Die Feiertage inklusive Fressorgien sind vorüber, die Neujahrsvorsätze bereits gebrochen und die Motivation ist im Keller. Und obwohl die Lernunterlagen eigentlich nur pro forma in den Koffer gepackt wurden, steigt allmählich das schlechte Gewissen. Du hast in den ganzen Ferien noch nichts für die Uni getan und im Hinterkopf lauert schon der ungute Gedanke an die herannahende Prüfungsphase? Man kennts. Höchste Zeit für ein paar brauchbare Motivations-Tipps!  

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Gönn dir!

Wenn du morgens aufwachst und dir bewusst wird, dass du einen regelrechten Lern-Marathon vor dir hast, ist die Motivation, das Bett überhaupt zu verlassen, relativ gering. Deshalb sollte der Tag auch Programmpunkte enthalten, auf die du dich freuen kannst! Dabei spielen Belohnungen eine wichtige Rolle, wie beispielsweise ein Stück Schoki nach jeweils fünf fertig getippten Seiten, oder eine Episode deiner Lieblingsserie nach jedem abgeschlossenen Kapitel. (Tipp: Unbedingt eine Serie wählen, die du bereits kennst, da sonst die Binge-Watching-Gefahr à la „Eine Folge geht noch, dann mach ich eh weiter“ sehr groß ist!) Genügend Pausen und Ablenkung sind in Lernphasen ebenfalls ein Muss! Nonstop zu Strebern macht auf Dauer nämlich nur unkonzentriert und grantig. Nach einem produktiven Tag in der Bibliothek spricht also nichts dagegen, am Abend mal mit Freunden was trinken zu gehen. 

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Routine gefällig? 

Wer der Meinung ist, dass sich die Begriffe „Routine“ und „Student“ nicht vereinbaren lassen, liegt wohl nicht ganz falsch. Deshalb ist meistens das Reinkommen ins Lernen bzw. Schreiben besonders schwierig. In diesem Fall kann es tatsächlich helfen, ein bisschen Struktur in den Alltag zu bringen, also beispielsweise immer zur möglichst selben Zeit aufzustehen, zu Essen, Pause zu machen, usw. So entwickelt sich ein Lern-Rhythmus und nach ein paar Tagen geht alles wie von selbst. Und ja, es ist leichter gesagt als getan, aber: Fang diesmal wirklich rechtzeitig mit dem Lernen an! 

 

Lernen mit System

Struktur betrifft nicht nur die Zeiteinteilung, sondern ist auch bei den Lern-Unterlagen erforderlich. So sollte man sich früh genug ein Bild vom Lern-Umfang machen und sich zuvor die Zeit nehmen, um alle benötigten Materialien zusammenzusuchen und zu ordnen. Auf diesem Weg bekommst du einerseits einen besseren Überblick und kannst andererseits ein humanes tägliches Lernpensum festlegen. Denn im Gegensatz zu „Hilfe, ich habe den Lernaufwand unterschätzt und muss mir jetzt den ganzen Stoff innerhalb von 36 Stunden reintrichtern“, klingt „jeden Tag 15 Seiten lernen“ doch machbar, oder? ;-) 

 

Alles halb so schlimm 

Wenn du mal wieder vor einem dicken Skriptum sitzt und dir alleine beim Anblick des Titelblatts schlecht wird, mach dir einfach mal wieder klar, dass du das hier nicht tun musst, zumindest im erweiterten Sinne. Es hat dich nämlich (hoffentlich) niemand gezwungen, dieses Studienfach zu wählen, geschweige denn, überhaupt zu studieren. Du hast es dir selbst ausgesucht. Denk am besten an deine Hassfächer in der Schulzeit zurück und an das berauschende Glücksgefühl nach der Matura, nie wieder in Mathe, Französisch oder Latein sitzen zu müssen! Wenn du dich an die verhassten Schularbeiten zurück erinnerst, wirst du das Skriptum vor dir gleich mit anderen Augen sehen und froh sein, für etwas zu lernen, das du grundsätzlich ja eigentlich magst. 

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Make some plans

Anstatt darüber zu nörgeln, dass sich dein Alltag momentan nur auf Uni-Kram beschränkt, solltest du dich lieber darauf freuen, dass es nach der Prüfung oder der abgegebenen Arbeit wieder ganz anders sein wird und das hier nur eine Phase ist. Schreib dir am besten eine To-Do- bzw. Bucket-List, mit Dingen, die du nach dem Lern-Stress machen willst.

Diese kann von „endlich ausschlafen“ über „richtig Party machen“ bis hin zu „mal wieder wegfahren“ alle möglichen Punkte enthalten. Ist die Motivation mal wieder in Keller, dann lies dir die Liste durch und freu dich auf alles, was kommt, nachdem du jetzt nochmal richtig Gas gibst!

Also: Viel Erfolg!

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