Wenn Spaghetti mit Tomatensoße mal wieder zum Standard-Menü werden, und das Frühstücksmüsli ohne den frischen Früchten auskommen muss, wissen wir alle: das Ende des Monats naht. Doch das muss nicht so sein. Ab jetzt kannst du dir jederzeit günstig köstliche Lebensmittel abholen. Und das Beste daran: du schonst Ressourcen und lebst nachhaltiger. Wie das gehen soll? Lies einfach weiter. 

 

Foodpoint/ Verein Startup und Lebensmittelrettung 

Hernalser Hauptstraße 116, 1170 Wien

Als Student*in kannst du ganz einfach Mitglied bei foodpoint werden. Nachdem du dir eine Mitgliedskarte gemacht hast, kannst du an verschiedenen Standorten in Wien (Hernals, Floridsdorf, Meidling & Leopoldstadt) gerettete Lebensmittel sehr günstig erwerben. Diese noch intakten Lebensmittel kommen direkt von Partnern, wie zum Beispiel dem Supermarkt Spar. Somit sparst du dir nicht nur viel Geld, sondern verhinderst auch das unnötige Wegwerfen von noch genießbaren Waren. 

Der Verein Start-Up (Mutterorganisation von foodpoint) wurde 2014 gegründet. Im Frühling dieses Jahres wurden zum ersten Mal übriggebliebene Lebensmittel mit dem Fahrrad abgeholt und anschließend in einem Zwischenlager ausgegeben. Seitdem hat sich viel getan. Mittlerweile ist foodpoint die größte lebensmittelrettende Organisation in Österreich. Der Verein hat Kooperationen mit ca. 210 Supermarktfilialen und rund 25000 Mitglieder. Werde auch du ein Teil dieses Netzwerkes und spare Geld und Ressourcen. 

 

To good to go 

Wie schon am Namen erkenntlich, ist to good to go eine App, über die man übriggebliebene Lebensmittel und Speisen günstig finden kann. Was bis Ladenschluss nicht verkauft wurde, kann man sich als User*in direkt beim Lokal vergünstigt abholen. Die App zeigt dir, wo du dir in deiner Nähe preiswerte Köstlichkeiten checken kannst und welche besonderen Angebote gerade zur Verfügung stehen. 

Als besonderes Feature gibt es das Überraschungssackerl. Das ist ein bunt gemischter Sack voll mit wertvollem übriggebliebenen Essen, der zu einem Sonderpreis abgeholt werden kann. Ressourcenschonung sorgt übrigens für ein (Abend)essen mit besonders gutem Gewissen. 😉

 

Foodsharing 

Foodsharing ist eine Plattform, die 2012 in Berlin gegründet wurde. Mittlerweile ist sie auch nach Österreich übergeschwappt und gewachsen. 

Fair-Teiler 

Die Initiative bietet unter anderem sogenannte Fair-Teiler. Das sind Kühlschränke, welche du entweder mit deinem übriggebliebenen Essen füllen kannst, oder aus denen du dir gratis Lebensmittel von anderen abholen kannst. Diese Kühlschränke stehen an frei zugänglichen Orten, wie zum Beispiel in Uni-Nähe und es gibt sogar eine Karte, in der alle Kühlschränke eingezeichnet sind. Beginn deine Schatzsuche nach der nächsten Mahlzeit und tausch dich glücklich. 

Foodsharing und Essenskörbe 

Neben der Befüllung und Entleerung von Fairteilern, kannst du dich über die online Plattform auch in Form von Essenskörben beteiligen. Hier kannst du Körbe – gefüllt mit nicht mehr gebrauchte, aber wertvollen Lebensmitteln anfüllen und gratis weitergeben, oder diese eben auch gratis von anderen erhalten. Weil: (food)sharing is caring!

Ressourcenschonend Essen besorgen und dabei noch eine Menge sparen ist also eine klare Win-Win Situation für alle. Werde noch heute aktiv und snacke ab sofort gekonnt! 

 

Du willst Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen durchziehen? Hier ein paar Vorschläge, wie es easy geht!

 

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