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Das Lighthouse Festival ging dieses Wochenende zum sechsten Mal über die Bühne. Heuer feierten ungefähr 4.000 Menschen in Kroatien – das sind 500 mehr als letztes Jahr.  Gefeiert wurde am Strand, in den Clubs, den Apartments und vielen anderen tollen Venues. Obwohl das Festival dieses Jahr seine Kapazitäten ausgeweitet hat ist es im Vergleich zu anderen Festivals noch immer sehr familiär und klein. Schon nach kurzer Zeit fühlt es sich so an als würde man das halbe Festival kennen. 

 

UPs

Wieder wurde viel Liebe ins Detail gesteckt. Es gab ein Kettenkarussell und mit den Floors hat sich das Team viel Mühe gegeben. Das Lighthouse wurde komplett in silbernes Lametta verhüllt und, so ehrlich müssen wir sein, wir alle lieben es, wenn etwas glitzert. Dieses Jahr waren auch nicht nur Wiener zu Besuch, es gab Deutsche, Engländer und man munkelt sogar, dass es zwei Kanadier bis nach Kroatien geschafft haben sollen. Das Lighthouse wird also immer internationaler. 

 

Das Line-up

Dieses Jahr war das Booking besonders toll – mit vielen großen Namen: HVOB, Andhim, Oliver Koletzki und einer ganz besondere Überraschung am Samstagabend am Mainfloor: Sven Väth. Erst eine Stunde vor Beginn wurde Sven Väth über die App angekündigt, natürlich war der Floor trotzdem bumm voll.  

Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Egal ob Hip Hop mit Kreiml und Samurai, Downtempo am Nature Playground oder Electro-Pop mit Leyya. 

Foto: (c) Lukas Roberts

 

Rund ums Festival

Neben dem wunderbaren Line-up gab es heuer auch viel anderes zu tun. Schwimmen, Yoga, Tischtennis oder auch einen Rollerdisco Workshop. Wir empfehlen euch für das nächste Jahr diese Angebote zu nutzen – so bekommt man neben dem ganzen Feiern auch ein bisschen Entspannung. Es gibt nämlich so viel zu sehen und zu erleben, dass es fast schade ist, sich die ganzen Tage nur aufs Party machen zu konzentrieren. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Versuche so viel Schlaf zu bekommen, wie nur möglich.

Der Nassraum

Mit einem neuen Floor haben sich die Veranstalter etwas ganz besonderes überlegt. Den Nassraum gab es dieses Jahr das erste Mal und er war ein voller Erfolg. Die Musik war hart, schnell und vor allem extrem gut. Dort fand auch die Aftershowparty, Sonntagabend mit dem LIFE SQUAD statt, für all jene, die noch genug Energie aufbringen konnten. 

 

Nature Playground

Im letzten Jahr war dieser Floor nur einmal geöffnet und wurde von Heimlich bespielt. Dieses Jahr wurden dort die Afterhours gehostet. Samstagmorgen gab es da zum Beispiel Don Williams zu hören. 

 

DOWNs

 

LHF_Green

Eigentlich eine super Idee, die in der Praxis leider noch nicht so gut funktioniert hat. Dieses Jahr wollte das Lighthouse Festival den Fokus speziell auf Müllvermeidung legen. 

Es wurden tragbare Aschenbecher verteilt und es gab Biostrohalme, für alle, die nicht auf ihren Strohhalm verzichten wollten. Es wurde sogar ein eigenes Trash Team eingesetzt. 

Leider gab es trotzdem relativ viel Müll am Gelände – speziell am Beachfloor. Das war jedoch nicht die Schuld der Veranstalter, sondern die der Menschen, die einfach nicht in der Lage waren, ihren Müll ordentlich zu entsorgen. 

 

Das Heimfahren

Wenn ein Festival zu Ende geht ist das nie toll. Das Feiern macht viel Spaß, aber es zerrt an deinen Kräften. Irgendwann wird es wieder Zeit für die Realität und das kann ganz schön hart sein. Die Autofahrt nach Hause ist wahrscheinlich das mühsamste des ganzen Festivals. Es dauert ewig, alle sind müde und eigentlich will niemand zurück. Manche machen es deswegen besonders schlau und hängen noch eine paar Tage Meerurlaub an. 

 

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Kultur, 25.7.18