Das Gulasch existiert, je nach Herkunftsland, in unterschiedlichen Formen und Zubereitungsarten. In Wien bekommt man vor allem das normale "Saftgulasch" mit Rindfleisch und das gepimpte "Fiakergulasch", das traditionell mit Rindfleisch, Spiegelei, Würstel, Gurkerl und Semmelknödel serviert wird. 

A Gulasch und a Seidl Bier. Des is a Lebenselixier ba mir.

- Wolfgang Ambros

 

Gulasch & Söhne

Schubertring 10-12, 1010 Wien

Im Gulasch & Söhne am Schubertring werden Klassiker der schnellen Wiener Küche sowohl mit feinstem Champagner als auch mit einem Pfiff Bier serviert. Neben Würstl mit Saft, Debreziner und Co. gibt’s eben auch Gulasch. Und das um 6,50 Euro in kleiner oder um 9 Euro in großer Ausführung. Hier stimmt man sich perfekt auf eine glanzvolle Nacht ein oder kommt zu später Stunde auf einen „Absacker“. Das kleine Lokal im Grand Ferdinand empfiehlt sich aber ebenso als gemütliche Frühstückslocation und für den kleinen Hunger zwischendurch.Jeden Tag von 8 bis 0.30 Uhr geöffnet! 

 

Café Anzengruber

Schleifmühlgasse 19, 1040 Wien

Das Café Anzengruber ist mittlerweile mehr Beisl als wirkliches Kaffeehaus, das Ambiente ist 50ies original, dunkles Holz bei den Möbeln, helles Holz an der Bar. Hier gibt es zum nicht ganz so günstigen Gulasch noch das Salzstangerl gereicht, das grundsätzlich die erste Beilagen-Wahl sein sollte. Danach folgen Semmel, Knödel und Erdäpfel, ganz weit hinten kommen die Spätzle. (Finden wir halt.) Übrigens, das Schnitzel ist hier auch nicht von schlechten Eltern, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Kaffee Alt Wien

Bäckerstraße 9, 1010 Wien

Tagsüber Kaffeehaus, abends Bar: Im Kaffee Alt Wien herrscht immer ziemlich entspannte Stimmung. Die Spezialität des Hauses, das Gulasch, gibt es hier um 8,80 Euro. Und zwar klassisch: Ohne Schnickschnack mit einer Semmel. Danach gibt's vielleicht noch einen Apfelstrudel und auf jeden Fall viel Liebe für die gemütlichen durchgesessenen Möbel und die mit Plakaten zugeklebten Wände.

 


Zur eisernen Zeit

Naschmarkt Stand 316-320, 1060 Wien

In der Nähe der Schleifmühlgasse, bietet das älteste Gasthaus am Naschmarkt (102 Jahre alt) traditionelles Gulasch in klein um 7,50 Euro und in groß (jeweils mit scharfen Pfefferoni) um 8,50 Euro an. Das große Fiakergulasch kostet stolze 12,60 Euro, ist aber auch eine mächtige Portion. Dazu ein frisch gezapftes Bier und alles ist wieder gut!

  

Kardos

Dominikanerbastei 8, 1010 Wien

Hier gibt es, gleich neben der alten Stadtmauer beim Stubentor, traditionelle Spezialitäten aus der „österreichisch-ungarischen Donau-Monarchie". Angeboten werden unter anderem ganze zehn Gulaschvariationen zwischen 10,80 und 17,80 Euro, eine davon ist auch für Vegetarier geeignet (Schwammerlgulasch). Das Ambiente ist etwas gehobener, aber rustikal, traditionell ungarisch, mit viel hellem und dunklem Holz und edlem Geschirr. 

 

Bastei-Beisl

Stubenbastei 10, 1010 Wien

Vielleicht aufgrund der Lage ein bisschen zum Touri-Lokal geworden, ist das Bastei-Beisl noch immer eine DER Adressen für Gulaschfans. Das Erdäpfelgulasch aus dem Reindl mit vielerlei Wurst kostet hier 9,50 Euro, das Beislgulasch mit Semmelknödel, Spiegelei und Würstl kostet 14,20 Euro. Das Ambiente im Kellergewölbe mit dem alten Kachelofen ist wirklich urig und nett.

 

Ilona Stüberl

Bräunerstraße 2, 1010 Wien

Im 1. Bezirk, und dementsprechend etwas teurer, serviert Frau Fodor original ungarisches Rindsgulasch mit Tarhonya (Graupen) um 10,50 Euro für die kleine und 13,50 Euro für die große Portion. Von den Servietten, bis hin zum Salz- und Pfefferstreuer und den Platzdeckchen wird hier eine Linie durchgezogen. Sogar die Teller haben magyarisches Design darauf. Also ungarischer geht es kaum. 

 

Gasthaus am Predigtstuhl

Oberwiedenstraße 34, 1170 Wien

Die Anfahrt ist zwar etwas länger (46A Busstation Oberwiedengasse), dafür kommen sowohl klassische Gulasch-Fans als auch Veganer definitiv auf ihre Kosten. Das vegane Gulasch mit Petersilienerdäpfeln kostet 8,80 Euro. Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an traditionellen Wiener Gerichten mit Fleisch oder in veganer Form, sowie histaminfreie, vegane Bio-Weine. Wer will, kann den Schmaus gleich mit einem Spaziergang am Wilheminenberg verbinden.

 

Vorschaubild: (c) Gulasch&Söhne-via-Facebook
Headerbild: (c) RitaE-via-Pixabay

 

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