Der Sommer ist endlich da und bevor wir jetzt alle anfangen uns über die Hitze aufzuregen, hier lieber ein paar Tipps wie man besonders nachhaltig durch die warme Jahreszeit kommt, um die Erde nicht noch mehr anzuheizen.

 

Wiederverwendbare Strohhalme

Im Sommer haben Cocktails, hippe Limonaden und hausgemachte Eistees Hochkonjunktur und meistens werden sie mit hübschen Strohhalmen serviert. Die sind aber leider oft aus Plastik und daher schlecht für die Umwelt. Damit du nicht darauf verzichten musst und keine Minzblätter zwischen den Zähnen hängen bleiben, gibt's als Alternative wiederverwendbare Strohhalme aus Metall, Bambus oder Glas. Zuhause solltest du also in jedem Fall darauf umsteigen, ist auf lange Sicht ja auch günstiger, und wenn du extra Karma-Punkte sammeln willst, nimm das nächste Mal auch deinen eigenen Strohhalm ins Lokal deines Vertrauens mit. Wer weiß, vielleicht lassen sie sich dort inspirieren und steigen ebenfalls um. 

Schöne Edelstahlstrohhalme bekommst du in Wien inzwischen an jeder Ecke - zum Beispiel in verpackungsfreien Shops wie der Lunzers Maß-Greißlerei oder du bestellst sie hier einfach online

 

Alles-außer-Plastik Trinkflaschen

Die heißen Temperaturen und Aktivitäten im Freien machen durstig, viel trinken ist wichtig. Deshalb empfiehlt es sich immer eine wiederverwendbare Trinkflasche dabei zu haben, anstatt an jeder Ecke eine neue PET-Flasche im Supermarkt zu kaufen. Die wiederverwendbaren Flaschen sind deutlich hübscher und individueller und isolierte Alu-Flaschen halten die Getränke auch bei Hitze stundenlang kalt.

 

Secondhand kaufen

Klar, das gilt nicht nur für den Sommer. Aber erstens hast du in den Sommerferien endlich mal ausreichend Zeit, um durch tausende Angebote auf willhaben.at zu stöbern. Hier findest du garantiert den Rucksack deiner Träume, die coole Vintage Kommode oder eine von rund 2.500 angebotenen analogen Spiegelreflexkameras, mit der du den Sommer über experimentieren kannst.

Zweitens ist ein Tag an der alten Donau nur halb so spaßig ohne eine Hängematte oder das passende Sport-Equipment wie zum Beispiel ein Stand Up Paddeling Board, das große Mengen Plastikmüll erzeugt. Gebraucht gekauft ist so ein Bord viel nachhaltiger und natürlich auch günstiger. Das gilt natürlich auch für andere Sommer-Gadgets wie Griller und coole Retro-Bikes.

 

Urlaub daheim oder mit dem Zug

Auch wenn es weh tut, aber Flugreisen, hier vor allem Langstrecke, sind ziemlich schlecht für deine Öko-Bilanz. Ein Hin- und Rückflug nach New York, mit einem Zwischenstopp in London, erzeugt beispielsweise rund 2.955 kg CO2, das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen liegt aber insgesamt nur bei 2.300 kg. Deshalb solltest du dir überlegen diesen Sommer vielleicht mal nicht nach Thailand, Südafrika oder eben in die USA zu fliegen, sondern Urlaub an etwas näher gelegenen Zielen zu machen.

Wie wär's mit Wandern in den Salzburger Bergen, Schwimmen in einem Kärntner See oder einer Kulinarik-Tour durch steirische Buschenschanken? Das ÖBB Sommerticket ist zwar heuer nur noch einen Monat lang gültig, aber den könntest du endlich mal gescheit nützen, um Österreich von Vorarlberg bis ins Burgenland zu erkunden. Und auch Interrail ist eine super Möglichkeit, um mit dem Zug wunderschöne Orte und romantische Strände in Europa zu entdecken. 

Für alle die ihren Sommer in Wien verbringen, hat die Stadt übrigen auch einiges zu bieten!

 

Salat statt Steak

Im Sommer wird ja gerne und viel gegrillt. Und für viele sind ein saftiges Steak oder knackige Würstel dabei ein essentieller Bestandteil. Aber auch Halloumi, Maiskolben, mariniertes Gemüse und vegetarische Burger eignen sich perfekt zum Grillen und sind besser für unser Klima. Außerdem gibt es bei Temperaturen jenseits der 30 Grad doch nichts feineres als einen erfrischenden, knackigen Salat. Also wer hin- und wieder, oder auch immer öfter, zu (regionalem) Salat statt Steak greift, verringert seinen CO2-Fußabdruck und genießt einen nachhaltigeren Sommer. 

 

Keinen Müll hinterlassen

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Egal ob beim Wandern in den Bergen, am Badeteich am Land oder beim Open-Air Konzert in der Stadt: Müll einfach so fallen zu lassen geht gar nicht! Am besten ist es natürlich, man bringt von vornherein so wenig Einweg-Produkte wie möglich mit. Also Tupperbox statt Gefrierbeutel, Thermoskanne statt To-Go Becher und Baumwoll-Tasche statt Plastiksackerl sind angesagt.

Wenn du aber doch einmal Produkte dabei hast, bei denen am Ende Müll überbleibt, dann achte auf jeden Fall darauf, dass du ihn brav wieder einsammelst, mitnimmst und Zuhause ordnungsgemäß entsorgst. Auch und gerade deine Tschickstummel!

 

Wie du auch beim Party machen besonders nachhaltig sein kannst, erfährst du hier!

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