Kaum zu glauben, aber der Juli ist schon wieder vorbei. Aber keine Panik: Der Sommer bleibt noch, denn der August überzeugt mit entspannenden Tagen und feurigen Nächten. Wir verraten dir, was du im August in Wien machen kannst und wie du damit deinen Sommer maximal in die Länge ziehst.  

 

Nutz den Festival Sommer!

Gerade zurück vom Paradies Garten Festival haben wir noch nicht genug: Von 10. bis 15. August findet das Sziget Festival in Budapest statt und das Line-up geht nur so über vor Superstars, die man normalerweise nicht alle an einen Ort bekommt. Von Justin Bieber, Stromae, Dua Lipa und Arctic Monkeys über Bastille, Steve Aoki und Noga Erez über Calvin Harris und Caribou. Ganz nebenbei kannst du davor und danach auch noch easy Budapest unsicher machen. Wer noch Energie hat, kann gleich weiterfahren und von 18. bis 20. August in St. Pölten beim FM4 Frequency weiterfeiern.

 

Besuche die Afrika-Tage auf der Donauinsel 

 

Zwischen 22. Juli und 8. August lohnt sich ein Besuch auf der Donauinsel umso mehr, denn derzeit finden hier gerade die Afrika-Tage statt, an denen du in die bunte Vielfalt der Kultur Afrikas eintauchen wirst. Mit exotischer Kulinarik, toller Musik und viel Tanz wird die Insel zum lebhaften Basar, auf dem es einiges zu entdecken gibt. Darüber hinaus kannst du dich dort über die Probleme des Kontinents informieren und Hilfsorganisationen mit einer freiwilligen Spende an den Charity-Mondays unterstützen.

 

Mach dir einen gemütlichen Filmabend beim Dotdotdot Kurzfilmfestival

  

Jeden Montag, Dienstag und Sonntag zwischen 31. Juli und 31. August werden im Zuge des dotdotdot Festival um die 100 Kurzfilme gezeigt. Die Location kann sich sehen lassen: Der Garten des Volkskundemuseums sorgt für ein bezauberndes Ambiente und verspricht damit einen idyllischen Filmabend.  Bei Schlechtwetter wird das Open-Air-Kino in den Großen Saal verlegt, der nicht weniger beeindruckend ist. Für Interessierte werden außerdem wöchentlich Workshops angeboten, die nach dem Prinzip „Pay-as-you-can“ bezahlt werden.

 

Mach das MuseumsQuartier zu deinem Wohnzimmer

Das MuseumsQuartier ist nicht nur bei Touris beliebt, sondern wird im Sommer mit seinen berühmtberüchtigten MQ-Möbeln zum persönlichen Wohnzimmer vieler Wiener*innen. Wenn es über den Tag zu heiß wird, findet man Schatten und Abkühlung in einem der vielen Museen. Atemberaubende Sonnenuntergänge kannst du auf der MQ Libelle-Dachterrasse am Leopold Museum erleben und wenn du noch mehr Unterhaltung suchst, bist du hier ebenfalls gut aufgehoben, denn noch bis Ende August finden hier gleich zwei Festivals statt: Beim Literaturfestival O-Töne kannst du bei freiem Eintritt interessanten Open-Air-Lesungen lauschen und beim frame[o]ut jeden Freitag und Samstag unter freiem Himmel Filme schauen.

 

Staune über die Street Art beim Calle Libre

In der ersten Augustwoche verwandelt sich das Viertel rundum den Nordwestbahnhof zur Outdoor-Galerie für Graffiti und andere riesige Kunstwerke auf Wiens Hauswänden. Am Plan steht die Live-Bemalung einer 400 Meter langen Lagerhalle oder eine überdimensionale 3D-Wandskulptur aus Müll. Thematisch soll sich alles um Natur, Regeneration und Umweltschutz drehen. Begleitet wird das Street Art Festival von Workshops, Podiumsdiskussionen, geführten Touren und einem umfassenden Musikprogramm mit heimischen DJs.

 

Gönn dir den Kultursommer Wien

 

Noch bis zum 14. August kannst du in Wien Kultur bis zum Umfallen erleben: 10 Bühnen sind in der ganzen Stadt verteilt und bieten gratis Open-Air-Vorstellungen aus den Bereichen Musik, Theater, Tanz und Literatur. Hier lernst du nicht nur spannende neue Künstler*innen kennen, sondern kommst auch an Orte in Wien, die du so nie besucht hättest.

Hier gelangst du unserem Guide, falls du im umfangreichen Programm den Überblick verlierst. 

 

Trainiere trotz Hitze mit Wassersport

 

Steigen die Temperaturen über 30 Grad ist es wohl keine gute Idee, für den Marathon zu trainieren. Damit du trotzdem topfit bleibst, probiere dich doch einmal in Wassersportarten aus. Neben Schwimmen kannst du auch ruhig mal Wakeboarden, Surfen oder SUP-Yoga in Betracht ziehen. Nach dem Workout am Wasser bist du bestimmt abgekühlt und trotzdem heißer als die Lufttemperatur ;)

 

Erlebe so viele Sonnenuntergänge wie möglich auf Wiens Dachterrassen

 

Eines der vielen Dinge, die wir am Sommer so lieben, sind eindeutig laue Abende und romantische Sonnenuntergänge. Die beste Sicht hast du bestimmt auf einer von Wiens Dachterrassen. Mit dem passenden Drink in der einen und dem Sommer-Gspusi in der anderen Hand endet dein Tag garantiert perfekt und macht die hereinbrechende Nacht spannend.

Unsere fancy Barempfehlungen auf Dachterrassen findest du HIER.

 

Stopf dich mit Eierschwammerl voll

 

Von Juli bis September haben unsere geliebten Eierschwammerl Saison und sorgen auch in Wien für eine kulinarische Bereicherung. Derzeit findest du das klassische Eierschwammerl-Gulasch oder himmlisches Eierschwammerl-Risotto auf vielen Speisekarten von Wiens Gasthäusern. Manche Lokale wagen auch kreative Interpretationen: Im Ballroom zum Beispiel gibt es momentan Dumplings, die mit Süßkartoffeln gefüllt und mit Eierschwammerl und Wildkräutern getoppt sind. Wenn du jedoch wirklich cool bist, schnappst du dir am besten selbst einen Korb und stapfst ambitioniert in den Wald.  Die ÖMG hat in Kooperation mit der Uni Wien den Pilzfinder entworfen, mit dem du Standorte verschiedenster Pilze in ganz Österreich ausfindig machen kannst. 

 

Bring den Urlaub kulinarisch zu dir

 

Du denkst, Pimientos de Padrón gibt’s nur in Spanien und Baba Ghanoush kann nur in Tel Aviv genossen werden? Falsch gedacht! Die beliebten Urlaubsschmankerl kannst du auch vorzüglich in Wien schlemmen. In diesen Tapas Bars kannst du mit deinen Freunden einen köstlichen Abend verbringen und dabei ganz vergessen, dass du dich eigentlich in Wien befindest.  

Du hast im Sommer schon zu viel Geld ausgegeben und kannst dir nichts mehr leisten? Hier findest du die besten Studierendenjobs, mit denen du dein Taschengeld aufbessern kannst.  

 

(c) header: MQ Haupthof Hertha Hurnaus; dotdotdot Tobias Raschbacher