Mit der 17ten Ausgabe des Vienna Shorts, kann man ab Donnerstag in die internationale Welt des Kurzfilms eintauchen. Auf einer eigens kreierten Streamingplattform könnt ihr unter anderem diese ganz besonderen Programmhighlights genießen:

Donnerstag 28. Mai

Live-Eröffnung des Vienna Shorts

Das VIS eröffnet mit 28.5. via Orf.at stream und zeigt Kurzfilme wie "One" von der belgischen Filmregisseurin Anouk De Clercq oder den vierminüter "Joe goes hunting - Careful" von Alice Saey. Die von Doris Bauer und Daniel Ebner kuratierten Filme zeigen auf anschauliche Weise, was sie uns sowieso sagen wollen: Das Leben ist vielschichtig, komplex, unberechenbar, schlicht das eigenwillige Zusammenspiel kollektiver Prozesse. Und das Kino ist sein empathischer und utopischer Spiegel.

Ebenfalls Teil des Programms ist eine Auswahl internationaler Musikvideo-Highlights, die auf fm4.orf.at am 28.5. und am 2.6. ab 22 Uhr im Livestream zu sehen sein werden.

 

Freitag 29. Mai

Live-Performance: Operation Jane Walk

Am Freitag dem 29. Mai wird das vielfältige Angebot des Vienna Shorts noch um eine Live-Performance erweitert. Mit dem Kurzfilm Operation Jane Walk gewannen Robin Klengel und Leonhard Müllner (aktuell gemeinsam mit Michael Stumpf als Kollektiv Total Refusal aktiv) bei Vienna Shorts den Hauptpreis im Österreich Wettbewerb. Nun gastieren sie mit der gleichnamigen Online-Performance beim Festival – mit dem diesjährig vorgesehenen Artist-in-Residence Ismaël Joffroy Chandoutis (Swatted) und zwei weiteren Gastspieler*innen auf der Game-Plattform Twitch. Im Rahmen der performativen Live-Lecture verfolgt das Publikum die Avatare der beiden Künstler und ihrer Gäste, die das digitale New York erwandern und im feindlichen Kugelhagel Architekturgeschichte, Urbanismus und die Eingriffe der SpieleentwicklerInnen ins simulierte New York zum Thema machen.

 

Sonntag 31. Mai 

Late Night: Dancing Screen & live Konzert aus dem Porgy&Bess

Eine Musical-Nacht der besonderen Art. Der 31. Mai steht ganz unter dem Motto Musik. Im Late Night Programm: "Dancing Screen" werden ab 23:15 Kurz-Musicals gezeigt, in dem sich unter anderem ein rappender Ninja mit der übermotivierten Hip-Hop Polizei spielt. Das Programm ist danach noch 48 on demand abrufbar! Zusätzlich wird unter dem Titel "The Show must go on(line)" ein Konzert von MELA ab 20:30 live aus dem Porgy&Bess gestreamt. 

 

Von 28. Mai bis 2. Juni

Thema: Co Vadis, Pandemie?

Das diesjährige Themenprogramm "Co vadis, Pandemie?" läuft über die gesamte Festivalzeit am Festivalhub. Anhand von 7 Filmprogrammen widmet sich das Vienna Shorts dem EINEN Thema. In Filmprogrammen wie "My darling Quarantine 1" werden beispielsweise in 74 Minuten 5 Kurzfilme mit dystopischem Grundton gezeigt u.a. der letzjährige Eröffnungsfilm "All Inclusive", der auf einem Kreuzfahrtschiff spielt. 

 

Fokus: Fair enough?

Kultur und Kunst wurden in der Corona Krise bisher schmerzlich vernachlässigt. Nun sol­len mit 1. Juli die Kinos wie­der zugäng­lich sein, soll Frei­luft­kul­tur mög­lich gemacht wer­den, unter strik­ten Auf­la­gen, aber immer­hin. Ist die­se Rege­lung fair? Fair genug? Dem Zusammenspiel zwischen Verantwortung und Fairness widmen sich die vier diesjährige Fokus-Programme des Vienna Shorts mit den Schwerpunkten: Gleichheit, Gerechtigkeit, soziale Absicherung und Nachhaltigkeit. Die Fokus-Programme sind für die gesamte Festivallaufzeit abrufbar. 

 

Portraits

Mit den Portraits werden wichtige Vertreter*innen der (Kurz-)Filmwelt gewürdigt. Dieses Jahr werden Schaffen, Biographie und künstlerischer Zugang von dem fran­zö­si­schen Fil­me­ma­cher Jean-Gabri­el Péri­ot, der tsche­chi­schen Ani­ma­ti­ons­fil­me­rin Michae­la Pav­lá­to­vá und dem öster­rei­chi­schen Künst­ler Tho­mas Renold­ner gezeigt. 

 

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