Du kommst nach einem langen Tag auf der Bib oder der Arbeit nach Hause und hast jetzt erst mal riesen Hunger. Bock auf kochen? Eher nicht so. Dein erster Gedanke ist der Lieferdienst, bei dem du diesen Monat schon auffällig oft bestellt hast. Essen gehen möchtest du heute aber auch nicht so gerne. Die Lösung? Ein paar Gerichte parat haben, die nicht nur super gut schmecken, sondern auch noch schnell zubereitet sind. Hier sind 5 Gerichte, die du auch in deinem stressigen Alltag leicht unterbringen kannst:

 

1. Selbstgemachtes Pesto. 

Und nein hier reden wir nicht vom Basilikumpesto, dass du eh schon satt hast, hier kommt dein neues Lieblingspastagericht – das „Getrockenete-Tomaten-Wallnuss-Pesto“. 

Zutaten:

1 Glas getrocknete Tomaten, das Öl gleich mitverwenden;

1-2 Knoblauchzehen; 150g Walnüsse;

Basilikum (ein paar Blätter);

1 Schuss dunkler Balsamico;

1 El Paprikapulver;

Salz und Pfeffer zum abschmecken;

frische Kirschtomaten als Topping

Zutaten einfach alle in den Mixer werfen oder mit dem Stabmixer pürieren und mit deiner Lieblingspasta essen. Hast du noch ein bisschen Brot übrig kannst du das Pesto auch gleich am nächsten Tag als Aufstrich verwenden.

 

2. Asiatische Glasnudelsuppe

Hierfür brauchst du zwar ein paar mehr Zutaten aber sei dir sicher, machst du diese Suppe einmal, möchtest du sie immer wieder essen.

Zutaten:

Glasnudeln (ganz wichtig Glasnudeln kaufen und keine Reisnudeln, sonst klappt es nicht);

Gefrorene Erbsen;

Frühlingszwiebel;

Räuchertofu;

Getrocknete Pilze (optional),

Erdnüsse als Topping

Gewürze: 1 EL Thaicurry Paste; Sojasauce; Limettensaft; Sesamöl; Gemüsebrühe; Getrockneter Knoblauch; Getrockneter Ingwer

Als erstes den Wasserkocher einschalten, oder Wasser aufkochen (circa 300ml für eine Portion), in eine Schüssel (aus der du nachher auch isst), die ganzen Gewürze, gemeinsam mit den Nudeln, geben und das heiße Wasser drüber leeren, so dass die Nudeln bedeckt sind. Alles für circa 5 Minuten stehen lassen und die Schüssel abdecken, bis die Nudeln weich sind. In der Zwischenzeit die gefrorenen Erbsen in einer extra Schüssel mit heißem Wasser übergießen, damit diese durch werden, und Räuchertofu und Frühlingszwiebel schneiden. Den Räuchertofu kannst du davor noch anbraten oder einfach so zur Suppe hinzufügen. Ist alles geschnitten und fertig gekocht, kannst du das Gemüse zur Suppe hinzufügen, die Erdnüsse dazugeben und genießen. Alles unter 10 Minuten.

 

3. Chili sin Carne

Eines dieser richtig einfachen One-Pot-Gerichte, die schmecken als hätte man Stunden gekocht, in Wirklichkeit hat man sich aber kaum Aufwand gemacht. Chili sin Carne ist eines dieser Gerichte, die das Herz höher schlagen lassen, gerade an kalten Herbsttagen. Und meistens macht man so viel davon, dass es sogar noch für die Tage darauf reicht. 

Zutaten: 

1 Zwiebel gehackt,

1 Dose Kidneybohnen,

1 Dose Mais,

1-2 Packungen passierte Tomaten,

Tomatenmark,

1 kleine Tasse Couscous,

Joghurt als Topping

Gewürze: Chili-Gewürz-Mix (wer’s schnell und einfach mag) oder Räucherpaprikapulver, Edelsüßes Paprikapulver, Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Chili (wenn du’s gern scharf magst), 100ml Gemüsebrühe, 1 Schuss Ahornsirup

Zuerst den Zwiebel schneiden und anbraten, dann das Tomatenmark und die Gemüsebrühe hinzugeben und alles kurz köcheln lassen. Danach die passierten Tomaten, die Gewürze sowie den Couscous, Mais und Bohnen hinzugeben und alles für 10 Minuten kochen lassen. Und schon ist dein Chili sin Carne fertig!

 

4. Sommerrollen

Sehen immer super fancy aus, wenn man sie in Restaurants oder auf Instagramposts sieht aber so kompliziert zu machen sind Sommerrollen gar nicht. Sogar ganz im Gegenteil. Alles was du dafür brauchst sind ein paar Reisblätter, die du auf einem nassen Teller bereits weich werden lässt und dann kannst du sie nach Belieben mit Gemüse oder anderen Zutaten deiner Wahl füllen. Wichtig ist aber vor allem eine leckere Erdnusssauce, um die Rollen darin enzutunken.

Zutaten:

Füllung: Reispapier (bekommst du im Asia Laden); Karotten; Rotkraut; Champignons; Tofu; Sojasprossen; Glasnudeln (dafür kannst du jene die dir von der Suppe übrig geblieben sind verwenden)

Sauce: 3 Esslöffel Erdnussbutter; 1 Esslöffel Sojasauce, 2 Teelöffel Limettensaft, 1 Teelöffel Reisessig, 1 Esslöffel Sesamöl, 1 Teelöffel getrockneter Knoblauch, 1 Teelöffel getrockneter Ingwer

Reispapier auf nassen Teller legen, mit gewünschten Zutaten füllen und zusammenrollen. É voilà, schon hast du eine leckere Sommerrolle selbst gemacht. Für die Sauce einfach alles zusammenmischen und die Rolle darin eintunken

 

 

5. Poké Bowl

Du hast noch ein paar Karotten, ein wenig Salat oder ein Stück Kürbis in deinem Kühlschrank übrig, weißt aber nicht so richtig was du damit kochen sollst? Eine Poké Bowl zu machen, ist wohl eine der besten Möglichkeiten, um deine „Restlküche“ aufzupimpen.

Zutaten:

Sushireis oder Quinoa (du kannst aber auch Couscous oder normalen Reis als Basis nehmen);

„Gemüsereste“ aus deinem Kühlschrank wie z.B. Karotten, Tomaten, gekochter Kürbis, Frühlingszwiebel oder gebratene Champignions ;

Sesam und Pokésauce (gibt es fertig zu kaufen) als Topping

Reis, Quinoa ,oder wofür du dich sonst entschieden hast, kochen und als Beilage in eine Schüssel füllen. Das übrige Gemüse schneiden und roh oder angebraten auf dem Reis anrichten, Sesam drüberstreuen und Pokésauce nach Belieben drüber gießen.So schnell kann ein leckeres und noch dazu gesundes Essen fertig sein.

 

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