Goodnight goes green! Nachdem wir für dich schon einige Ideen rund um einen nachhaltigen Alltag in Wien gesammelt haben, kommt jetzt die Masterdisziplin: nachhaltig feiern, tatatataaa! Das hört sich erstmal nach richtig viel Stress an, denn die wenigsten denken mit Promillebrille noch an Klimawandel, Umweltverschmutzung und ökologischen Fußabdruck. Doch umweltschonendes Feiern ist einfacher als du denkst:

 

1. Trinke vor – ohne Plastik

Egal ob beim Bierpong-Tunier auf dem Balkon oder beim gemütlichen Vortrinken am Donaukanal: Einwegbecher aus Plastik schleichen sich immer wieder in Vorglüh-Rituale. Die Wegwerfbecher sind zwar verlockend, da man nach dem Vortrinken am besten ohne viel Gepäck in den Lieblingsclub weiterziehen will. Nur ein wenig umständlicher, aber eine bessere Alternative sind Mehrwegbecher – und anstatt die die ganze Nacht mitzuschleppen, gib einfach dein Gepäck an der Club-Garderobe ab. Wer zuhause vorglüht verwendet ohnehin einfach Gläser.

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2. Sammel deine Zigarettenstummel

Sie sind zwar klein, verschmutzen aber genauso die Umwelt: Zigarettenstummel. Sammel sie einfach, bis du am nächsten Mistkübel vorbeikommst.

3. Achte auf die Getränkewahl in der Bar und im Club

In vielen Bars und Clubs bekommst du sowieso Gläser oder Glasflaschen anstatt Plastikbecher. Um unnötigen Müll zu vermeiden, solltest du zusätzlich auf Strohhalme aus Plastik verzichten. Wenn du dir nach dem fünften Longdrink zur Abwechslung etwas Antialkoholisches genehmigst, bestell auch hier ein Leitungswasser im Glas anstatt einer Plastikflasche. Außerdem hat es Sinn vorrangig Getränke zu bestellen, die in Österreich hergestellt wurden bzw. die biozertifiziert sind.

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4. Suche dir Verbündete

Motiviere deine Freunde, genauso nachhaltig zu feiern wie du – so achtet ihr dank gegenseitiger Erinnerung auch noch in den Morgenstunden auf euer Karma, die Umwelt und dramatisch gesprochen, eure eigene Zukunft. 

 

5. Iss orientalisch anstatt Burger

Mitten in der Nacht setzt plötzlich der Heißhunger ein und wie so oft beim Feiern verspürst du eine nicht in Worte fassbare Lust auf Fastfood – mhhh. Anstatt dir bei einer Fastfoodkette Burger mit Pommes zu holen, schau lieber zu deinem Standler des Vertrauens und bestell dir ein Falafel-Sandwich. Damit erzeugst du viel weniger Verpackungsmüll, und die vegetarische Wahl verkleinert deinen ökologischen Fußabdruck gleich enorm.

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6. Fahr mit den Öffis heim

Während du schon damit rechnest, dass du am nächsten Tag an einem unvorstellbaren Kater leiden wirst, erscheint das Uber nach Hause immer verlockender. Widerstehe und nimm die Öffis oder geh zu Fuß! Ein kleiner Nachtspaziergang wirkt übrigens auch dem Kater entgegen. Damit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Das Beste: am Wochenende fahren die U-Bahnen die ganze Nacht. Und welche andere Stadt kann das schon von sich behaupten? 

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Weitere Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag gibt's in unserer "Nachhaltig in Wien"-Serie mit den Themen Zero Waste, Fair Fashion, nachhaltige Haushaltstipps, Biokistl Abos und Urban Gardening.

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