Dass die Müllabfuhr den Restmüll jetzt direkt neben das Altpapier stellt, ist die letzte wichtige Info, die du von einem deiner Spaziergänge mitgenommen hast und das neue Windrad deiner Nachbarin interessiert in Wahrheit auch niemanden, auch dich nicht - es ist also höchste Zeit für ein wenig mehr Spannung bei deinen Spaziergängen. Wir sagen dir wie!

 

Vergiss nicht deinen Drink To-Go

Was brauchen Wiener*innen wirklich dringend, auch im Lockdown? Richtig: Glühwein, Bier oder Secco! Hauptsache etwas, woran sie sich festhalten und wärmen können (von innen und von außen). Auch im Jänner schmeckt ein selbstgemachter Glühwein noch leiwand - doch die Standln, die das jetzt noch anbieten, werden immer weniger. Aber selbstgemacht ist super easy - einfach kurz aufkochen, in die Thermoskanne füllen und los geht's! Wer schon genug von dem süßen warmen Gebräu hat - einfach ein, zwei (oder sieben) Dosenbier/Seccoflaschen einpacken und der Spaziergang kann beginnen! 

 

Spaziert mit Zuckerbäckerwerk & Chai Latte

Die wunderbaren Zuckerbäcker*innen Wiens sind auch in diesen harten Zeiten für uns da. Wieso also nicht beim nächsten Mal mit einem Mandel-Crossaint in der einen und einem Chai Latte in der anderen Hand spazieren? PS: Schon die Schaufenster und die verführerischen Düfte sind das Vorbeispazieren wert!

 

Auf dieser Route könnt ihr euch von Zuckerbäcker*innen zu Zuckerbäcker*innen schlemmen!

Foto: Screenshot Google Maps

Die Otto-Bauer-Gasse ist der perfekte Startpunkt - hier könnt ihr euch das berühmt berüchtigte Mandelcrossaint von der neuen Bäckerei Peti Pari holen, danach geht es auf der Neubaugasse & Strozzigasse weiter Richtung Lederergasse, bis ihr in die Laudongasse einbiegt, an der besten Pizzeria Wiens vorbeispaziert (Via Toledo), und schließlich in der Langen Gasse bei der wunderschönen Patisserie Creme de la Creme landet. Von dort aus ist es nicht mehr weit: Spaziert Richtung Schottentor und dann auf der Wipplingerstraße zu der Fassade mit den blauen Fenstern, wo ihr schon von weitem den Duft eures nächsten Spaziersnacks riechen werdet und euch einen Chocolat Chaud oder einen Paremi Chai Latte gönnen könnt. Von dort aus ist es übrigens nicht mehr weit bis zum Stadtpark. Hier könnt ihr auf einem der Bänke den letzten Rest eures Chais schlürfen, die Brösel der Blätterteiggebilde, die ihr bei diesem Spaziergang gegessen habt, abschütteln und über das Leben und die Lust sinnieren. 

Eine Aufzählung der süßesten Zuckerbäckereien in Wien findest du hier

 

Spiel ein Urban Game

Urban Games sind Spiele, die in der Stadt gespielt werden. Sie binden die Kultur und die Geschichte von Wien ein und lassen euch durch Rätselraten und Schatzsuchen Wien ganz neu kennenlernen - und euren Spaziergang macht sowas natürlich auch spannender! Mit den Spielen von City Games Vienna könnt ihr die "Wunderkammer" Wien entdecken. Das Spiel Monsterhunt bspw. führt euch durch die Wiener Ringstraße im Jahr 1918: Mit einem Stadtplan, in welchem die Standorte der Monster eingezeichnet sind, könnt ihr euch durch Wien navigieren, Rätsel lösen und euer Wissen über diese schöne Stadt auffrischen.

 

Schaut euch Kunst im Freien an

Die Streetartwanderwege von Viennamurals

5 verschiedene Streetartwanderwege findest du jetzt hier: Eigens kuratiert von den Meistern der Wiener Streetartguides Viennamurals. Also los - Karte am Handy aufrufen und spannende Streetart entdecken. Ps. Nicht verwirren lassen! Das Hinweisschild ist leider nur eine Fotomontage, ihr werdet den Weg aber trotzdem finden.

 

Raufschaumuseum

In Wien hängt nicht nur Kunst an den Wänden von Museen und in Gallerien, sondern ist auch einfach auf der Straße zu finden. Magdalena Hiller und Gabriel Roland haben deshalb das Museum des Raufschauens gegründet und sammeln und archivieren fassadengebundene Wiener Kunst des 20. Jahrhunderts auf ihrem Instagramchannel

Die Kunstzelle im WUK

Die KUNSTZELLE im WUK kann trotz aktueller Einschränkungen besucht werden. Eine ausrangierte Telefonzelle wurde im WUK Innenhof zum wohl kleinsten Ausstellungsraum überhaupt umfunktioniert. Für die aktuelle Ausstellung zeigt sich die Künstlerin Christine Johanna Ulm verantwortlich. Sie hat hunderte tote Insekten gesammelt, die symbolisch für das Leben und Vergehen stehen sollen. 

Street Art in Wien

Das Wien auch in Sachen Street Art einige Kunstwerke vorzuweisen hat merkt man spätestens, wenn man einmal am Donaukanal war. Auch eine Möglichkeit deinen Spaziergang aufzupeppen - einfach die Street-Art Hotspots Wien abgehen. 



Du willst die Stadt weiterhin mit anderen Augen sehen? Dann begib dich mit uns auf die Spuren von Otto Wagner!