Etappe 3: Cobenzl – Mayer am Nussberg 

Distanz: 2,8 Kilometer

Route: entlang der Höhenstraße bis zur Abzweigung Krapfenwaldgasse – über die Krapfenwaldgasse zur Abzweigung auf den Mountainbike-Weg – über den Mountainbike-Weg bis zum Mayer am Nussberg

Weiter geht es über die gepflasterte Höhenstraße.

Die ab 1934 aufwendig manuell verlegte Pflastersteinstraße war ein Teil des Programms zur Bekämpfung der hohen Arbeitslosigkeit zu dieser Zeit. Wenn man da mit dem Radl heute drüber holpert, kann man sich gut vorstellen, wie personenintensiv diese Arbeit gewesen sein muss.

Bei den Kontemplationen über den Arbeitsmarkt der dreißiger Jahre solltet ihr aber keinesfalls die Abzweigung auf die Krapfenwaldgasse verpassen.

Von dort aus gibt es wieder viel zu sehen: Den Georg aus Wien zum Beispiel, wie er sich am Parkplatz fertig fürs „Krapfenwaldl“ macht, weil der „immer“ dort ist! Oder die Grillage auf den umliegenden Wiesen, die den Charme der Donauinsel-Grillzonen versprühen. Direkt beim Krapfenwaldbad – Parkplatz zweigt nun nach links ein „Mountainbike-Weg“ ab, den man auch locker mit normalem Radl befahren kann. Nichts wie rauf auf den „Trail“ und gemütlich durch die Wiesen und Weinberge bis zum Mayer am Nussberg. Nächste Etappe geschafft!

Wir empfehlen, das Radler-Dress zu lüften und die Turnpatschen zu lockern und nun in einem Liegestuhl ein Gläschen Traubensaft (frisch oder vergoren) und ein zwei Heurigen-Schmankerl zu genießen.

Für die ganz Fleißigen unter euch, die ein kleines Picknick mit auf den Berg hinauftransportiert haben: Nur wenige Meter entfernt findet man unzählige Plätzchen zwischen den Weinreben, wo man ungestört picknicken oder auch ein bisschen einnicken kann. Wie gesagt: Verdient nach dem Anstieg!

Etappe 4: Mayer am Nussberg - Friedensbrücke 

Distanz: 6,7 Kilometer

Route: entlang der Kahlenberger Straße hinunter bis zur Nussdorfer Lände – entlang am Donaukanal bis zur Friedensbrücke

 

Bei der letzten Etappe braucht man mehrheitlich nur noch eine Muskulatur: Die der Hände. Es geht nämlich über die Kahlenberger Straße (zuerst recht steil!) bergab. Fahrt langsam und genießt dabei die Aussicht! Folgt der Straße, bis ihr wieder zurück herunten in der Stadt seid und ziemlich genau bei der Löwenbrücke herauskommt.

Die letzten Kilometer am Donaukanal entlang sind jetzt ein Kinderspiel. Die Spatzen in den nächsten Tagen werdet ihr gar nicht mehr spüren – vor Lauter Freude über Ausflug, Selfies und Bräune im Gesicht.

Du musst erst noch dein Radl fit machen? Dann findest du hier die besten Werkstätten und Radlshops. Du willst mehr vom Kahlenberg sehen oder bist lieber zu Fuß unterwegs? Dann hier entlang. Und hier geht's zu einer weiteren Radltour nach Bratislava

 

Fotoscredits: Header und Vorschaubild: Alina Lindermuth, Höhenprofile und Karte: Google Maps

 

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