Die Ferien mit dem Besuch Zuhause bei der Family sind vorbei und du bist wieder back in Vienna, hast aber eigentlich gar keinen Bock auf die grantigen Leute, das dauernde Sudern und die U6? Am besten noch mal schnell ein zweites Mal über das Ganze nachdenken, denn hier findest du all das, wovon du gar nicht wusstest, dass du es vermisst hast!

 

Der Billa Praterstern

Gefühlt 10.000 Leute, Wiener Grant pur und dazwischen das allzu bekannte „Zweite Kassa bitte!!!“. Wagt man sich einmal in den Billa am Praterstern, so bereut man das einige Sekunden später gleich und sprintet mit der gewohnten Post-Billa-Depression aus dem Geschäft. Aber let’s be honest: Ganz praktisch ist es ja schon, wenn man sich am Sonntag noch schnell das frische Brot holen kann und nicht verhungern muss!

 

Kellner im Kaffeehaus

Es könnt’ doch alles so schön sein: ein Verlängerter, bevor die Lernpause zu Ende ist, und man sich wieder den Vorbereitungen für die nächste Prüfung widmen muss. Doch kaum im Kaffeehaus angekommen, beginnt der alte Wiener Kellner schon sein Werk zu vollbringen. Ein bissl sudern hier, ein bissl grantig sein da. Aber im Endeffekt kann’s doch auch ganz lustig sein, wenn man sich drauf einlässt und einfach mitmacht!

 

Alte Bims

Freitag, 17 Uhr, und gefühlt jeder Wiener wird beim Versuch ertappt, sich mitsamt Fahrrad, Kinderwagen und dem neu gekauften Ikearegal in eine alte Straßenbahn zu quetschen. Währenddessen kommt auch noch ein grantiger Pensionist daher, der sich mit lauthals darüber aufregt, warum denn die Jugend von heute schon wieder alle Sitzplätze okkupiert. Vergisst man all das drum herum aber mal, so kann in Ruhe die Fahrt mit der alten Straßenbahn genossen werden, die doch eigentlich wirklich schön ist!

 

Die eigentliche Anonymität...

Zurück vom Dorf, wo einen jeder kennt und auch schon jeder vom letzten Rausch Bescheid weiß, tut Wien auch mal wieder ganz gut: Hier musst du dir absolut keine Gedanken darüber machen, wie schlimm du gerade aussiehst, wenn du dein Haus am Nachmittag in Jogginghose und Adiletten verlässt – deine Nachbarn kennst du ja sowieso nicht! (Außer natürlich, du erwischt genau den Tag, an dem dein letzter One-Night-Stand sich auch fürs einkaufen entscheidet und du ihm gleich mal über den Weg läufst!!)  

 

Schanigärten bis 22 Uhr

Du willst dir noch einmal einen gemütlichen Sommerabend gönnen und entscheidest dich für eine coole Bar in 1060 inklusive Schanigarten? Nicer Plan, aber Willkommen zurück in Wien: Um Punkt 10 ist draußen nämlich Schluss! Am besten aber einfach positiv sehen: Immerhin hilft’s, den sonst entstandenen Kater zu vermeiden und immerhin gibts hier überhaupt Bars, die um die Zeit noch offen haben! 

 

Öffi-Intervalle

Du beschwerst dich mal wieder, dass du ganze 5 Minuten auf die nächste U4 warten musst? Der D-Wagen ist dir vor der Nase weggefahren und der nächste kommt erst in 7 Minuten? Ist aber auf jeden Fall besser als der eine Bus draußen am Land, der genau 1x zu jeder vollen Stunde fährt!

 

U6-Kultur

Dir geht der spezielle Geruch in der U6 mal wieder auf die Nerven, genauso wie die ganzen Leute, die sich drin befinden und mit denen du unfreiwillig auf Tuchfühlung gehen musst? Verständlich, geht sicher den meisten so. Aber den schnellsten Weg zum Loco bietet sie ja immer noch, also einfach positiv bleiben! 

 

Was liebst du an Wien? Erzähl uns deine lustigsten Geschichten bei der Story.One Schreibchallenge und komm ins #ganzWien Buch!

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