Vegan essen liegt im Trend - und das vollkommen berechtigt! Vegan leben ist viel mehr als ein Statement und wird noch dazu immer einfacher. In fast allen unseren Lieblingslokalen gibt's mittlerweile herrliche vegane Angebote, die Mandelmilch gibt dem morgendlichen Kaffee den besonderen Boost und vegane Rezepte finden uns überall.

Weil sich allerdings die Meinung von eingeflleischten Vertreter*innen des traditionellen Schnitzelkonsums doch recht stark in sämtlichen Diskussionen hält, wollen wir aufräumen. Und zwar mit den hartnäckigsten Mythen und den Fake News. Außerdem gibt's Ansporn, Motivation und feine Speise-Inspos. Und Achtung Spoiler: spätestens die süßen Tier-Baby-Fotos werden dich kriegen! 

 

1.) Weil gerade Veganuary ist - der wirklich sinnvolle Neujahrsvorsatz! 

Jänner = Veganuary! Das ist ein ursprünglich in Großbritannien geborenes Projekt, das in den verschiedensten Ländern (mittlerweile 192) zahlreiche Personen dabei unterstützt, sich einen Monat lang (Jänner, 31 Tage) rein pflanzlich zu ernähren. Wenn du also deine restlichen guten Vorsätze für 2021 schon gebrochen hast, dann ist das eine neue Chance. Beginne am Besten einfach sofort und steig noch ein in den Veganuary!

Hier gibt's alle Infos! 

 

2.) Weil Lieferando.at uns mit den besten veganen Köstlichkeiten versorgt - direkt ins Wohnzimmer geliefert! 

Wie Restaurants von innen aussehen vergessen wir langsam, Brunchbuffets gibt's im Moment nur in unserer Erinnerung und die Steinofenpizza bekommen wir daheim leider nie so ganz perfekt hin. Essens-Lieferungen sind da ein besonders guter Trost - wir lassen uns von Lieferando.at einfach unsere Lieblingsgerichte nach Hause liefern. Wusstest du, dass die Auswahl an veganen Speisen immer weiter wächst - und vor allem jetzt im Veganuary - besonders groß ist? Bestell ganz einfach und nach deinem Geschmack & wir versprechen: vegan genießen war noch nie so einfach!

Hier geht's zu den besten veganen Gerichten aus den feinsten Wiener Lokalen! 

 

3.) Weil wir jetzt mit Halbwahrheiten und Blablabla aufräumen - Zeit wird's! 

 

Mythos 1: "Sich vegan zu ernähren ist viel teurer!"

OK WOW - wie falsch kann man liegen? Fleisch ist um einiges teurer als Obst, Gemüse und vegane Ersatzprodukte. Wer das nicht bestätigen kann, sollte sich umso dringender Gedanken über den eigenen Fleischkonsum machen! Es gibt zahlreiche, sehr sehr günstige und umso schmackhaftere rein pflanzliche Speisen, Snacks und süße Verführungen. Vor allem, wenn du dich nicht von fancy veganen Alternativen (besonders beim Backen) blenden lässt & dich auch mal auf einfache Hacks (wie Banane statt Ei) verlässt. Und für bestimmte Dinge, wie den schmackhaften Nussmix zahlen wir auch gern mal ein oder zwei Euro mehr. Das hängt aber mehr mit unserer allgemeinen Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln zusammen!

 

Mythos 2: "Wer sich vegan ernährt, ernährt sich zu wenig ausgewogen und vergisst auf wichtige Stoffe für den Körper!"

Auch wenn wir natürlich nicht abstreiten wollen, dass in tierischen Produkten bestimmte wertvolle Stoffe vorhanden sind, so gibt es echt kaum welche, die nicht durch pflanzliche Ersatzprodukte zu sich genommen werden können. Und noch ein weiteres Argument zum Entkräften dieser Aussage: die meisten Personen, die sich dazu entschließen, vegan zu leben, beschäftigen sich besonders genau mit dem Thema Ernährung und damit was ihrem Körper gut tut - oft mehr als Personen, die sich nahrungsmitteltechnisch gar nicht einschränken. Wenn du das nicht sowieso auch schon machst, wäre dein eigener Umstieg ja die perfekte Gelegenheit dazu! 

 

4.) Weils geiler schmeckt - Ehrenwort!

Wir alle haben unsere Lieblingsgerichte - Soulfood nimmt in dunklen, kalten Tagen daheim eine umso wichtigere Rolle ein. Ein Klassiker ist Spaghetti Bolognese - das wohltuende Nudelgericht erwärmt meistens am schnellsten unser Gemüt. Aber hast du schon mal die vegane Variante probiert? Was sich für Einsteiger*innen erstmal wie ein Downgrade anhören kann, bedeutet in Wahrheit das genaue Gegenteil! Veganes Hack lautet das Geheimnis (alternativ dazu auch Soja Granulat - das kann man immer auf Vorrat haben), das gibt's in manchen Supermärkten auf Erbsenbasis und vor allem harmoniert es perfekt mit dem Zauberkraut Rosmarin. Geviertelte Champignons, ein wenig (oder auch mehr) Rotwein und mediterrane Kräutermischungen runden die Sauce perfekt ab. In Kombi mit den auf den Punkt al dente gekochten Nudeln lässt das Gericht keine Wünsche mehr offen und das Beste: das ermüdende Völlegefühl, das wir alle vom Bolo-Schlemmen leider viel zu gut kennen, wird dich danach nicht verfolgen.

Perfekt für vegane Alternativen eignet sich auch die asiatische Küche. Wenn du Huhn-, Rind- & Schweinefleisch einfach weglässt, sind die meisten Rezepte von Haus aus vegan und bieten vor allem herrlich viele Variationen. Einfach nur lecker!

 

5.) Weil du einfach was Gutes tust - und das so easy!

Lass uns noch einmal auf Fakten zurückkommen: Hoher Fleischkonsum belastet die Umwelt. Das Soja, das als Futtermittel gebraucht wird, benötigt riesige Anbauflächen und generell sollte laut dem Fleischatlas der Fleischkonsum halbiert werden - aus klima- und umwelttechnischen Gründen. Wenn du dich dazu entscheidest, vegan zu leben (oder es zumindest zu versuchen) leistest du einen echten Beitrag und hey: der ist auch verdammt realistisch!

Und wenn wir dich bis jetzt noch nicht gewonnen haben - dann lassen wir jetzt (jaaa 1 wenig klischeehaft, das wissen wir eh ;)) noch ein paar extra liebe Tierbabyfotos da!  

 

Hungrig? Hier geht's zu 5 richtig guten, veganen Kochbüchern!