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In den letzten Jahren hat sich in Wien eine pulsierende Street Art und Urban Design Szene entwickelt, die die Stadt mitgestalten will. Unter dem Motto „Tactical Urbanism“ zeigen wir dir Möglichkeiten, wie du mit einfachen Mitteln deine Straße oder dein Grätzl ein Stückchen cooler machen kannst. Die Experten der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) helfen dir übrigens mit allen Fragen zum Thema Projektplanung weiter und unterstützen dich auch bei der Umsetzung. 

 

#1: Urban Sitting

Die Idee von Urban Sitting oder „Chair Bombing“ ist simpel: Die Stadt gehört uns allen, aber Straßen sind meist nur für den Verkehr bestimmt. Warum nicht ein bisschen Raum einnehmen? Einfach ein paar Sitzgelegenheiten einpacken, aufstellen und die Sonne genießen. Mit Freunden Schach spielen. Zeitung lesen. Ein Gespräch mit den Nachbarn beginnen. Unkommerzielle Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum sind wichtig für das soziale Gefüge der Nachbarschaft, was mit dieser Aktion schön aufgezeigt wird. Falls du ein Geschäftslokal etc. hast, kannst du auch unkompliziert eine Sitzbank während der Öffnungszeiten vor das Haus stellen sofern der Gehsteig breit genug ist.

 

#2: Wandinstallationen

Wandinstallationen wie hier die recycelten und künstlerisch verarbeiteten Dosen in Raval, Barcelona, geben einem Viertel Charme und Wiedererkennungswert. Außerdem eignen sie sich als tolle Instagram-Motive. Einfach Dosen nach Wunsch bemalden, mit beidseitigem Tape können die Objekte leicht befestigt werden, ganz ohne Bohrer.

 

#3 Klassische Graffiti

Der Street Art Klassiker: Graffitis. Design überlegen, Farbdosen einpacken und rein in den Spaß. Dank Wiener Wand findet man leicht legale Flächen an denen man seinen künstlerischen Ambitionen freien Lauf lassen kann. Außerdem interessant: Das Calle Libre Festival, welches jährlich internationale Künstler zum Sprayen nach Wien holt. Auch private Hausbesitzer freuen sich oft über eine künstlerische Gestaltung der Hauswand solange man vorher fragt und eine klare Projektidee hat.

 

#4 Moos-Graffitis

Die nachhaltige Version des klassischen Graffiti die ohne Farbdosen auskommt: Das Moos Graffiti. Einfach Moos von Steinen im Wald sammeln, gut zerkleinern und mit Zucker, Joghurt und Wasser vermischen, und im gewünschten Design auf die Wand aufpinseln. Bei regelmäßiger Bewässerung wächst dein Mooskunstwerk und behält seine tolle grüne Farbe.

 

#5 Mistkübel neu gestalten

Auch wenn Wiens Straßen sauber sind (danke MA 48!) könnten die Mistkübel der Stadt immer ein bisschen mehr Aufmerksamkeit vertragen. Einfach Rausgehen und den künstlerischen Ambitionen freien Lauf lassen, damit die Mistkübel niemand mehr übersehen kann. Anregungen gibt es z.B. hier.

 

#6 Urban Knitting

Unter der Kategorie „schon oft gehört, aber nie ausprobiert“ fällt dieses ewige Symbol der Hippie-Kultur. Urban Knitting ist wohl der geduldetste Weg seine Umgebung aufzupeppen, da hier nichts permanent angebracht wird. Außerdem hat diese Kunstform das Potential, Generationen einander näher zu bringen (Häkle nachts mit Oma ein Polizeiauto voll!).

Auf der Seite 2 findest du weitere Ideen von Urban Gardening bis Straßenfeste.

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Design, 20.8.14
 
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