Wenn du an einer Universität oder Fachhochschule in Wien studierst, dann wirst du bestimmt diesen 5 verschiedenen Typen von Studierenden irgendwann mal über den Weg laufen. Willst du wissen, zu welchem Typ du selbst zählst, dann geht es HIER zum Quiz.

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Wenn du herausgefunden hast, welcher Studi-Typ du bist, dann erfährst du hier, wie du Wien am besten nutzen kannst.   

 

Die Erstis

Erstis fallen vor allem durch ihre hektischen Bewegungen und fragenden Blicke auf. Orientierungslos sausen sie am Campus hin und her, um verzweifelt den Kursraum ihrer nächsten Lehrveranstaltung zu finden. Meistens tragen sie ein freundliches Lächeln auf den Lippen, um einerseits ihre Verzweiflung zu verbergen und andererseits, um rasch neue Freundschaften zu knüpfen. Wenn du also deine Martrikelnummer noch nicht im Schlaf aufsagen kannst, die Pflichtlektüre selber kaufst, im Seminar brav mitschreibst und das Wort „StEOP“ noch Teil deines Wortschatzes ist, dann bist du eindeutig als Ersti erkennbar. Trust us: Nächstes Semester wird alles leichter und bis dahin solltest du dir unseren Newbie-Guide in den facultas-Shops schnappen, der dich sicher durch das stressige erste Semester bringt und dich mit den besten Tipps versorgt.

Du erkennst dich selbst in diesem Typ wieder? Dann solltest du Wien folgendermaßen nutzen:

  • Der Bezirk, in dem du dich garantiert wohlfühlt: Neubau (1070) ist der Place-to-Be, wenn du Wien von der hippen Seite sehen willst.
  • Hier schmeckt es dir besonders gut: Ulrich und Erich solltest du kennenlernen, um als Wiener Studi durchzugehen.
  • Deine ideale Party-Location: Das U4 war schon Falcos Lieblingsclub und überzeugt mit studierendenfreundlichen Preisen.  
  • Das solltest du in Wien unbedingt unternehmen: Geh einmal die gesamte Ringstraße entlang, um den Aufbau der Stadt zu verstehen.
  • Mit welchem Studi-Typ du dich connecten solltest: Pseudo-Studis helfen dir, dein Studium etwas lockerer zu sehen.

 

Die Übermotivation in Person  

Mit vollem Elan starten die übermotivierten Studierenden bereits Ende August ins neue Semester, indem sie den eigenen Bestand an Stiften und Collegeblöcken sorgfältig aussortieren und neu aufstocken. Sie haben das ECTS-Sammeln zu ihrer absoluten Passion erklärt und platzen vor Stolz, wenn sie am Ende des Semesters die 30-ECTS-Grenze bei weitem überschritten haben. Besucht wird selbstverständlich und ausnahmslos jede Lehrveranstaltung, auch die Vorlesung ohne Anwesenheitspflicht, in der sie sich leidenschaftlich auf wilde Diskussionen mit den Lehrenden einlassen. Zu unser aller Glück sind sie schlussendlich auch diejenigen, die Facebook- und WhatsApp-Gruppen oder Studo-Chats mit wertvollen Inhalten oder Zusammenfassungen befüllen und uns bei jeglichen Fragen mit einer Lösung zur Seite stehen.  

Du erkennst dich selbst in diesem Typ wieder? Dann solltest du Wien folgendermaßen nutzen:

  • Der Bezirk, in dem du dich garantiert wohlfühlt: Alsergrund (1090), weil die Uni nicht weit ist.
  • Hier schmeckt es dir besonders gut: im Café phil bist du von Büchern umgeben und kannst in gemütlichem Ambiente lernen.
  • Deine ideale Party-Location: Im Klassiker, dem Volksgarten, geht es vergleichsmäßig gesittet zu.
  • Das solltest du in Wien unbedingt unternehmen: Besuche alle nicen Bibs, um deinen Favoriten zu küren.
  • Mit welchem Studi-Typ du dich connecten solltest: Mit deinem Engagement kannst du den Erstis große Freude bereiten.

 

Die Pseudo-Studis

Diese Studierenden haben sich nicht aufgrund der Weitebildung für ein Studium entschieden, sondern einzig und allein deshalb, um in den Genuss des fantastisch unabhängigen Studi-Lebens zu kommen. Für sie sind gute Noten irrelevant. Das, was wirklich zählt, sind Semester-Opening-Partys, Studierenden-Rabatte, ausschlafen, Kinderbeihilfe beziehen und 3-monatige Sommerferien, in denen man Süd-Ost-Asien bereisen kann. Ganz nach dem Motto „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ wird penibel darauf geachtet, diejenigen Seminare auszuwählen, deren Prüfungen ausschließlich mit Altfragen bewältigt werden können. Wahlfächer werden nicht nach Interessen ausgesucht, sondern danach, welche ohne Anwesenheitspflicht auskommen. Die Pseudo-Studis sind außerdem unter dem Namen Fake-Erstis bekannt, da sie mit ihren zahlreichen Studienwechseln das Ende der Uni-Zeit hinauszögern, immer wieder den Status als Ersti einnehmen und folglich Freund*innen in unterschiedlichsten Altersklassen haben.

Du erkennst dich selbst in diesem Typ wieder? Dann solltest du Wien folgendermaßen nutzen:

  • Der Bezirk, in dem du dich garantiert wohl fühlst: Die Innere Stadt (1010) bietet dir mit dem Bermudadreieck, SASS Music Club, O – Der Klub, HEIDI und Voga genug Locations, um Wiens Nightlife zu feiern.  
  • Hier wird es dir besonders gut schmecken: Im Klyo kannst du ganztags frühstücken und deshalb so lange ausschlafen, wie du möchtest  
  • Deine ideale Party-Location: Die Pratersauna erfüllt mit großer Bar, Beachclub und Outdoor-Pool bestimmt alle deine Wünsche. 
  • Das solltest du in Wien unbedingt unternehmen: Wie wäre es mit einer Beisl-Ralley?
  • Mit welchem Studi-Typ du dich connecten solltest: Die Studis, die die Übermotivation in Person sind, können dir vielleicht dann doch mal zu einem Abschluss verhelfen.

 

Die Dorfkinder

Weil im 500-Seelen-Dorf nur wenig los ist, sind diese Studierenden nach Schulabschluss sofort in die Großstadt geflüchtet, wo sie sich anfangs durchaus lost fühlen können. Aus diesem Grund ist dieser Typ von Studierenden nur bis maximal Mittwoch in der Uni anzutreffen, denn am Donnerstag sitzen sie schon im Zug Richtung Heimat, Familie und Sportverein. Als Uni-Pendler*innen bleiben sie trotz Fahrstress meist freundlich, bodenständig und laden auch mal gerne zum Essen ein, wo sie ihre köstlichen Koch-Skills präsentieren, die sie zu Hause gelernt haben. Gut möglich, dass das Essen aber auch von den Eltern als Survival-Package vom Land in die Stadt geschickt wurde. Erkennbar werden die Dorfkinder vor allem an ihrer Sprache, die mal mehr und mal weniger vom Standarddeutsch abweicht und häufig als sehr sympathisch wahrgenommen wird.

Du erkennst dich selbst in diesem Typ wieder? Dann solltest du Wien folgendermaßen nutzen:

  • Der Bezirk, in dem du dich garantiert wohl fühlst: Donaustadt (1220) ist der grünste Bezirks Wiens mit einer Grünfläche von 800.000 m².
  • Hier wird es dir besonders gut schmecken: Im Zwölf Apostelkeller gibt’s in urigem Ambiente typisch österreichische Küche. 
  • Deine ideale Party-Location: Probiere mal mit HEIDI einen Aprés-Ski-Club in schick und fancy aus.  
  • Das solltest du in Wien unbedingt unternehmen: Stadtwanderweg 1 abhaken und Wein trinken.
  • Mit welchem Studi-Typ du dich connecten solltest: Die Omas & Opas backen dir vielleicht mal einen Apfelstrudel, wenn du deine eigenen Großeltern vermisst.  

 

Die Omas & Opas

 

Diese Studierenden zeichnen sich normalerweise durch ihre Gelassenheit aus. Es sei denn, sie werden einer hybriden Lehre ausgeliefert: Dann sind gerade sie diejenigen, die in ihrer Hektik den Erstis gleichen. Herausstechen tun sie außerdem durch ihr höheres Alter. Nach Jahren der harten Arbeit nutzen diese Studierende ihre Pension, um endlich etwas zu lernen, das sie wirklich interessiert. Meist trifft man sie in Vorlesungen in den frühen Morgenstunden an, wo sie im Gegensatz zu ihren Kolleg*innen aufmerksam zuhören und zu 100% aufnahmefähig sind. Sollte dich eines Tages im Hörsaal mit selbstbewusst kräftiger und lauter Stimme jemand ansprechen, um zu fragen, was zum Teufel eigentlich moodle, Studo oder Tinder ist, dann kannst du dir sicher sein, dass du es mit diesem Typ zu tun hast.

  • Der Bezirk, in dem du dich garantiert wohl fühlst: Landstraße (1030) ist ein großer Wohnbezirk, in dem man seine Ruhe hat.
  • Hier wird es dir besonders gut schmecken: In der Vollpension kommt Jung und Alt zusammen. 
  • Deine ideale Party-Location: Besser gar keine Party machen, denn der Kater ist mittlerweile zum Löwen mutiert.
  • Das solltest du in Wien unbedingt unternehmen: Besuche die interessantesten Vorstellungen in Wiens Theater- und Konzerthäusern. 
  • Mit welchem Studi-Typ du dich connecten solltest: Du brauchst dich mit niemanden connecten, da du ja schon genug mit deinen Kindern und Kindeskindern zu tun hast.

 

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