch der mitunter reizüberflutende Trubel am Jahrmarkt kann sich rasch in eine Spielwiese der Vorstellungskraft verwandeln. Wenn man sich nur ausreichend Zeit nimmt, bekommt man bald ein Auge für die Kleinteile dieses besonderen Mikrokosmus. Seien es Väter mittleren Alters, die am Schießstand ihre Männlichkeit zur Schau stellen. Oder Jugendliche, die auf dem Tagada vorsichtige Flirtversuche wagen. Die Welt des Praters steckt voller versteckter Geschichten, die nur darauf warten, von verspielten Köpfen weitergesponnen zu werden.

 

Madame Tussauds Wien

Um den herrlich unaufgeregten Tag schließlich ausklingen zu lassen, eignet sich hervorragend ein Besuch im Madame Tussauds. Im Wachsfigurenkabinett könnt ihr auf der Therapiecouch von Sigmund Freud Platz nehmen, euch unter die „Psycho“-Dusche von Alfred Hitchcock stellen oder wahlweise mit Figuren wie Leonardo DiCaprio, Lady Gaga oder Michael Jackson ablichten lassen.

 

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