Julian Hruza und Dominic Plainer aka Julian & der Fux haben ihren ganz eignen Stil. Zwei unverwechselbare Stimmen über einer poppigen Mischung aus House, Techno und diversen elektronischen Musikrichtungen. Je mehr sie in Clubs wie der Grellen Forelle oder dem Werk spielen, je clubbiger wird der Sound. Sie nennen das ein genreübergreifendes Hybridprojekt. Im Juni 2014 ist ihre neueste EP mit dem Namen "Mr. King" erschienen.



 

Wie habt ihr Herr Hermes dazu bewegt, bei euch im Musikvideo mitzuspielen?
Wir sind dort so lange gesessen bis jemand vorbei gekommen ist und mitmachen wollte. Im Schneideraum hat uns dann jemand gesagt, dass das Hermes ist. Er ist ein sehr lieber Kerl, sieht super aus und hat eine wunderschöne Stimme. Alles sehr stimmig.

Wo habt ihr das eigentlich gedreht? 
In der Bar des Hotels „Sans Souci“.

Ihr wart unter den Top 20-Künstlern für den FM4-Award bei den Amadeus-Awards. Letztes Jahr haben nach der Reihe alle „coolen“ Künstler im Vorhinein abgesagt. Was ist der Amadeus noch wert?
Naja mit „Bilderbuch“ haben letztes Jahr wohl ziemlich „coole“ Künstler gewonnen. Wir haben schon Verständnis für die Absagen bzw. der Kritik dazu, aber der Preis hat schon noch einen großen Wert, vor allem was die mediale Aufmerksamkeit betrifft. 

Wolltet ihr gewinnen und wärt ihr hingegangen, wenn ihr gewonnen hättet?

Natürlich hätten wir uns gefreut den Amadeus zu gewinnen und auch so wären wir vermutlich hingegangen.
 Wir waren ja schließlich auch für den FM4 Award nominiert, was eine passende Kategorie für uns ist. Der Sender spielt unsere Musik und unterstützt lokale Acts wie kein anderer.

Ihr seid immer wieder in Berlin. Muss man raus aus Wien, wenn man Musikkarriere machen möchte?
In Österreich gibt es unfassbar viel und sehr viel Gutes. Das Problem ist, dass der Export aus Österreich kaum stattfindet. Es ist schwierig als Wiener Act international bekannt zu werden. Das liegt ganz klar an den Netzwerken und am Wiener Schweinehund nach dem Motto „na heut ned, morgen dann“. Die österreichische Musikszene bzw. die Qualität ist auf jeden Fall da, aber wir schaffen es oft nicht uns zu vernetzen.

Wie geht es in Zukunft mit euch weiter?

Wir hätten natürlich gerne einen Oscar für einen Titelsong, das wäre was! Unser Anliegen ist, dass wir noch mehr raus kommen aus Österreich, wir wollen unsere Musik über die Grenzen hinaus tragen und repräsentieren. Momentan arbeiten wir an unserm Debut Album das im Herbst erscheinen soll.

 

Next Gigs in Wien: 

20.3.2015, Ottakringer Brauerei
17.4.2015, Kunsthalle Wien 

 

Steckbrief Julian & der Fux

Das Beste an Wien ist: Hm, naja weg wollen wir nicht.
Unser Lieblingsplatz in Wien ist:
Lupo: Meine Badewanne. Da relaxe ich. Julian: Da stimme ich ihm wohl zu - die kann was. 

Unser Lieblingslokal in Wien ist: das Travel shack natürlich (lacht). Unser Stammlokal, weil es eben auch gleich ums Eck des Studios ist, ist das Rhiz, also das Feierabend Bier gibt’s meist dort. 
Unser Lieblingsclub in Wien ist: Wir lieben sie alle. In der Forelle ist die Anlage zum Beispiel extrem gut. Aber gleichzeitig ist die Brut Bar unfassbar gemütlich. Also jeder Club hat seine Vor- und Nachteile. Es kommt vor allem auf den Abend an, auf die Stimmung und die Leute die da sind. 

 

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