Zwischen der Währingerstraße auf der einen, und der Alserbachstraße auf der anderen Seite, liegt, nördlich begrenzt durch den Gürtel, dieses tolle Fleckchen.

Wie so oft in Wien ist auch dieses Viertel nach einer berühmten Persönlichkeit bekannt. Franz Schubert war ein österreichischer Komponist, welcher zu seiner Zeit noch begrenzt bekannt gewesen ist. Sein Geburtshaus war im Himmelpfortgrund, was heute die Nußdorferstraße 54 darstellt. Der Sobieskiplatz ist das Herz des Viertels, denn hier kommt die Nachbarschaft zusammen. Entweder bei einem kurzen Tratsch und einem Kaffee am Nachmittag oder auf ein Bierchen am Abend unter den Bäumen auf den Bänken.

Das Schönste: Der wunderbare Sobieskiplatz, mit seinen einladenden Bänkchen

Das Schirchste: Die scheinbar endlose Schlange vorm Veganista

Was ihr einmal machen solltet: Bei Canli’s Frucht & Co exotische Früchte kaufen

Das Skurrilste: Der Brunnen am Sobieskiplatz soll an den Auslaufbrunnen der ehemalige Kaiser-Ferdinands Wasserleitung erinnern. Zudem war früher die kaiserliche Wäscherei dort ansässig. 

 

Sehenswertes

Schuberts Geburtshaus

Wie bereits erwähnt, wuchs Franz Schubert in diesem Viertel auf. Zu seiner Zeit, ist es noch ein Vorort von Wien gewesen. An der heutigen Nußdorferstraße, nahe bei der Bim Haltestelle Canisiusgasse, ist sein Geburtshaus zu sehen. Er verbrachte eigentlich nur seine ersten vier Jahre dort, dennoch ist es nun zu seinem Museum geworden. Seine Biographie, musikalischer Werdegang und seine Familie werden dort dokumentiert.

Gut zu wissen: Für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren ist es kostenlos. Dann werden für Erwachsene 5 Euro fällig und ermäßigt 4 Euro.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag (und Feiertage) von 10-13 Uhr und 14 -18 Uhr

 

Wochenmarkt und Brotrad am Sobieskiplatz

Seit diesem Frühjahr gibt es wieder einen Biomarkt beim Sobieskiplatz. Dort finden sich neben regionalen Obst- und Gemüseständen auch Produkte aus der Imkerei und Weine des Weinguts Roth. Es ist auf jeden Fall lohnenswert, hier einmal vorbeizuschauen und in Ruhe den Wocheneinkauf zu erledigen. Man unterstützt nicht nur die heimischen Betriebe, sondern entzieht sich auch dem Gedränge auf den üblichen Märkten.

Gut zu wissen: Immer samstags von  9-12.30 Uhr

Ein weiteres Highlight ist das Brotrad von der Bäckerei „Gragger & Chorharr“, welches zudem nicht nur samstags, sondern auch jeden Donnerstag am Sobieskiplatz vorzufinden ist. Hier bekommt man die besten Croissants der Stadt, meiner Meinung nach. Nicht zu klein, nicht zu trocken und nicht zu fettig. Daraus ergibt sich die Kombination für das beste Frühstückscroissant.

 

Einkaufen

Canli’s Frucht &Co

Direkt bei der Bim Haltestelle Alserbachstraße, befindet sich der Laden des Vertrauens, für alle die im Schubertviertel wohnen. Nicht nur sehr freundliche Ladenbesitzer, die immer auf einen kleinen Plausch aus sind, sondern auch das riesige Sortiment an Früchten, lockt sie an. Wenn ihr mal Lust auf etwas Exotisches habt oder eine riesen Zitrone, dann schaut hier vorbei.

 

Lokale

The Highlander

Für alle die es gerne etwas uriger, deftiger und traditionelle haben möchten. Dieses nette Lokal befindet sich zudem, noch an dem wunderschönen Sobieskiplatz. Hier werden Wiener Schmankerl und Lagerbier serviert. Außerdem wird hier sehr großen Wert auf Regionalität und Bio gelegt. Die Speisekarte wechselt wöchentlich, mit Fokus auf saisonales Gemüse.

 

Weinschenke Walletschek

Nicht weit von dem urigen, schottisch angehauchten Pub, wartet schon der nächste kulinarische Stopp.

Die Weingreisslerei Walletschek ist der Grätzltreff hier. Da die Atmosphäre sehr familiär ist kommt man sich zudem vor, als würde man bei seinen Freunden zu Hause sitzen. Es erweist sich neben einer Vinothek und einem Cafe mit Alt-Wien, zudem als Retter in Not, wenn beim Einkaufen Kleinigkeiten vergessen wurden.

 

Favas Gourmet

In diesem kleinen süßen Restaurant, welches auch zugleich ein Laden ist, werden wunderbare mediterrane Köstlichkeiten angeboten. Egal ob spanisch, griechisch oder italienisch  - für jeden Liebhaber wird hier etwas dabei sein. Außerdem besteht die Möglichkeit sich die Speisen in den kleinen Schanigärten bei einem Glas Rotwein schmecken zu lassen.

 

Pho 33

Unweit vom Sobieskiplatz entfernt, an der Nußdorferstraße 33 (deshalb der Name), befindet sich dieses authentische vietnamesische Restaurant. Ein kleiner Familienbetrieb, welcher super Pho Suppen zubereitet. Zudem gibt es auch einen kleinen Schanigarten, der einen etwas von der Straße abschirmt.

 

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